Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schôʒ stMFN. (165 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| tier sæt seinen sâmen slâfend oder wachend auzwendig seins weibes schôz, ân allein der mensch. dâ pei verstêt man des menschen | |
| leibs an der juncfrawen und legt sein haupt in ir schôz und entslæft dâ. sô vâhent ez die jäger und füerent | |
| er von himel her ab sprang in ir käusch rain schôz. dar nâch wart er gevangen von den gar scharpfen jägern, | |
| wenn er si jagt, daz si den menschen in sein schôz flieg und læzt sich oft mit der hant vâhen, dar | |
| main die muoter der parmherzichait Mariam gotes muoter, in der schôz daz götleich himeltaw her ab tawet mit den gâben des | |
| hân in meinen sünden die zarten milten gestrickt in die schôz meiner letzten hofnung. //VON DEM ACHATEN. /Achates ist auch der | |
| Solden sie tegelichen./ Alle wisen gestrichen/ Wurden im in sinen schoz./ Er schuf en vursten genoz,/ Lant, lute er im irbot./ | |
| die botschaft gebracht/ Wart von dem engel werden/ Uz Gotis schoz zur erden/ In den tempel, da sie lac/ Betende. sich, | |
| Sin sele mit lobis dos/ Und vurten sie in den schos/ Abrahams. dar nach geschach/ Daz man den richen ouch sach/ | |
| sitzen/ Den werden Abrahamen,/ Lazarum ane schamen/ Wesen in siner schoz vro./ Luter stimme sprach er do:/ ‘Vater Abraham, la dich/ | |
| entpfet/ Dem opfer glich daz man set/ Inneclich in Gotis schoz./ __Vreu dich, mensche! du wirst loz/ Pinlicher not durch die | |
| den sun und wirt sun geborn in des himelschen vaters schôze; daz ûzer werk niht alsô, sunder ez nimet sîne götlîche | |
| und nimet gotes sun und gotes-sun-werden in des himelschen vaters schôze und herzen, daz suoche nâch dem ende dis buoches, dâ | |
| ich bin, daz ich schepfe înwesende, inneblîbende in des vaters schôze und herzen. Vater, sprichet ouch der sun, ich wil, daz, | |
| nieman enist, dâ der sun ist, der in des vaters schôze und herzen ist ein in einem, dan der sun ist. | |
| und daz antlitze ze gote, kriuchet der muoter ûz der schôz und lachet den himelschen vater ane. Der dritte grât ist, | |
| mê und mê sich der muoter enziuhet und er ir schôz verrer und verrer ist, entvliuhet der sorge, wirfet abe die | |
| sol den sun nemen und sun werden in des vaters schôz und herzen. Allerleie mittel ist gote vremde. ’Ich bin’, sprichet | |
| haben, ich hân ez eigenlîcher, dan daz ich in mîner schôz hân und daz ich niht wil haben. Daz guote enist | |
| diu frou alsô lobesam/ hêt den künic Belan/ ûf irr schôz schône./ daz kint solt dâ di krône/ tragen in der | |
| sinne:/ si nâmen daz kint wolbekant/ der frouwen ab der schôz zehant/ und saztenz ûf di erd nider./ daz muost si | |
| nôt./ die engel des niht verdroz,/ si furten in Abrahames schôz/ die sele sin zu wunsches chur./ dar nach aber der | |
| daz geschach/ daz er Lazarum da sach/ sitzen in Abrahames schôz,/ umbe den des lebens brunne vloz./ da rief aber der | |
| ein vfgehavftiv. vnd ein überfliezzentiv gibet man ivch in ivr schozze. wan in der selben mazz in der ir mezzet. wirt | |
| betlere starp. vnd wart getragen von den engeln in di schozz abrahe. aber der riche ist avch tot. vnd ist begraben | |
