Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schal stM. (412 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| zv gereche/ Vnd ir wibe alle,/ Zv rume vn2de zv schalle./ Do bereitte sich philomenis/ Zv strite wol in alle wis./ | |
| Dise rede sprach er vber|al/ Do wart da ruf vn2de schal/ Vn2de manic rede getan./ Iegelich sprach sine1n wan,/ Agome1nnon vn2de | |
| mv1nt wil iehe1n./ Wir kvme1n alle/ Vo1n uwerme rate zv schalle/ Vn2de zv bosme worte./ Min ore, daz horte,/ Daz wir | |
| glichere antreite zwelf turne,/ die sint erfull(e)t mit lobesanges $s scalle diurno./ mit den edelen steinen $s sint si wole gezinnit/ | |
| wer dir ein angestleicher val./ La nicht die tiefel ieren schal/ Mit dier haben und ier spot!/ Leiste e ellew deu | |
| die alden und die jungen/ im alle engegen giengen,/ mit schalle sie in enpfiengen./ __Er leit von spotte grôze nôt:/ «her | |
| tet vil zorn./ sîn wart gespottet harte vil/ mit grôzem schalle sunder zil/ und mit schimpfworten scharfen./ jâ mochte man eine | |
| ez iuch alle guot,/ sô mache wir ein gewuofe,/ einen schal und ein geruofe/ und rumpeln under einander gar,/ sô loufe | |
| von sorgen lôste./ die helde dancten alle/ Keien dô mit schalle./ sie stuonden ûf über al,/ die dâ lâgen in dem | |
| er hête ouch_ê gehôrt vil wol,/ daz der sal was schalles vol;/ von sînem bette er zu in gie/ und begonde | |
| vart/ gebalsemet und beserket wart/ und ûf gebêrt. den jâmers schal/ der vil getriuwe Kurvenal/ begonde ruofen unde schallen./ ûf sînen | |
| wol,/ Si wurden aller freuden vol./ Sich hueb ain frolicher schal/ In der statt uber all/ Mit sagen und mit singen,/ | |
| begunden nahen/ Und die stat sahen./ Da waz lůdem und schal/ In der stat uber al./ Alrerst sorge sie begoz:/ Ir | |
| danc./ dô er gâz und getranc,/ dô huopz gesinde grôzen schal/ ze bêden porten über al,/ als sîz im niht wolden | |
| ze grabe./ von ir grôzen ungehabe/ wart dâ ein jæmerlîcher schal./ diu juncvrouwe sich dô stal/ von dem gesinde dan/ und | |
| hete der strît ende/ mit sîner missewende/ und mit lasterlîchem schalle./ die andern muosen alle/ hern Îwein wol gunnen/ sînes landes | |
| der künec dâ gesach/ und sîne besten alle/ mit vrœlîchem schalle:/ wand im was komen mære/ wie in gelungen wære:/ er | |
| solde versmâhen/ daz gemeine nâch gâhen./ waz sol dirr ungevüege schal,/ daz dirre hof über al/ durch einen man wil rîten?/ | |
| kêrte/ dar nâch als sî lêrte/ von dem horne der schal./ hin wîste sî ein tal/ des endes dâ diu burc | |
| waltgevelle wart sô grôz,/ untter sûs untter dôz/ werte mittem schalle,/ daz er die liute alle/ gar verzwîvelen tete./ dô sprach | |
| lôsen,/ minneclich was ir gebâren./ hôher muot was dâ mit schalle/ nâch bescheidenheite lêre./ wunderschœne wârens alle,/ $p/ fröide unde frîheit/ | |
| $s ûf der halde $s hœrt man balde $s wunneclîchen schal. in süezer wîse $s gar von prîse, $s hôhe, lîse, | |
| si guote trœste mir daz herze mîn./ hei nahtegal!/ süezen schal bringet uns des meigen zît./ al mîn trôst an einem | |
| der fluoch./ Kam vant sîn vater blôzen;/ mit spot in schalle er schrei/ ‘seht umb den trunken bôzen,/ sîn wîsheit ist | |
| alle./ got fuort Jôhannes offenbâr/ durch die niun kœr mit schalle,/ dâ in enzunt diu gotheit klâr/ mit himels flammen gar./ | |
