Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schôʒ stMFN. (165 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| dâvon niht wizzen solt;/ sîn houbet legt er in sîn schôz,/ er klagte, daz er was blôz./ der von Berhtoltstorf/ über | |
| riht/ und gap der einem hundelîn,/ daz lac in der schôze sîn:/ dhein leit dem geschach./ der Walhe aber dô sprach/ | |
| an der begerunge. ez ist gewis, der unsir iclichime sinen schôiz wolde vollin, unsir iclich machite darumme sinen schoiz wit, daz | |
| Schîânatulander/ den fürsten tôt dâ vander/ der juncfrouwen in ir schôz./ aller schimphe si verdrôz./ ___"er sî trûric od freuden var,/ | |
| des knappen munt./ "ich hân hie jæmerlîchen funt/ in iwerm schôze funden./ wer gap iun ritter wunden?"/ //der knappe unverdrozzen/ sprach | |
| ûf zucte, daz der wîn vergôz/ froun Ginovêrn in ir schôz./ underwinden mich daz lêrte./ ob ich schoube umbe kêrte,/ sô | |
| meide rein sô grôz/ daz ez slæfet ûf der meide schôz./ wir gewunn des tieres herzen/ über des küneges smerzen./ wir | |
| umbe gein ir baz./ ir lac ein rîter in der schôz,/ dâ von ir jâmer was sô grôz./ ___Gâwân sîn grüezen | |
| im dikeinen sweren stoz;/ ir kint saz ir in der schoz./ sus vuren sie vil unwege/ mit grozer arbeitlicher pflege/ an | |
| sal uns slan din liebez kint,/ daz gesche in diner schoz./ o, du kuneginne groz,/ dich ist der name an geleit:/ | |
| starc und so groz,/ daz er ein tuch in der schoz/ steteclichen muste han/ und die ougen wischen dran/ durch sin | |
| tû hie, blûtigir wolf? dû nevindist an mir niht. Abhrahâmis schôz sal mich intphâhin." Mit dirre rede sô virschiet er unt | |
| verschiet und furten in die heiligen engel in sant Abrahams schozz, daz ist diu ewig ruwe und diu ewig genade. der | |
| er den armen Lazarum in den genaden, in sant Abrahams schozze, und sprach also: ‘vater Abraham, erbarm dich uͤber mich und | |
| Lazarus und auch der riche, wie der arm in Abrahams schozze, in diu ewigen genad, von den heiligen engeln gefuͤrt wart | |
| verre sach daz der arm Lazarus in sant Abrahams $t schozze, in den genaden, waz, do er in den witzen waz. | |
| auf sten von den suͤnden. er tůt uns auf sein schozze siner guͤt und wil uns enpfahen, ob wir buͤzzen wellen | |
| vant,/ mit zehen siner genozen./ da sah er in ir shozen/ Willehelmen slafen sere./ er sprach: ‘vil gar min ere/ han | |
| gar zerstorte./ der bete sie vil gar gesweig./ in die shoze sie im seig/ und lag unversunnen./ sie tet als sie | |
| godes genade ande din./ Ia stent dine voze/ in rotheris schoze./ Die urowe harte ir sricte./ Den uot sie vf zvchte./ Vnde | |
| min vber mot bedrogen./ Daz iz mine uoze./ satte in dine schoze./ Ande bistu rother so her./ So nemachtu kuninc mmir mer./ | |
| dô kam ein vogelîn kleine/ und saz im ûf die schôz sîn./ nû sach er waz diz vogelîn/ hie mite wunders | |
| meinde/ und waz ez mite bescheinde./ ez leget in die schôz ein ei./ daz stiez er hin, ez brach enzwei./ des | |
| kindes kintheit./ den juncherren vil gemeit/ sazt Alexander ûf die schôz./ sîn zarten was mit liebe grôz/ daz an dem wol | |
