Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
senden swV. (1073 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ze lande komen./ her an gedenke in wîser kür/ und sende dîne spîse vür./ wan wildûz an iemen lân,/ dû maht | |
| gip mir dar zuo dînen rât./ bî wem sol ich senden dar/ mîn guot, swenne ich hinnan var,/ daz ez mir | |
| iemer mêre stæten hort?"/ "bî gotes dürftigen hant/ solt dûz senden in daz lant./ daz almuosen, dêst daz guot,/ daz dich | |
| uns die sünde/ mit dem almuosen swenden,/ von dirre welte senden/ bî kranker dürftigen hant./ wirt dir herzenlîche erkant/ diu süeze | |
| grôzen güete dîn:/ sît daz dû älliu herzen weist,/ sô sende dînen reinen geist/ dem süezen herzen, daz sich dir/ ze | |
| werden hulden dîn./ zuo dînem opher brâhte ich in;/ nû sende im alsô stæten sin,/ daz er dich künne minnen/ von | |
| jâmer sprach er disiu wort:/ "herre got, die lêre dîn/ sende dem herzen mîn./ sît ich den niht mac gehân,/ von | |
| grôzer swære jach/ Zardânes siechlîch ungemach:/ ze sîner helfe er sande/ von allem sînem lande/ den besten arzât, den er vant./ | |
| wil verkêren mich./ sît daz dû elliu herzen weist,/ sô sende den heiligen geist/ mir in mîn gemüete,/ daz er mich | |
| manigen stunden/ von wîben überwunden./ beginnet er sie minnen,/ ich sende sînen sinnen/ einen geist, der dar zuo vrumt./ sô der | |
| ergriffen sô,/ daz er was trûric unde unvrô./ sîne boten santer sâ/ nâch sînem meister Thêodâ./ der kam ze hove balde/ | |
| bekêrte:/ diz gebet erhôrte got./ durch sîner dêmuot grôz gebot/ sant er mit vreuden schiere/ dem künege Aveniere/ ze lêre in | |
| ich den genâden dîn/ die vil armen sêle mîn./ nû sende mir in dirre nôt/ durch dînen heiligen tôt/ alsô gnædeclîchen | |
| der mage an sich tzu siner labunge. daz ander teil sendet her in zuene darme di im di nestin sin. von | |
| da ist an der uncitunge di di leber deme hercen sendit. Da uon sal man des erstin di leber bezzern mit | |
| scolt sibenzec siben stunt./ herre, du der unser not waist,/ sent uns dinen sibenvalten gaist,/ der unser muot gewise/ ze bittenne | |
| sîner wîsheit als $p/ //Dirre kranke presant,/ vrowe, sî dir gesant./ empfâhe in von mir für guot/ dur dînen tugentlichen muot./ | |
| mîn:/ Ir wort, diu snîdent, sî gent scharpfen slag./ doch sende ich ir mîn herze und mîn triuwe gar,/ swenne ich | |
| alse drâte:/ der vert zuo zir in einer stunt./ Den sende ich alle morgen dar/ zuo zir, und ouch vil mangen | |
| heilt manig grôzzez sêr,/ guot muot den liuten dike fröide sendet./ guot muot machet, daz man lange lebt,/ guot muot ouch | |
| //Ich hân mîn $s herze/ der lieben gesendet,/ Wan mîn sender smerze,/ der ist noch unerwendet,/ Ald ez | |
| $s wol ir wange,/ wol ir hiufeln rôsenrôt!/ Getorste ich senden $s mit gesange/ mîniu leit der ich ie bôt/ Mînen | |
| vil reinem lîbe./ si kan wol sorge wenden/ und hôhgemüete senden./ si kan noch mê:/ si kan vertrîben sende wê./ Si | |
| verzert mit leide./ sælig wîb, daz wende,/ trôst mînem herzen sende!/ trôst lît an dir,/ trôst trœste mîn gemüete mir./ Du | |
| ir wîbes güete $s mir $s gegen ir. / //Genâde sende $s mir genædeklîchen,/ herzeliebe, süezze frowe reine, sælig wîb!/ Mîn | |