| zergangen ist des winters grimme./ diu nahtegal/ schellet aber süezen schal/ in fröide gebender stimme,/ diu noch nie sô suoze erhal./ | |
| erwachet ist diu nahtegal/ und tuot trûren swinden/ ir fröiderîcher schal./ //Meie ist wol geschœnet, er tuot den vogeln swære buoz;/ | |
| trâten ,/ und wie alle viere vertâten/ ir lanzen âne schalles guft./ die drunzel flugen gên der luft./ die edelen tûren | |
| Sêron het geleit/ in hôchvart, doch nâch werdicheit./ in grôzem schalle wâren sie./ als des der êrste tac ergie/ und sie | |
| begraben./ nû wart ein michel nôt erhaben,/ dô dirre wünneclîche schal/ dort über alle die stat erhal/ von den engeln und | |
| niuwete sich ir alter val./ der sêle wuof, der engel schal/ rihten sich zesamen dâ/ und sungen epitalamicâ./ daz bediutet hôhiu | |
| ‘wis willechomen, Thômâ!’/ sprâchen die herren alle./ mit einem süezen schalle/ wart er enphangen von in:/ ‘sag an, war wære dû | |
| âne wer,/ dô daz wüetende her/ alsô dort quam mit schalle her./ Jûdas bat in daz er/ in wolde chüssen; daz | |
| erstunchen was./ Reden swaz in gevalle!/ wir sâhen mit grôzem schalle/ ir und ander juden chint,/ des noch niht siben tage | |
| geben./ tuot im swaz iu gevalle.’/ si viengen in mit schalle/ und fuorten in ze Golgathâ./ daz chriuze was bereitet dâ./ | |
| rede tuot/ und wir swîgen alle./ wirn werben mit dem schalle/ niht sô tiure als umbe ein blat.’/ diu menige al | |
| dô huop sich ein gemeiner ruof/ und ein sô wünneclîcher schal/ daz diu helle engegen hal./ er lôste uns elliu unsriu | |
| vil ungenædec si mir ist/ ze hove und in dem schalle./ si wil daz manec süezer list/ in armekeit nu valle,/ | |
| zal./ den tac vermelden $s in den welden/ kan ir schal: $s dâ warne ich friunde bî,/ dur daz in gâch | |
| einander $s wol sungen,/ die nu swîgent überal:/ mangen fröuderîchen schal/ hât diu kalte winterzît verdrungen./ /Swer mit lieben wîben $s | |
| wæren,/ ob die lasterbæren/ niht ze spotte bræhten si mit schalle./ der siht man sô vil ûf allen strâzen/ daz dur | |
| gezoget,/ sô tuont, waʒ iu gevalle/ und hüeten iuch vor schalle,/ die wîle ir hie ze lande sît;/ wan iuwer drô | |
| hie/ sus üppeclîche wachet/ und ein gedœne machet/ mit tobelichem schalle./ waʒ sol diʒ göuden alle,/ daʒ diʒ gesinde hât erkorn?/ | |
| dô wart daʒ spil gevangen an/ mit fröuden und mit schalle./ die werden frouwen alle/ begunden kurzewîle hân/ und ir hôchgezît | |
| verswendet/ wirt hie ze Troie manic sal/ dur disen hovelichen schal,/ der sich nû leider hât erhaben./ vil manic herze wirt | |
| spil,/ des wart gehœret alze vil,/ dô si zesamene kêrten./ schal unde braht si mêrten/ ûf stîgen unde ûf strâʒen./ diu | |
| giuden unde braht/ in den herbergen überal./ si triben hovelichen schal,/ die werden geste widerstrît,/ unz gein der schœnen tagezît./ /Des | |
| unde wunder slüege./ dâ wart ein ungefüege/ unde ein griuwelicher schal,/ daz in den wolken widerhal/ der swerte vîentlicher dôz./ mangen | |
| innen/ und sach in nôt gewinnen,/ dâvon rief er mit schalle:/ ‘ir tiuschen ritter alle, / wes lâzet ir in banden/ | |
| herzen girde/ croijiertens ûf in alle/ und riefen dô mit schalle/ gelîche und algemeine:/ ‘von Engellant der reine/ der ist ein | |
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