| do sach er abraham von verre. vnd lazarum in sinre schozz. do schrai er vnd sprach. vater abraham derbarme dich mein. | |
| nie niemant. der ainborn svn der da ist in der schozz des vaters der selb vzsage ez dann. daz ist daz | |
| do was ainre vz sinen ivngern sich nidernaigend in di schozz ihesu. den ihesus minnet. do winchte dism symon petrus. vnd | |
| her daz spreche._(23) Unde do waz eyner legende an Jhesus schoze, den her lip hatte. (24) Dorumme kundegete ym Symon Petrus | |
| mensche starp unde wart gefurt von den engelen in Abrahamys schoz. der riche man starp ouch unde wart begraben in der | |
| pyne, unde sach Abraham vil verre unde Lazarum in syner schoz_(24) Unde ryf: «vater Abraham, irbarme dich ubir mich unde sende | |
| arme, $s die choment alle zuo sînem barme./ in sîn scôz er si setzet, $s alles leides ergetzet./ sô wol den | |
| chumet under die genôzze $s die der sitzent in sîner scôzze!/ die nemuot hunger noh durst, $s hitze noh vrost,/ die | |
| iz buozzen,/ daz er uns gesetzet suozze $s in Abrahames scôzze./ //Isaac sîn sun $s was in michelen riuwen,/ daz sîn | |
| dâ ist er sîn ebensâzze, $s dâ intlûchet er sîne scôzze./ /Swer dar zuo ime wirt besceret $s vile wole des | |
| arm./ er sizzet dâ same suozze $s sam in Abrahames scôzze,/ wand ime der himilisken wunne $s dâ niemmer zerinnet./ /Daz | |
| in deme himilrîche./ //Alle die dare choment $s in ire scôzze si si nement./ dâ ergezzent si sciere $s vile manigere | |
| wir sô nieht vernemen $s daz si alle in ire scôzze megin chomen./ Abraham chwît râwa, $s Ysaac froude,/ Jacob heizzit | |
| warf her sinen stap,/ daz houbet nam her in sinen schoz,/ sin clage die wart harte groz./ [D]er gute wellere/ von | |
| her in umbe vienc./ sin houbet nam her in sinen schoz,/ sin clage die was harte groz./ sere weinende her do | |
| Noch diekein wider strites muen;/ Wen swaz daz dinc wil dinges tuen/ In himel oder in erden,/ Daz alle dinc hiez | |
| huz im vor uf sliezen,/ Swenne dan der huswirt/ Des huzes waldende wirt,/ Gesiet her an dem erne/ Boses icht uz | |
| teten/ Und di Got bi den alden tagen/ Vor pruften, als die wissagen/ Unde die patriarke/ Mit des sinnes marke,/ Die | |
| erkande/ Nach der grimen arbaitt,/ Minner mütter gemaitt/ In ir schosse er verschied./ Alsus sin ende ger%:itt./ Von Colone dü küngein/ | |
| nutzet note;/ #s+Des starb der lute vil dar abe,#s-/ #s+Wen sie sint bitter an der labe.#s-/ Der engel der Johanne irschein,/ | |
| geziehe ich an den sweiz,/ Der mir rinnet in die schoz./ Mir ist die hitze also groz/ Vzze1n vnde innen,/ Daz | |
| vil grozen zorn,/ Besante die wol geborn,/ Hiez sie kumen vor sich sten,/ Rischlich in sin ougen gen./ Nabuchodonosor sprach/ Zu | |
| Uwer gemute sachet,/ Swen die busunen schallen,/ Daz uch danne ein vallen/ Bereit si zu der erden,/ Miner sulen vil werden/ | |
| reine,/ Uns sundern algemeine/ In daz himelische lant!’/ Disse glose ist vol ant/ Glich nach der meistre schriben./ Hie laze wir | |
| der sante sin wort her nider/ In der edelen megede schoz,/ In der daz sloz sich entsloz/ Des ewigen gevencnisses,/ Und | |
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