Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sanfte Adj. (264 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

SM:UvS 35: 4, 3 guot:/ dem guote wære ich gerne zuo./ Des guotes güete sanfte tuot/ beide den âbent unde vruo/ Und under zwischen zallen
SM:WvK 1: 3, 7 mitte,/ der ich fröide noch gewinne./ ach, die minne ich sanfte litte!/ //Frowe, ir sint so wol bescheiden,/ leiden $s sol
SM:WvK 2: 3, 5 frô belîben,/ dem ir süezziu minne niht enwirt./ Wîbes minne sanfte tuot,/ sî gît fröiderîchen muot:/ guoter wîbe minne ist bezzer
SM:WvK 8: 1, 4 guoten muot;/ Darûz ich ir einen krœne,/ der dem herzen sanfte tuot:/ Minneklichiu rede ist guot/ von den reinen wîben schœne;/
Spec 30, 7 in dirre werlte, vnze deſ rvͦhte got, daz er in ſanfte vnde ſchone in ſin riche nemen wolte. Do hiez im
Spec 135, 2 divitem intrare in regnum dei. Er ſprichet, daz ein olbente ſanfter durc einer nadelen ore chomen muge, denne der riche in
StrAmis 155 sî.”/ der phaffe sprach: “ob iz sô bi,/ dar ruofet samfte ein man./ herre, zwîvelt ir iht dar an,/ sô stîget
StrAmis 1164 si enkouften sich in sîn gebet/ daz ez dem phaffen sanfte tet./ //Als er dâ michel guot gewan,/ dô schiet er
StrAmis 1694 daz ez diu messe sî:/ dâ wirt uns zwein vil sanfte bî.”/ nu was sô alwære/ der kalwe mûrære/ daz er
StrKD 2, 120 an die werk und an die tat,/ daz man sich sanfte des enstat,/ was lobes im sin tugent giht./ swenne den
StrKD 91, 27 unreht, daz in geschiht,/ ^+ir lat in ungerihtet niht./ swie sanfte uns dunche, daz got var,/ swie ^+langer sin gerihte spar,/
StrKD 135, 63 wære,/ daz ist dem libe swære./ daz aber dem libe sanfte tut,/ daz en ist der sele niht gut./ sus hat
StrKD 138, 179 dem gůte/ mit so vientlichem můte,/ daz in sin tot sanfte tůt:/ so ^+gernt nement si daz gůt./ so choment die
SuTheol 66 goti lebin./ //Der selbo, der dir wisi undi almechtig ist,/ samfti irvulter disin gibrist./ er gischuf zi der selbin heimi/ Adam
Tannh 2, 60 wol."/ /Da wir sament in den kle/ traten, uns was sanfte we./ /Die schoenen druhte ich her ze mir;/ si glei,
Tannh 3, 80 und tet, daz ich da wolde./ /Ich tet ir vil sanfte we,/ ich wünsche, daz ez noch erge./ ir zimet wol
Tannh 12, 2 also, daz mir die besten jahen,/ ich waer den liuten sanfte bi; do het ich holde mage./ Si kerent mir den
Tannh 12, 12 in dem lande,/ so denke ich sa gen Nüerenberc, wie sanfte mir da waere./ Ich wold e haben da genuoc, da
Tr 552 sîn,/ bluomen, gras, loup unde bluot/ und swaz dem ougen sanfte tuot/ und edeliu herze ervröuwen sol,/ des was diu sumerouwe
Tr 1370 ein getruogen,/ sô was ir werltwunne vol,/ sô was in sanfte und alsô wol,/ daz si enhæten niht ir leben/ umb
Tr 3457 maneger slahte dône:/ si hürneten sô schône,/ daz ez Marken sanfte tete/ und mit im manegem an der stete./ //Nu si
Tr 4769 liebes unde guotes/ und maneger hande muotes,/ der edelem herzen sanfte tuot:/ ez wecket vriuntlîchen muot,/ hie von kumt inneclîch gedanc,/
Tr 10300 ungerne sehe,/ ich lâze ê gerne disen haz;/ ich lîde sanfter unde baz/ eine swære danne zwô./ mîn dinc daz stât
Tr 12191 getragen,/ des senften herzesmerzen,/ der innerhalp des herzen/ sô rehte sanfte unsanfte tuot,/ mir wîsaget doch mîn muot,/ des ich im
Tr 12195 im wol gelouben sol,/ den zwein gelieben wære wol/ und sanfte in ir muote,/ dô si die leiden huote,/ die wâren