| reinez wort vil grôz,/ daz ie was in des vater schôz,/ im ebenglîch gewaltic,/ mit dem er ist drîvaltic./ daz wort | |
| man, des name ist grôz,/ vil nâhen in ir lîbes schôz./ der wirt dar nâch vil werde/ gesehen ûf der erde/ | |
| in truoc der engel vreude grôz/ ze himel in Abrahâmes schôz:/ dar inne lebet er iemer mêr/ ân allerslahte herzesêr./ nû | |
| gotes rîche/ wart er mit himelvreuden grôz/ brâht in Abrahâmes schôz:/ dâ lebet er iemer mêre./ dôt war[t] er vil sêre/ | |
| wirt sin milte groz:/ ez leit sin houbit in ir schoz/ und růwet bi ir schone,/ ir kúschekeit ze lone:/ sus | |
| das si schulde und súndin bloz/ enhpfahin růwe in sinir schoz,/ und das werde inen gegebin/ in sinir schoz das lebende | |
| in sinir schoz,/ und das werde inen gegebin/ in sinir schoz das lebende lebin,/ das iemir stete an endis frist/ wert | |
| kint mit vroiden groz/ und saztes fúr sih uf sin schoz./ er sach ez minnenchlichen an:/ vil sere in wundirn began/ | |
| dâ er abe tranc,/ di warf er al in sîne scôz./ dô den schenken des verdrôz,/ daz er ime mêr brâhte,/ | |
| von dem blûte, daz ime ûz flôz,/ tôt in Alexandris scôz./ //Alexander weinte den hêren./ mit vil grôzen êren/ wart di | |
| daz ich es gesehe.» __Do er daz kindli uf sin schoss gesaste und es an sah, do lachet es in an. | |
| kindli sin>. Ach herzenkind mins! Du sizest uf miner trurigen schosse und sihst mich guͤtlich an, und kanst doch nit sprechen. | |
| trurige sas in der zelle und sin hende in die schoz leit, als ob er der zelle woͤlte got ze lobe | |
| ie von ir gewunne, do du si uf der můterlichen schoz so inneklichen zartlich mit dinen spilenden oͤglin an lachetest, mit | |
| herzen nit betrahten! Ich nam min zartes kint uf min schoze und sah in an,_– do waz er toͮt; ich lůgt | |
| din zartes kint in der toͤtlichen angesiht bietest uf die schoze miner sele, daz mir nach minem vermugenne geistlich und in | |
| als dich min sele selber under dem krúze uf der schosse diner trurigen můter also toͮten mit klage und danke umbvahet, | |
| werden. Er kam ausz dem v#;eatterlichen hertzen, usz des vatters schois, und kam in die welt und leyt über alle masz | |
| wiltu mit dinem kind/ komen zů dinen gnozzen/ in Abrahames schossen,/ hilfet dem och gůtes vil/ der es den armen tailen | |
| vast arbaiten sich/ in sorgen, noͤten grossen./ nit hende legen inschossen/ mag er, wil ers behalten./ vil sorgen, kumbers walten/ můs | |
| in růwe setz mit im nider,/ trút ez in diner schoss!/ sit im mag nit genoss,/ allu ding vernúte!/ dis trut | |
| so fröiden vol?/ Die wîle lâgen mîn arme ûf ir schôz:/ ach, wie suozze mir daz dur mîn herze gie!/ mîn | |
| iz danne dar chumit, ſo lêit iz ſich in ir ſchôz vnde wirt alſo gevangen. Daz tier bezeichent den heiligin Criſt, | |
| horn gotiſ chraft, der růchte ſich ze neigen in daz ſchoz unſer froͮwen $.s$. Marien, růchte menniſch uverdin, růchte geuangin werdin, | |
| nu ware,/ daz ich hete ein brustsloz/ vur sin vreislich scoz,/ vur sine scerphen strale,/ da mit er an twale/ vil | |
| und ein úberflússige mosse sol man úch geben in úwer schos, und mit der selben mosse do ir mit messent, do | |
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