Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
senden swV. (1073 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| der mer waz, den taten si alsam. ze aller jungist sant er sinen sun und sprach: ‘si fuͤrchtent minen sun’. unser | |
| ‘si fuͤrchtent minen sun’. unser herre, der hilig Christ, den sant sein vater in diz werlt, daz die armen menschen erledigt | |
| wir reht leben wellen und sineu gebot behalten wellen, der sande sein junger, sein hilig bredigære zwen, also man hiut liset, | |
| heiden von ir suͤnden ledigoten. der junger der uns heyden gesendet wart, der gůt sant Paulus, der chuͤndet uns ein vroͤlich | |
| da in dem lant waren, und besazzen diu stat. do santen si hintz Josue, daz er si ledigt. dar chom Josue | |
| dem schuͤre und mit den steinen die got von himel sant sinen luͤten. do bat Josue unsern herren, daz diu sunne | |
| so gerent si der hilf datz dem almæchtigen got, der sendet in die hiligen bredigær die si lerent und sterchent. die | |
| der selben stat leit und sazz an dem perig und sant sein zwen junger in daz kastel daz da nahen waz | |
| er zů der stat da er gemartert wolde werden und sant siner junger zwen. die zwen junger die bezaichent diu zwei | |
| geslæht der hiligen prediger die unser herre den zwein luͤten sant, daz si sei losten. er hiez sei loͤsen, diu eselinn | |
| suͤnden und von dem irretum erlediget wurden, $t dar zů sand unser herre zwen siner junger, daz sint zwaier slacht predigær. | |
| zwen siner junger, daz sint zwaier slacht predigær. ein geslæcht sant er den juden, daz ander geslæcht sant er den hayden. | |
| predigær. ein geslæcht sant er den juden, daz ander geslæcht sant er den hayden. die selben prediger losten si von den | |
| verwertet und waz im not daz im geholffen wuͤrde. do sant der ewig vater sinen sun, der gelichte sich dem menschen | |
| wider ze himel fure ze sinem vater der in her sant, si engelaubten aver des nicht daz got niht ersterben moͤcht. | |
| jungern: ‘ich var wider ze minem vater der mich her sant, und vragt mich nieman under eu war ich var. wan | |
| chuͤmet eu der hilig geist nicht. var aver ich, so sent ich iu den hiligen geist. swenn eu der chuͤmet der | |
| varen scholde und daz er den hiligen gaist sinen jungern senden wolt; ob si getruͤbt wurden $t von siner marter, daz | |
| daz si gefræut wuͤrden, so er in den hiligen gaist sant. vado ad eum. er sprach: ‘ich var wider ze minem | |
| vater der mich durch der menschen hail in dis werlt sant.’ nach der gotheit so waz er ie mit sinem vater, | |
| zů in: ‘swen ich von iu var ze himel, so sent ich eu den hiligen geist, der troͤstet euch und leret | |
| der enchoͤmt eu anders nicht. var ich ze himel, so sent ich eu den hiligen geist’. die hiligen patriarchen, die hiligen | |
| muͤget gevahen. swenn der heilig geist chumt den ich eu sent von minem vater, der lert euch alle warheit.’ vor der | |
| boten die bredigten ieglicher in sinem lant da hin er gesent waz, Paulus der waz uͤber alle diz werlt ze maister | |
| miner auffert ze himel. so ich eu den heiligen geist sent, so red ich offenlichen von minem vater mit eu.’ daz | |
| herre, do er in an dem pfintztage den heiligen geist sande. do verstunden $t si alles daz der mensch von got | |
| die ewig fræude habent. ‘swenn ich iu den hiligen geist sende, so beginnet ir ze biten in minem namen. ir beginnet | |
| schribet von einem pischolf der waz ein hilich man, dem sant sein phaffe pei einem chinde daz eiter und wolt im | |
| ist der ewig vater, der sinen sun in diz werlt sant, dem gab der vater allen gewalt nach der menscheit, der | |
| sprach also: ‘so der heilig geist chuͤmet, den ich eu sende von minem vater, den geist der warheit, der geit mir | |
| geist chuͤmet, der geist der warheit, $t den ich eu sende von minem vater’. disiu wort schuͤln wir merchen. $t unser | |
| wir merchen. $t unser herre der spricht: ‘den ich eu sende von minem vater, den geist der warheit’. wir gelauben daz | |
| sinen sun durch heil der armen menschen in dis werlt sant und das er geboren w#;ear von der ewigen maide, unser | |
| so gepant, daz er sich selben nicht mocht erledigen, do sant er, der ewig vater, sinen sun, daz er den arm | |
| hab. er gehiezze uns, do er ze himel fur, er sant uns einen troͤstær der uns lert elliu diu dinch diu | |
| schulden verloren und enmocht sich selben nicht erledigen, dar umb sant got sinen hiligen sun, daz er den menschen erledigt. ê | |
| und sprach also: ‘vater Abraham, erbarm dich uͤber mich und sent Lazarum zů mir, daz er mit sinem vinger in ein | |
| sant Abraham daz er sant Lazarum in sines vater haus sant, daz er sein fuͤmf bruͤder warnt, daz si in die | |
| er sant Abraham daz er Lazarum in sines vater haus sant, er hiet noch fuͤmf bruͤder, daz er die warnt, daz | |
| zů geladen het. do diu wirtschaft $t bereit wart, do sant er sinen chnecht, daz er allen den die dar zů | |
| und entsagent sich von der wirtscheft mit unrechtem leben. er sant sinen chnecht, do diu wirtschaft bereit waz, daz si choͤmen | |
| sein wir der ewigen genaden verteilt. den chnecht den er gesendet hat, der beduͤtet alle die heiligen lerær die uns mit | |
| uns mit siner botschaft da er die hiligen engel zů sendet, die heiligen patriarchen, die heiligen wissagen, die heiligen boten, die | |
| ungelauben verluren. wie chom unser herre zů der heidenscheft? er sant in die heiligen boten, die hiez er varen uͤber alle | |
| heiligen christenheit und berucht in, er prediget im selb, er sant in auch sein junger, die heiligen zwelfboten. dez ersten tages | |
| sichen’. unser herre berucht alles manchuͤnn, do er sin zwelfboten sant uͤber alle die werlt und hiez si predigen und tauffen. | |
| hulde verloz und der ewig vater sinen sun dar zů sant, daz si erlediget wuͤrden und wider ze hulden choͤmen, daz | |
| wir nicht, daz er ir deheinen ze den ewarten hin sant niur denne die miselsuͤchtigen. diu e diu gebot, swer den | |
| e diu gebot, swer den sichtum het, daz man den sant hintz den ewarten, daz die dar umb erteilten, ob man | |
| ob man in solt meiden oder nicht. unser herre der sant den siechen hintz den ewarten dar umb, daz die unreinen | |
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