Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
senden swV. (1073 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| des sî, unde sal die tûch, die dâ inne kument, senden in die traperîe. 36. Von dem ambehte des trisêreres. /Golt | |
| 38. Wî dî brûdere mit den tûchen, die in werden gesant, sulen bewerden. /Wirt gesant einem brûdere tûch, des genûge ist | |
| mit den tûchen, die in werden gesant, sulen bewerden. /Wirt gesant einem brûdere tûch, des genûge ist zu eime cleide, daz | |
| nâch holze oder nâch grase oder nâch anderen dingen niht senden, sô sî aber urlop habent zu sendene, $t sô sal | |
| der marschalc die brûdere âne des meisteres wort niht sule senden. /Der marschalc ensal âne des meisteres urlop die brûdere gewâpenet | |
| die brûdere gewâpenet noch âne wâpen von deme here niht senden noch varen lâzen sô verre, daz ez deme glîch sî, | |
| gegeben, daz sulen sîe dem commendûre $t von der spîse senden, unde sendet er in daz widere, alse ez wol vûge | |
| sulen sîe dem commendûre $t von der spîse senden, unde sendet er in daz widere, alse ez wol vûge ist, sô | |
| Der commendûr von der spîse sal den brûderen $t niht senden kost oder spîse alse zu einer gâbe. Wirt im aber | |
| samenen sulen unde beiten, biz daz Got ir hêrren wider sende. Dekein brûder sal âne urlop sprengen, ê danne der gesprenget | |
| entphâhen wollen brûdere $t zu ir ordene, sô sulen sie senden einen brûder zu ienen, die dâ brudere werden wollent, ûz | |
| machen. *#h:d#g: //[37] Ez sol ze weinahten niemen dem andern senten, niur seinem pfarrer und seinem rihter und ein inman seinem | |
| nu buwe/ diz vinster lant!/ zeinem boten wis du mir gesant/ an den, der da wol mach/ mir geben den ewigen | |
| riwesære sin/ unze an minen ende./ nu solt du mir senden/ dinen heiligen geist,/ wande du, herre, vil wol weist,/ daz | |
| daz in dar inne/ diu hizze nine war;/ dinen engel sandest du dar,/ daz er da mit samet in sanch/ din lop, | |
| ir ge/ vnd ich mich des gewarne,/ daz ich die sele sende hyn/ tzuo#p+8#p- der ymmer werenden wunne!/ gib myr so kreftelichen | |
| ze trôste uns allen komen sît/ und iuch got wider gesendet hât,/ sô sol sîn alles werden rât/ und mugen vil | |
| angest in ein,/ alse ez in dô was gewant:/ si sanden über al ir lant/ und samenten ir ritterschaft;/ alle ir | |
| dô nam/ und bevalch in einem wîsen man:/ mit dem sander in iesâ dan/ durch vremede sprâche in vremediu lant;/ und | |
| liez/ und sîniu phert verkoufen hiez/ und mit dem guote sande/ sîne liute wider ze lande./ sich selben liez er in | |
| enpfie;/ war umbe er Tristan wart genant;/ wie er in sante in vremediu lant,/ und swaz er vuoge kunde/ mit handen | |
| getete:/ mîne vlêhe und mîne bete/ die wil ich êrste senden/ mit herzen und mit henden/ hin wider %<Elicône/ ze dem | |
| sîn vorvehtære./ //Waz aber des zinses wære,/ den man zÎrlanden sande/ von ietwederem lande,/ des bescheide ich iuch reht und vür | |
| lande,/ des bescheide ich iuch reht und vür wâr:/ si sanden in daz êrste jâr/ driu hundert marc messinges/ und anders | |
| zwei lant ie/ iemer ze sunewenden/ die boten ze Rôme senden,/ die Rôme wol gezæmen,/ und daz die dâ vernæmen,/ welch | |