| daz herze,/ dâ fröit lieb gedinge wol./ //Sælig wîb, genâde sende/ mir, sît ich genâde muote:/ hilf, genâderîchez wîb!/ Herzentrût, mir | |
| gar behuot,/ diu mich singen tuot./ //Dô ir ougen $s santen mir ir lôsen blik,/ sâ zehant diu minne ir strik | |
| gerne loufen dar, du gesæhe nie wîb so schœne./ //‘Wan sendent ir daz Heinzlîn dar?/ daz singet also suoze,/ Ez kan | |
| und êre,/ daz du hâst mîn herze an sölhe stat gesant,/ da man bî schœne vil und wunder güete sicht/ Und | |
| verdaget!’/ //Hövische vrowen hôhgemuote/ habent ze botten jungen mannen mich gesant,/ Daz ir helfe in kome ze guote,/ alsô daz sî | |
| Owê, des briche ich leider an mir selben triuwe!/ nu sende, erbarmeherzer got, mir des so stæte riuwe,/ daz ich der | |
| ſterchen, daz êwichlichen iht verlorn wrten. Die boten da vur ſante, daz waſ $.s$. Yſaiaſ unde andere wiſſagen. Nu uernemt den | |
| daz der gůte wiſſâge ſanctus Yſaias, den gôt %<wr ſich ſande, ſprach zvͦ îm: Domine, quiſ credit auditui noſtro. ‘Herre, wer | |
| verlorn werdin. Do wart er enêin, daz er einin botin ſanti unde den armen menſchin lôſti. Zvͦ der lôſunge wolte er | |
| armen menſchin lôſti. Zvͦ der lôſunge wolte er deheinin engil ſentin, wande er wol wiſti, daz die êngel oͮch ê gevallin | |
| oͮch ê gevallin warn von ir ubirm%<vͦte. Niemen wolte er ſentin, von div daz er uvol wiſti, daz der armi menniſche | |
| er lihti ſûnti. Dannin waſ ſîn notdurft, daz er den ſanti, der nimmir ſuntin mahti. Von div ſanti er ſinen einborn | |
| daz er den ſanti, der nimmir ſuntin mahti. Von div ſanti er ſinen einborn ſun, unſern herren den heiligin Crîſt. Apparuit | |
| komen ze hilfe dem, den er e geſchaffen hete. Do ſande einen fronen boten ze Nazaret, der kvnte vnſerr froͮwen den | |
| mit firen, mit inneklichem gebet, vnde ſvln ſi ze boten ſenden ze dem almæhtigen gote, daz ſi vnſ wegende ſin vnde | |
| erſte wiſode, daz vnſer herre Ieſus Chriſtus von dirre werlte ſande ſinem ewigen vater. Sine macula sunt ante tronum dei. Diſe | |
| hin. Uon div wechet iwer herze uon dem todelichem ſlâfe, ſendit vur ivch, daz ir dort êtwaz vindet. Lât ivch iuver | |
| uon einim gůtim kûnige waſ ze Ieruſalem, hiez Ezechiaſ. Dem ſanti got ſinen botin, daz er ſin dinc ſchvͦffe, er ſolti | |
| ze erſte erſchêin, do er erſtůnt, unde ſi ze botin ſanti ze $.s$. Petro unde zvͦ andirn ſinen iungirn, daz er | |
| unſ îe undertân waſ unde unſ îe der tôtin zol ſandi, div geſant unſ nîe zvͦ unſerme dienſte in diſe helle | |
| undertân waſ unde unſ îe der tôtin zol ſandi, div geſant unſ nîe zvͦ unſerme dienſte in diſe helle ſogetâne gêbi, | |
| uon ir grozzin ſuntin, daz er ſî vertiligen wolti. Do ſanti er einin ſinin wiſſagin, $.s$. Ionam, der in ir ſunti | |
| Nu birt ir durftic der gebe deſ heiligin geiſtis, nu ſente oͮch ich iu den trôſtâre, der iweriv herzi nach miner | |
| bîtin, daz wir vridelichen unde gůtlihen mit anandir lebin, ſo ſentit er unſ ſpiritum ſanctum, unſirn trôſtare, daz wir in williclichen | |
| in oͮch die gnâdi, daz ſi alle ſprache kundin, unde ſanti ſi ubir alle die werelt bridigin unde toͮfin, daz ſi | |
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