Tr 12270 sîn entwert:/ daz ist der stæte vriundes muot,/ der stæteclîche sanfte tuot,/ der die rôsen bî dem dorne treit,/ die senfte
Tr 12496 sprach Tristan/ ‘ez wære tôt oder leben:/ ez hât mir sanfte vergeben./ ine weiz, wie jener werden sol:/ dirre tôt der
Tr 12507 mac sô niht belîben,/ wirn müezen leide ouch trîben./ //Swie sanfte uns mit der liebe sî,/ sô müeze wir doch ie
Tr 12969 in lützel ieman war:/ nieman hæte wân dar./ in was sanfte und alsô wol,/ alse zwein gelieben sol,/ den ir state
Tr 13199 Îrlant./ er tet in einen leich zehant,/ der in allen sanfte tete./ der künec der bat in sâ ze stete,/ daz
Tr 14335 gewar,/ des wart daz andere gewar;/ swaz sô dem einem sanfte tete,/ des enpfant daz ander an der stete;/ si wâren
Tr 14830 des küniges unminnen.’/ //’Mîn hêr Tristan’ sprach Îsôt/ ‘ich lite sanfter den tôt,/ dan ich mînen hêrren bæte,/ daz er iht
Tr 16414 inein,/ sô dûhte si der wille guot,/ der gelieben dicke sanfte tuot:/ der trôst und der gedinge,/ wie man daz vollebringe,/
Tr 16833 triuwe;/ diu gebalsemete minne,/ diu lîbe unde sinne/ als inneclîche sanfte tuot,/ diu herze vuoret unde muot:/ diu was ir bestiu
Tr 16886 brunne,/ bluomen, gras, loup unde bluot,/ daz in den ougen sanfte tuot./ ir dienest was der vogele schal:/ diu cleine reine
Tr 19027 Îsôte vunden/ und iedoch niht die blunden,/ diu mir sô sanfte unsanfte tuot./ ez ist Îsôt, diu mir den muot/ in
TrudHL 42,23 diu was rôt, aber diu mitlôde des tiskes d[iu] was sanfte unde gemaclîche unde minneclîche $t gegradôt durch die iun[c]urowen, daz
TrudHL 126, 9 gewonent siu sîn in ir iugende, sô habent si iz sanfte unde mit uollen in ir altere. Altez obez unde niuwe[z]
UvZLanz 1113 dâ,/ siu engalt es aber anderswâ./ //Dô dirre helt sô sanfte lac,/ do erschein der underwunschte tac/ und was diu süeʒe
UvZLanz 1260 dô der ersach sîne site,/ daʒ er in fuor sô sanfte mite/ und er doch nieman lieʒ enstân,/ wie sîn geverte
UvZLanz 1859 an sîner kraft./ diu vrowe hielt in in ir haft/ sanft und ungebunden./ siu bôt im zallen stunden/ êren sô vil
UvZLanz 2999 man zwei anderiu sper./ den vremden dûhte daʒ er/ ze sanfte wære dar komen./ die zwêne tiurlîche gomen/ die begunden justieren,/
UvZLanz 4194 linden,/ sîn ros begund er binden/ zuo des boumes aste,/ sanfte und niht ze vaste,/ wan er wolt eʒ wider hân
UvZLanz 6701 gâch./ nu sint si komen alsô nâch,/ daʒ si vil sanfte an dem driten/ tage wæren heim geriten/ ûf die burc
UvZLanz 9094 ze gâch,/ doch sint si komen alsô nâch,/ daʒ si sanfte nâch sage/ wæren an dem vierden tage/ geriten in daʒ
Wh 83,29 wære ûf wisen od in der vurh,/ daz er dâ sanfte stapfete./ des hers vil an(!) in kapfete./ //Poydjus von Griffâne/
Wh 100, 9 sîn:/ ich grîffe ouch billîch an daz mîn./ si vielen sanfte ân allen haz/ von palmât ûf ein matraz:/ al senfte
Wh 105,18 gezogen Volatîn./ al weinende wart er ûz verlân,/ diu porte sanfte ûf getân./ nû was diu schiltwache/ al umbe daz her
Wh 114,17 sîner slâ,/ dise hie, die andern dâ:/ er stapfte in sanfte unvlühtic vor./ unz wider gein dem bürgetor/ tet si sîn
Wh 132,19 wirt/ legen; daz doch der gast verbirt,/ daz er sô sanfte iht sæze./ er vorhte daz er vergæze/ Gyburge nôt dâ

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