Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëgenen swV. (181 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| die vor uns dan sint genomen/ unde hin ze den gesegenten chomen:/ die wartent uns unz an den suontach./ so wol | |
| milten gerne sint;/ Sy treuten gern der reichen chint/ Und segent sy vil diche/ Czu ier mueter ane pliche;/ Das tuet | |
| zîten;/ sie zucten von der sîten,/ daz in dar an gesegent was./ getengelt wart daz grüene gras/ und ouch die bluomen | |
| sein Got will hengen.’/ Er nam urlaub von dan:/ Do gesegente in der werde man./ Das weter ward nicht herte:/ Güt | |
| grossen ungemach./ Lucina di kunigein/ Und Tarsia di setden schein/ Gesegenten im di wunden:/ Di ward in kurtzen stunden/ Von ir | |
| Ez waz von himel geregent./ Manig man sich do von segent./ Ez bezeichent Gotes menscheit,/ Daz er an sich die arbeit/ | |
| einem gevilde/ stân bî sînem wilde/ und vor sînem aneblicke/ segent er sich vil dicke,/ daz got sô ungehiure/ deheine crêatiure/ | |
| sprach an der stunt:/ ‘daz geloube ich vil gerne’./ dô segent in der hailige hêrre./ als daz crûce wart getân,/ gesunt | |
| stunden wart si blaich,/ der lîp ir gar entwaich./ duo segente si der hailige man,/ er hiez si wol gesunt ûf | |
| daz mich ir wîplîch güete vor sender nôt behüete./ sus segen ich mich des morgens mit ir, sô ich wil ûf | |
| ſant Johannes: #.,D%>i rede mac mir niht geſchaden,#.’ ſvnder da ſegent er die vergift vnde tranc er die in dem namen | |
| vnde ſprach daz gotes $t wort ſiner chriſtenheit vor vnde ſegent $t ſi vnde enpfalh ſi dem heiligen Chriſto vnde gienger | |
| froͮde vnd ein troſt alles manchunnes. Von diu ſo biſtu geſegenet $t vnd geheiliget vor allen weiben.#.’ Do div heiligiv froͮwe | |
| er were ein brieſter vnd pat in, das er ſi ſegenot. Des erchom er harte vnd fragote ſi, wer ſi were. | |
| vnd die trophen, die da flůʒʒen von vnſers herren ſeiten. Geſegenet ſi div wile, do der ſelbe poum wahſen begunde, das | |
| ir ſa getanen #;owcher, von dem ſi vnder allen livten geſegnet vnd gelobet iſt vnd mvͤter vnd ewige magt iſt. Den | |
| ſinem ſtabe an den eſtrich vnd an der maur vnd ſegent ſi. Die ſelben wiͤhe beget man an einem iegelichen menſchen, | |
| ſin pruſt vnd vnder ſin hercʒe daʒ heilige cruͤce. Man ſegent iʒ mit den heiligen gottes worten. Mit ſuſt getaner wiͤhe, | |
| êren gan,/ daz sich der niht versûmen chan./ des sî gesegent sîn name./ der sô wilden herzen zame,/ dem sich biegent | |
| lîbes und sêle,/ dîn lop in dem himel ist,/ dû gesegenter uns bist/ in gotes namen ze heile chomen.»’/ ‘sag an, | |
| ze der winster dort stânt,/ dâ diu wâren gotes chint/ gesegent zuo der zeswen sint.’/ ‘Nû herre,’ sprach der bischof dô,/ | |
| begúnd zu leben. Er warff das roß wiedder umb und segent sich mit der rechten hant und raufft sin schwert. Lambegus | |
| gewapent wart und bereyt, man bracht im syn roß. Er segente sich und saß daroff und bevalh sie allesament gott. Er | |
| ‘dainn solt ir den schlussel suchen von dem zauber!’ Er segent sich und ging in das loch und trug syn schwert | |
| hort so groß gerúff das die sul alle bibent. Er segent sich und entschloß den schryn, darinn stunden wol drißig pfiffen; | |
