Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schôʒ stMFN. (165 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| Crist,/ [60#’v#’b] Der durch der menscheite genist/ Uz sines vater schoze schreit,/ Der sunne ist der gerechtikeit/ Und in reine wolken | |
| des volkes heil./ Lutterer dan ein sloze/ Von sines vater schoze/ Schoz her in Marien schoz,/ Daz die gotheit sich besloz/ | |
| ein sloze/ Von sines vater schoze/ Schoz her in Marien schoz,/ Daz die gotheit sich besloz/ In irem magetueme;/ [76#’r#’b] Do | |
| Eufrate./ Von sins vater vorborgen rate/ Steik her in Marien schoz,/ Da die porte sich entsloz/ Die der heilige Ezechiel,/ Der | |
| waz/ Onne allen weltlichen hass/ [287#’r] Und rechtt als ir selbs lib./ Daz claure minekliche wib/ Von dehainem ritter zartt/ Mitt | |
| andere./ Des ist ein hoffenunge groz/ Mir geleget in minen schoz.’ –/ [139#’v#’b] Der gute wissage Davit/ An sime salmen dar | |
| sande dar,/ Die fuerten den in ier schar/ In Abrahames schosse./ Hie nach starp der grosse,/ Der namelose reiche,/ Der hie | |
| lebens genist./ Der ainhorn was Jhesu Crist,/ Den in ir schos emphing/ Dew kewsche magt, do sy dez verhieng,/ Do sy | |
| des hundels kleine verdrôz;/ sie legete ez schône an ire schôz/ und nam mit ir wîzen hant/ iren mantel von blîant/ | |
| das das wasser floß/ Von den augen auff di erden schoß./ ’Ey Appolony, vatter mein!/ Wa ist so lange di trewe | |
| magt in himel throne,/ Die hatte ein kint uf der schoz,/ Daz waz kuniges genoz:/ Daz bistu, magt uz erkorn!/ Du | |
| blůt begozen und bloz/ Legte er in Marien in ir schoz./ Do sie in vor ir dot sach,/ Daz ir daz | |
| ez diu frowe remurdert hête./ Er leget irz an die scôze./ dô tet er scaden grôzen,/ der gotlaide vizetuom:/ er verlôs | |
| machen $s kan wol fröide mir./ //Der einhürne in megede schôze gît durch kiusche sînen lîp./ dem wild ich mich wol | |
| sît daz der sælikeit ein hort/ sich barc in juncfroun schôze?/ den doch die himel mohten nie/ begrîfen mit ir list,/ | |
| verdrôz,/ sô mache uns, vrouwe, der genôz/ die bûwent Abrahâmes schôz./ AMEN/ | |
| dirre wilden werlt gejaget,/ und ſuochte, keiſerlichiu maget,/ in diner ſchoz vil ſenftez leger./ ich meine do der himeljeger,/ dem undertan | |
| Jeſus, den din lip gebar,/ der leite ſich in dine ſchoz,/ do des vater minne groz/ in jagte ʒuo der erden./ | |
| ir blanken hende enphielen ir/ beide für$/ sich in die schôz,/ daz bluot ir zuo dem munde ûz flôz,/ als ir | |
| ez dîns vater minne enbôt,/ des suochtest dû der megde schôz,/ alsam der wilde einhürne in sîner nôt/ ze der juncfrouwen | |
| kêrte mich hin dannewert,/ swenn er sich leite ûf iuwer schôʒ./ mîn herze heiʒe trehene gôʒ/ von herzeclicher ungehabe,/ die kunde | |
| eyn jungfrauwen, und lag ir ein wůnt ritter in dem schoß. Myn herre Gawan grußt sie und fragt sie ob ir | |
| ußermaßen sere weynde umb yren amis, der ir in der schoß lag sere wunt. By ir stunt ein knappe und hielt | |
| wisen’, sprach sie. Der knapp nam synen herren in syn schoß, und die jungfrau saß uff ir pfert und reit mit | |
| syn!’ Der schriber warff dem konig den brieff in die schoß und lieff hinweg sin hende slahende und großen jamer machende. | |
