Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schal stM. (412 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| die andirn,/ So sie begondin wandirn,/ Die behielt da den scal./ Dit spil was geheizin bal/ In romischir zungin./ Sus giengin | |
| tar ích nícht sprechín wes/ Sie begondín odír tetín./ Grozín scal sie hetín/ Ir urunt und ír mage/ In der wůrme lage,/ | |
| getruoc;/ Do scíedín sie sich alle/ Vn̄ uvORín dan mít scalle,/ Dar sie zů tuone hatín./ Vil wachtere uf tratín/ Vn̄ | |
| alsô daz si der vaz niht rüernt mit ainem merkleichem schall, si lâzent aber ir fuozstapfen an den vazzen. //VON DEM | |
| Gluende von vueres beizen./ __An dirre worte ende/ Wart ein schal vil behende/ Donende da uber al./ Secht, do gienc ez | |
| die sin gebot/ Hat gemachet uber al!/ Engle, gebet hohen schal!/ Himle, helfet uns prisen!/ Wazzer, mit uwern wisen/ Dienet deme | |
| der selben dit:/ ‘Herre, dinen namen sal/ Eren in gebetes schal/ Cranke, arme steter vrist!’/ Leider ez nicht an en ist./ | |
| wirt der boum lobelich/ Gehouwen zu dem valle:/ In michilligem schalle/ Giengen der meistre boten,/ Mit en vil groze roten/ Juden, | |
| da waren/ Golt, silber, er, und isen,/ Holtz, stein mit schalle prisen./ __E ditz loben wart vol ant,/ Des kunges sehen | |
| er gehen in den sal./ Kein im tet der kunic schal/ Sprechende in sulche wort/ Lieplichen von im gehort:/ ‘Bistu der | |
| der kunic ein/ Brievel loufen uber al,/ Sust vernemet sinen schal:/ __‘Darius entputet nu/ Vursten, herren und dar zu/ Den alden | |
| munt/ Horte man ez uber al;/ Vorchtsam gab ez allen schal./ __Nach dirre tiere vule/ Sach ich der eren stule/ Setzen | |
| phlagest/ baz denne d[ie] andirn alle./ nu bin ih ze schalle/ von dir chomen [ane] nôt./ taete dir min herre nu | |
| plegist/ baz den di anderen alle./ nu bin ich ze scalle/ wordin @[@ $p/ $p @]@ doch wesin leit,/ daz er | |
| und pflac der kirchen über al/ vil vlîzic gar âne schal./ Heinrîch der ander sun sîn,/ dem tet got sîner kraft | |
| liten grôzen ungemach,/ dô ruoftens gemein alle/ mit einem grôzen schalle:/ ‘ir herren dâ ûz Österlant,/ nû sît ir alle wîgant./ | |
| helm, daz er hal,/ wan von dem slage wart ein schal,/ daz daz fiuwer dar ûz stoup;/ man hiet gezundet einen | |
| bâten jæmerlîchen;/ ez moht got dem rîchen/ erbarmen: ein solher schal/ wart von weinen über al./ her Sîfrit jæmerlîchen sprach:/ ‘nû | |
| von in/ die fürsten kômen alle./ des strîtent si mit schalle./ swer mir niht geloubt der mær,/ der frâg ze Rôm | |
| den liuten al über al./ er betwanc si mit grôzem schal/ und mit vorhtsamer hant/ gewan er dô Egyptenlant./ daz kom | |
| heiden baniere,/ und ouch di heiden alle/ riten zuo mit schalle./ dô vielen di juden an ir knie./ ir ruof in | |
| sîn knappen er dô sprach:/ ‘slaht an daz hûs mit schal,/ daz ez erhell über al.’/ diu tohter hôrt die sleg | |
| vermiten,/ si suochten all über al/ in dem holz âne schal./ dâ reit vor in her Davit_–/ diu sæld volgt im | |
| wil die heiden über al/ bringen in daz lant mit schal./ zehant er einen boten sant/ hin in der heiden lant/ | |