| welch gebot und welhen rât/ der gewaltege sênât/ enbüte unde sande/ einem iegelîchem lande,/ daz undertân ze Rôme was;/ wan man | |
| manegen tac/ von hinnen und von Engelant/ zÎrlanden âne reht gesant;/ dar zuo brach ez sich lange/ mit michelem getwange,/ mit | |
| noch stæte lân:/ dazs alle jâr zÎrlanden/ mit guotem willen sanden/ von Curnwal und von Engelant/ den zins, der in dâ | |
| mîn hêr Môrolt, der hie stât,/ noch der in her gesendet hât,/ noch mit gewalt kein ander man/ zins ze rehte | |
| vremeden diet,/ den leiden gesten von Îrlant,/ die dar wâren gesant,/ ze michelem leide ertaget:/ von den wart als vil geclaget,/ | |
| daz mîn œheim/ der künic Marke und sîniu lant/ diu senden ime den prîsant/ unde enbieten ime dâ bî:/ swennez an | |
| unde ger,/ daz er sîne boten her/ nâch solhem zinse sende,/ wirn lâzens îtelhende/ niemer wider gekêren;/ mit sus getânen êren/ | |
| wirn lâzens îtelhende/ niemer wider gekêren;/ mit sus getânen êren/ sende wirs im hinnen,/ swie kûme wirz gewinnen.’/ und swaz hier | |
| si nâmen/ den jæmerlîchen prîsant,/ der bî in dar was gesant./ diu stucke meine ich elliu driu:/ zesamene leiten si diu,/ | |
| gewalt und in ir hant,/ sît dich got wider hât gesant.’/ ‘hêrre, zewâre diz muoz wesen:/ suln si sterben oder genesen,/ | |
| sît her wider komen.’/ hie mite gerietens under in/ und santen Curvenâlen hin,/ daz er des orses næme war./ daz tet | |
| von im under in/ geredeten maneger hande,/ diu künigîn diu sande/ nâch dem künege; der kam dar./ ‘seht, hêrre’ sprach si | |
| ‘nu sich, daz erz mit triuwen tuo.’/ //Diu künigîn dô sande/ //Brangænen nâch Tristande;/ und alse Tristan în gie,/ dem künege | |
| hât,/ und nemen mînes boten war;/ swenne ich in den sende dar,/ sô rîten her ze hove ze mir./ ouch sende | |
| sende dar,/ sô rîten her ze hove ze mir./ ouch sende ich morgen vruo ze dir,/ sô sende mir den cleinen | |
| ze mir./ ouch sende ich morgen vruo ze dir,/ sô sende mir den cleinen schrîn,/ dâ mîniu cleinœde inne sîn/ und | |
| hêr Tristan, sô belîbet ir:/ ich tuon zehant nâch iu gesant,/ sô neme iuch Brangæne an ir hant/ und gât ir | |
| ir mâge dâ,/ die von Curnewâle zÎrlant/ ze zinse wâren gesant./ dâ lief vor vröuden manic man/ veter unde mâge weinend | |
| pârât und mit kündekeit./ waz hât iuch mir ze schaden gesant/ von Curnewâle in Îrlant?/ die mich von kinde hânt erzogen,/ | |
| sigelôsen zwô/ die gesigeten an der minne dô./ //Tristan der sante boten zehant/ in zwein batêlen wider lant/ und enbôt Marke | |
| mortræte sprach zuo zin:/ ‘nu merket beide mînen sin:/ ich sende eine maget mit iu,/ die nemet und rîtet ir driu/ | |
| mînem hêrn Tristande,/ daz ir in wider ze lande/ welt senden durch den willen mîn?/ möht ich der rede gewis sîn,/ | |
| vür geleit/ vil verre ûf gotes höfscheit:/ si schreip unde sande/ einen brief Tristande/ und enbôt im, daz er kæme,/ swâ | |
| daz was gefeinet, hôrte ich sagen,/ und wart dem herzogen gesant/ ûz Avalûn, der feinen lant,/ von einer gottinne/ durch liebe | |
| dem Galotten/ wîslîche in sîner rotten;/ er schreip brieve unde sandir die/ und enbôt ir, wâ unde wie/ er ez durch | |
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