| gesaget, herre, das man yn da gesehen hett.’ Der herre segent yn und kerte wieder; Hestor und der knappe ritten bald | |
| ‘Nu helff uch gott’, sprach myn herre Gawan, ‘und gott segen uch! Ich wil mit myner jungfrauwen farn war sie wil.’ | |
| durch rechte barmherczikeit vehte. //Da die messe gesungen wart, da segente sich myn herre Gawan und ging uß der kirchen zu | |
| //Dem knappen wart sin pfert wiedder; und myn herre Gawan segent die zwen ritter und sprach, er wolt mit dem knappen | |
| ‘Alda ist Galahot’, sprach sie, ‘so er allerheimlichst mag’, und seind sie. Da sprachen sie das sie got must geleiden, und | |
| und lase yn. Da er yn wol uberlesen het, er seinte sich me dann zehen mal und bat den konig das | |
| großen wunders erschrack der konig, dem die jungfrau zusprach, und seinde sich tusent stunt und me, er schampt sich so sere | |
| der stat den lip verliesen.’ ‘Nicht?’ sprach der meister und seinde sie beide. Er begunde lesen und begunde uber ein wil | |
| die konigin, das die barun alle horten, und der konig seynte sich me dann hundert male. Da fraget er den bruder | |
| was wol funff schu lang und wol anderhalbes breit. Da segent er sich und fragt sie ob der ritter darinn lege. | |
| schilt uff das heubt und sprang in das munster, er seynde sich mit dem schwerte und ging geyn der luchten. Da | |
| der hant, und der ander hett das schwert geraufft. Er seinde sich und ging uber. Da er mitten off den dielen | |
| im. Da das die knappen sahen und die jungfrauwe, sie segenten sich, wann sie ducht das er @@s@kein arbeit darzu het | |
| zu geen; das waßer was tieff @@s@und sere fließende. Da seinde er sich und ging in gottes namen uber; da kam | |
| Carreacados heubt und warff es fur myn herren Gawan. Da seind er sich zu wunder und hett gern gewust wies herzu | |
| abe kam der sich daroff leit’, und myn herre Gawan seinde sich zu wunder. Da myn herre Gawan ein wil mit | |
| was und neigt im und hub die hant off und segent sich mit dem zeichen des heiligen crucz. Da hing er | |
| den saget sie im. Er hub uff sin hant und segent sich zu großem wunder. Da sagt er ir wie yn | |
| der gotis sun zu einer mutir irkos./ Frowe, dv bist gesægenet uor allen wiben./ dv eine macht wole uertriben/ uon uns | |
| heilige criſt erſlagen wart. //Do ſprach der iunger: War vnbe ſegent men deʒ dagiſ gotiſ lichamen $t niht? Der meiſter ſprach: | |
| an dem iungeſten dage. //Do ſprach der iunger: Durch waʒ ſegenet men den burnen alle ſunnen dage? Der meiſter ſprach: Durch die | |
| fróden. //Do ſprach [62#’v] der iunger: Daʒ gotiſ wort ſie iemer geſegenet, von deme mir ſo menic toͮgen ſin geoffent durch dinen | |
| mit weinen bůʒent. Zů den ſprichet got: #.:Coment her ir geſegenten mineſ vatereſ vnde beſiʒʒent daʒ riche, daʒ úch [67#’v] gemaht | |
| biter vigenſchaft. Alſe die gůten alle geſchopfede vmbe ir ebinhellunge ſegenent, alſo verflůcht $t ſint die úbelen vmbe ir miſſehellunge. Alſe | |
| bevallen,/ drümb wers du ouch sunderliche vro,/ dů he #;iuch segend ind vůr uppe ho;/ bit gewalt he durch diͤ lucht | |
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