| dô hiez er im daz urinâl/ di tohter reichen âne schal./ si enpfie dar în den brunnen sîn./ er sprach: ‘vil | |
| herz dhein ruo hât,/ die wîl umb dich ist der schal./ ich wil in den turn ze tal/ vallen, wan des | |
| ab dem turn her ze tal/ vil trûriclîch und âne schal./ wider Paris si dô sprach:/ ‘mir ist vil leit dîn | |
| seit,/ under dem her über al/ ruoften si mit grôzem schal:/ ‘wol ûf! wir süln von hinnen varn,/ swer sich vor | |
| hie niemer rât.’/ dô daz her daz vernam,/ mit grôzem schall ez ûf kam,/ ieslîcher worht dâ heldes werc;/ si zogten | |
| mit sicherheit,/ daz die Kriechen wâren alle/ geflohen dann mit schalle./ nieman er vant wan Sinôn,/ der was gerouft umb daz | |
| ûz grôzem leid si dô sprach,/ wan si mit grôzem schal/ fluocht den Kriechen über al_–/ si sprach: ‘wê gescheh der | |
| siulen lanc,/ der künic begund in verjehen,/ war umb der schal was geschehen./ er sprach: ‘vernemt mîn wort gelîch,/ beidiu arm | |
| dâ sâzen./ mit freuden si dâ âzen/ und mit grôzem schalle/ gemeinclîch alle./ der künic hêt ein gesedel,/ daz was rîch | |
| wan si wârn sîner künfte vrô./ si enpfiengen in mit schall dô./ dâ bliez man grôz pusoun./ si nâmen all des | |
| junger swertdegen./ dô ruoften die liut alle/ mit einem grôzen schalle:/ ‘man sol sie füeren für die stat/ und sol sie | |
| küniges ungewin./ dâ mit die sînen alle/ giengen für mit schalle:/ si sprâchen: ‘künic alsô rîch,/ getar man noch bescheidenlîch/ dir | |
| sînen ougen hin ze tal;/ nû sag im ân allen schal,/ er süll noch fünfzehen jâr leben,/ diu hab im got | |
| und swuoren im dô alle./ ir herr wart er mit schalle./ bî in hêt er guoten gemach,/ unz er ein swert | |
| hêt geret./ si bâten in dô alle/ mit vil grôzem schalle/ und nâmen in ze herren,/ daz er in want werren./ | |
| dô rieten im die fürsten all,/ er solt mit grôzem schall/ in die stat gewinnen an./ daz wart vil schier dô | |
| gên diutschen fürsten über al./ si fuoren heim mit grôzem schal,/ und teilt mit in diu kleinôt/ und daz golt alsô | |
| fuor dô nider hin ze tal/ in daz wazzer âne schal,/ in die tief, als si wolde,/ wan si dâ wesen | |
| daz leben lân.’/ die râtgeben bâten alle/ den künic mit schalle./ waz half dô ir aller bet?/ der künic sîn doch | |
| zerbresten muoz zehant.’/ zehant die tiufel alle/ lêrten in mit schalle/ die zouberlist ân arbeit,/ als si noch in der kristenheit/ | |
| ein korp ze tal./ dar in sô sitzt ir ân schal./ diu sorg iuch vil gar verbirt,/ wan sîn nieman innen | |
| daz venster, daz ez erhal./ dô gie diu frou âne schal/ und entslôz daz venster schier./ ir êlîch man gie mit | |
| ir scham was niht klein./ dâ muost diu frou mit schal/ daz fiur geben über al,/ wan si muost ûf dem | |
| unde wîten.’/ des swuoren si im alle/ mit einem grôzen schalle./ __Einen hof gebôt er zehant/ den fürsten allen in diu | |
| wolle regent von himel ze tal/ über alle werlt âne schal./ daz tet got mit der kraft sîn./ daz wart aller | |
| mit den bischofen über al;/ des gewan sîn lop grôzen schal./ er wart herr über alliu lant/ und wart dâ keiser | |
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