Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
senden swV. (1073 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| stoͤret diu e, wir schuͤln an in nicht gelauben. er sant in auch dar umb hintz den ewarten, daz er uns | |
| si waren von der heilicheit der e erhailet, dar umb sant er si ze den ewarten. einer der uͤnder in waz, | |
| ræt und ir list, die het er schier zestoͤret. si santen ir boten mit des chuͤniges Herodes læuten und hiezzen die | |
| So kvme fvr vnd entrede dich,/ man hat nach dir gesendet mich.»/ Reinhart sprach: «her kaplan,/ nv svlle wir enbizen gan,/ | |
| habt vernvmen,/ Daz enmac nieman erwenden./ man sol nach im senden/ Boten me dan dristvnt./ der tevfel var im in den | |
| ovch mich harte lanc./ Der kvnic hat mich zv dir gesant/ vnd swert, daz dv im daz lant/ Rvͦmest, kvmestv fvr | |
| irn schvlt tegliche ezzen/ Dirre lactewerien, die er vch hat gesant.»/ «daz leist ich», sprach der kvnic zehant/ Vnde liez slifen | |
| bibers hvt.» «daz sol sin,»/ Sprach der kvnic riche,/ «die sende ich im werliche.»/ Er hiez den biber fvr sich stan,/ | |
| helfant reit in sin lant,/ dar in der kvnic hat gesant,/ Vnd kvndete fremde mere,/ daz er herre were./ Vil harte | |
| lebe, ein vrolich leben/ Vnd daz er im die sele sende,/ do sie vrevde habe an ende./ @g.@@S#T:1#G:@ $pc eht daz | |
| wol du oberister ewart,/ lere mich selbe diniu wort;/ dů sende mir ze$/ munde/ din heilege urkunde,/ daz ich die luge | |
| boten strichen in daz lant,/ ir iegelich dar er wart gesant./ si sageten starke niumare:/ di lant bestunten aller maist lare./ | |
| gůt un(de) tůre,/ siben hundert olbenden,/ di wilt du ime senden,/ mit golde geladen,/ so die meist můgen getragen,/ dar zu | |
| die gebe,/ so saget ime die rede,/ waz ich imo sende:/ můle un(de) olbende,/ uorloufte un(de) muzere/ unde andere gebe mere./ | |
| is, herre, wil./ můle un(de) olbenden/ die wil er dir senden,/ mit golde geladen,/ swaz uunfzich garren mugen getrage/ der gůten | |
| hiz mir houbten zwene mine man,/ di ich zu ime sande,/ da er mich mite scande./ also solt ich u tůn./ | |
| er in der hant./ nu birt ir her zu mir gesant/ un(de) uůret daz selbe zeichin./ minem zorne muz ich intwichin./ | |
| ane getůt./ Marsilie min uia(n)t/ hat sine boten da here gesant./ er biutet cristinliche ze lebene,/ uile goldes ze gebene,/ ze | |
| der helt Roͮlant;/ er sprach: ‘Marssilie hat durch liste here gesant./ er biutet grozzez gedinge./ ia mach man da gwinne/ maniger | |
| der helt Roͮlant,/ er sprach: ‘Marssilie het ouch ee here gesant/ uunfzehen grauen,/ die der touphe alle iahen./ si swuren maniger$/ | |
| maniger$/ slachte gebe,/ die noch hiute sint underwegen./ dare widere sante min herre/ siner manne zwene:/ Marssilie hiez in die houbet | |
| trechtin:/ so uůren wir ane ende./ min herre sol dare sende,/ waz die heiden wellen tůn,/ un(de) ratet alle da zu:/ | |
| du urumst die boten hinnen,/ un(de) <wil> Marssilie dingen,/ so sende dinen boten dare,/ der uns rechte eruare/ waz die heiden | |
| min rede ne scol niemanne wesen leit./ swen min herre sendet,/ ist daz er iz wole uerendet,/ so lonet ime min | |
| spranc Roͮlant,/ uaste er dare uůre dranc;/ er sprach: ‘nu sende mich dare./ min ouge ist also gewarre,/ sine můgen mich | |
