Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schôʒ stMFN. (165 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| nútzer ein klein almůsen die si zemole verbúrgen in der schosse Gotz im alleine, denne ob si ein grosse kilchen machten | |
| das si iren Got und iren schoͤpfer hatte in irre schosse und an iren armen und in den aller begerlichesten lustlichesten | |
| werden. Es enkumet dir nút von dem himel in din schos geflogen. Etliche lúte sint als noͤsselich das in Got die | |
| uf das krúze und gedenke und begere das der minnenriche schos din bette si und das suͤsse herze das das din | |
| und ein getrukte mosse und ein úberfliessende mosse in úwer schos’. ___Von dem ersten ein wort: ‘sint barmherzig als úwer vatter’. | |
| vor ime in unmaht und vür tôt/ in ir meisterinne schôz./ der ir getriuwe senegenôz/ dô der daz michel ungemach/ an | |
| hin uz nakent unde bloz/ Unde brenge her volle dinen schoz/ Der luft die du maht gevan.’ –/ ‘Solde ich bloz | |
| der tach:/ aller tůgende wâz unt smach/ flivzet uz diner schozze./ nu bedenche, froͮe grozze,/ waz dir der engel brahte,/ do | |
| abdrukte,/ da der kinde blut nidergoz/ den uerkolten in die schôz!/ swem ie herzeliep gescah,/ der weiz herzeleides ungemach,/ waz herzeliep | |
| dar an smog,/ Mit luste sog,/ Und leite sich indine schoͮss:/ Da von din lop ist iemer groͮss!/ __Nu wirt hie | |
| baider froͤde wart do gross./ Maria du hett in ir schos/ Den kúnig hymel und erde,/ Inalso zartem werde/ #;vAn man | |
| Nider naigen uf das lant/ Und in der heren mægte schoͮs./ Sin stam was lang und groͮs;/ Tolden, este bot er | |
| den es von huse trůg,/ Und fulte mit wasser sin schoͮs,/ Zesamment es den och beschlos/ Und trůg das wasser hain | |
| Und niendert wasser dar us flos/ Durch des lieben kindes schos./ Das geviel gar wol der jugen schar/ Und br#;vachent allú | |
| br#;vachent allú ir kruͤgli gar,/ Mit wasser fúltens och ir schos:/ Vil bald es da durch flos/ Nach siner nature gewonhait./ | |
| daz wunde houbet er zehant/ legt al weinende in sîne schôz/ und sprach alsus mit jâmer grôz:/ //‘Dîn verh was mir | |
| panste./ dô heschete und ranste/ der wunde lîp in sîner schôz,/ des herze tet vil manegen stôz,/ wan er mit dem | |
| der heiden landen?’/ //[D]ô sus des marcrâven mâc/ in sîner schôz unkreftic lac,/ er sprach hin zim mit herzen klage:/ ‘hâstu | |
| ieslîches sunder nôt./ berlîch Vîvîanz ist tôt./ in mîn selbes schôze er lac,/ der tôt sîn jungez herze brach./ //Mir hât | |
| daz swert niht ab gebunden/ ructe er vür sich inz schôz./ sines sitzens dâ bî in verdrôz,/ ich wæne, ir ieslîchen,/ | |
| die küneginne des niht verdrôz,/ daz tischlachen si gein sîner schôz/ güetlîchen bôt; dar zuo er sweic,/ wan daz er mit | |
| hövischlîche / ûf einen kulter rîche / in sîn%..er âmîen schôz geleit. / waz touc nu mêr dâ von geseit? / | |
| mîn tôt ouch sîn!’ / Si huop in in ir schôze hie; / mit beiden armen s%..i in umbvie / mit | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 |