| den Fremden Werden die nydenwert stent, ußer der schonen Rusinne scoce; fur dem trachen sollen alle andere tier bydemen, so freischlich | |
| ander wortzeichen.’ Da warff sie ir das fingerlin uff ir schoß und sprach, sie mocht das wortzeichen wol bekennen, ob sies | |
| heilere/ sazen andere dine genoze,/ do dv intsliefe in sinen scoze./ weme gescah sulhis jwit mere?/ di vil groze ere/ newart | |
| underua,/ swa ih in dime geleite ga/ wider zv abrahamis scoze./ des helfin dir alle dine genoze./ Herre sancte columban/ hilf | |
| de kleine ind de groʒe,/ dic saʒ in dim k#;iuschem schoʒe./ du druͤgs in dic up dinen armen,/ den richen godssun, | |
| den din rein lif besloʒ,/ den ümbgreif dins heilgen buches schoʒ,/ //Groʒ wunder, groʒ wunder begrifet mich,/ als ich besiͤn ind | |
| wiͤ d#;iure si dis thron!/ dis thron is $’s reinen schoʒes lon,/ darup gods sun so dicke saʒ./ wa mochte he | |
| saʒ./ wa mochte he iͤrgen gesitzen baʒ,/ dan in dinem schoʒ, in dinem live,/ ei allerschönest aller wive?/ wand, an warn | |
| ir úch minnekliche kuͤlen, so neigent úch in der jungfroͮwen schos zů dem kleinen kint und sehent und smekent, wie der | |
| si wider us. Die valschen heligen setzet er in sine schos und kússet si vil grúwelich und sprichet: «Ir sint min | |
| ein můter ir liebes kint us der eschen in ir schosse hat genomen. Do sprach er: «Sag miner swester, ich wil | |
| Gedenke, wie du trúten kanst die reine sele in dinem schos und vollebringe es, herre, an mir alzehant, alleine ich si | |
| wolte von ir werden geboren, e si in in irme schossen sach in der strasse und in der naht ze Betleeme | |
| drahte siner můter und in siner geburt und in der schosse siner můter, e er in die krippfen kam, do was | |
| kint alsust eine ligen? Wenne wiltu es nemen uf din schosse?» Do sprach únser vrowe, si enlies doch das kint niergen | |
| ist manigvalt und gros; der kumt aller wider in ir schos. Wil si tůn irs herren willen, so sol si die | |
| werdes blut/ gesalbet und gekrönet hat $s zu hochster wirde schoße./ Ir keiser, künige, fürsten, graven, das betracht: / got richet, | |
| große,/ die red ouch firmen sal,/ der uß des glückes schoße/ fiel in der ruwe tal./ da er die tugent terte/ | |
| unt daz der küneginne $s daz houbet spranc in die schôz./ dô huop sich under degenen $s ein mort vil grimmec | |
| sîn vormeintiz lebin/ unde wolde strebin/ widir in der kirchin schôz,/ darûz er sich hertlîch schôz,/ dô was iz ouch wol | |
| mêr,/ daz der prisant alsô hêr/ rûin wil in dîner schôz/ unde wesin dîn genôz!/ Ouch vroie, vroie, vroie dich,/ dû | |
| bevlôz/ unde nîman sich ûzschôz,/ der sî in der erdin schôz/ begrûbe, sundir man lîz blôz/ ir vleisch ûf dem gevilde/ | |
| und itzunt wârin widirbrâcht/ zu des geloubin reinekeit/ in dî schôz der cristinheit/ mit vil urloigis hermin/ Pogezênin, Ermin,/ Nattangin, Barthin, | |
| daz bilde sach man hân/ gesnitzit ein kindil ûf der schôz./ Darnâch in des nicht vordrôz/ und andre heidin wilde,/ sî | |
| wurde guot rât,/ wand si füeren alsô drât/ in Abrahames schôz./ vor den scharn wart grôz/ von den niwen swertdegen/ daz | |
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