| sin,/ er gezeme wole deme romischeme uogete,/ sware er in sende wolde./ Genelun erbleichte harte,/ hin$/ ze Roͮlante er warte;/ er | |
| daz werc <was> seltsaene/ uzzer golde unde uzzer gimme./ den sante ime ze minnen/ der kůnc uon den Britten./ ia begurte | |
| tu?/ got uordirt iz ime zu:/ sinen boten uon himele/ sendet er zů deme kůnige;/ der gebiutet ime die hereuart./ so | |
| gesendet wart./ nu scolt duz uol enden:/ dar umbe hat here gesendet/ Karl der romische uoget,/ unt ist der fůrsten aller wort./ | |
| daz du den keiser so schendest./ so du zů ime sendest,/ so wirt din botschapht/ lobsam unde enthapht./ si sprechent uns | |
| der martir gab,/ du der keiser sinen stap/ bi ime sande/ zů der heiden lande/ ze sůne unde ze gnaden/ un(de) | |
| baidu in lante un(de) in mer,/ bringet zesamne uwer hêr./ sentet deme kaiser uwer gebe –/ hůtet daz er uch icht | |
| si dir alle./ ich ne laze daz nit,/ ich ne sende dir mínín brief./ so schaffe du dine spe,/ swaz ie | |
| uil groz was sin herschapht./ sine boten er do uůr sante,/ uil dicke er si mante;/ er bot dem herzogen uon | |
| ůrlůige uersůnet,/ nach sinen eren uerendet./ di gisel sint ime gesendet/ unt uil maniger slachte scaz:/ Karl mac sin imer deste | |
| hat iz wol uerendet,/ er hat dir diu gisel her gesendet./ al daz dir di boten gehizen,/ ne habe(n)t si nicht | |
| riche/ unt aller der geslachte:/ zu diner herschephte/ habent si gesendet ir chint,/ want si gerne gehorsam sint/ aller gotlichen lere./ | |
| der slůc dir dine man./ er wolt dir in ingegen gesendet han;/ laider er ist uf daz mer entrunnen,/ er ne | |
| helt Roͮlant,/ ‘si scol min zeswiu hant/ zu der helle sente./ si uil ellente,/ der tiuel lonet in mit flize/ in | |
| du genadiger herre,/ ich pit dich durch diner marter ere:/ sente mir din gelaite/ unt nim mich uon disem arbaite!/ uirnim | |
| erzaiget./ an minem ende,/ herre, dinen boten ruche mir ze$/ senden!/ nu gnade miner armin sele,/ daz ir dehain boser gaist | |
| du hímílíscher herre,/ der tác derne gewert uns nicht:/ nu sende uns, herre, ain liecht,/ daz wir di rache da genemen!/ | |
| wir di rache da genemen!/ du scolt uns sigenunft geben:/ sent uber si dinen zorn,/ daz si genozzen icht so hin | |
| der alten ê:/ der sunne dinete im dritehalben tác;/ er sante sinen slác/ uber sine uiante./ mit dem selben gewalte/ wolt | |
| uermezen unt biderbe;/ dem hete Marsilie/ da uor sine brieue gesant,/ do der kaiser uůr in sin lant./ er hiez im | |
| ist mere denne sechs iar/ daz mir Marsilie sinen boten sante:/ do man im sine marche brante,/ do enbot er mir | |
| mere,/ sie sprachen: ‘Paligan, mín herre,/ hat unsich zu dír gesant./ er ist chom(en) in die lant,/ er ist hie nahen | |
| dem chůninge/ dem gelanc uil ůbele:/ zu der helle ern sande/ mit sin selbes hande./ der kaiser uorderote Winemannen,/ Rapoto hiz | |
| ziret wol Beirlant:/ got ruchte mich inoch ze$/ bedencken,/ der sante mir in ze ainem chemphen,/ uon den getriwen Armenien geborn./ | |
| Falsen unt Flechsen:/ diu driu lant richtent aine scar./ ouch sende ich dir aine dar/ uon den chunen Deden,/ di dritten | |
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