Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sanfte Adj. (264 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

KLD:UvL 19: 1, 7 solde ich dâ mit immer ringen,/ sô wær ich noch sanfter tôt./ //Ich weiz wol daz wîbes güete/ fröiden wunsch wol
KLD:UvL 27: 2, 4 ir minne stil,/ doch weiz ich wol daz guoten wîben sanfte tuot/ der durch si zuht bî fröiden hât:/ des dienest
KLD:UvL 27: 4, 6 buoz./ ich râte iu mannen hôhen muot,/ sît wîben fröide sanfte tuot./ //Ich wil hôhes muotes sîn,/ und wil durch guotiu
KLD:UvL 42: 5, 7 der güete touwe./ lâ $s mich drin: ich tuon dir sanfte dâ./ dar $s wil ich und niender anderswar./ kum $s
KLD:UvL 44: 1, 2 der minne spil./ //Ich bin hôhes muotes:/ hôher muot mir sanfte tuot./ nie niht wart sô guotes,/ sô mit zühten hôher
KLD:UvL 44: 5, 4 sî mich hôchgemuot./ ir urloup, ir grüezen/ mir von schulden sanfte tuot./ ich bin alles des gewert/ mit der tugende rîchen,
KLD:UvL 44: 6, 4 hôhen muot./ dannoch hân ich mêre/ von ir daz mir sanfte tuot:/ fröide, wunne, ritters leben,/ daz hât sî ze lône
KvHeimHinv 367 er huop in schône von der stat/ und sazte in samfte und âne chradem/ wol geruoweten für daz gadem/ dâ der
KvHeimHinv 544 von dem lîbe lie/ sunder alle swernde swære/ als si samfte entslâfen wære./ Nû unser vrouwe verscheiden ist,/ ir sun, unser
KvHeimUrst 1462 wer er was,/ der iu güetlîche erschein/ und iuchsamfte hin heim/ brâhte ûz dem gewelbe?’/ ‘jâ zwâre, er was
KvWHerzm 105 geneme./ ich hôrte sagen ie daz deme/ sîn liep vil sanfte würde leit/ daz mit langer stætekeit/ von im gescheiden würde
KvWHerzm 532 swaz ich dinges nime,/ daz ich wider geben daz/ müeze sanfter unde baz/ dann ir vil reinez herze tete./ ich wæne
KvWLd 9, 30 $s ir helfe kan/ wunden lîp;/ herzeclichez triuten $s <vil> sanfte tuot./ minne $s zwein gelieben gît/ süezen wünneclichen rât,/ sô
KvWLd 21, 29 $s got, wie sælec sint diu minneclichen wîp!/ wîplich güete sanfte tuot;/ man sol guote frouwen/ schouwen $s für des meien
KvWLd 32,238 tugende meinet./ in korne wart ein kündec wahtel nie sô sanfte erbeinet,/ als ir herze ersteinet/ in schanden ist naht unde
KvWSchwanr 1201 ir müezent ez verzinsen,/ daz man ûz herten flinsen/ noch sanfter gülte schriete./ er gît mir zeiner miete/ niht anders wan
KvWTroj 7645 wert./ durch lop vil manges wirt gegert,/ des man vil sanfte enbære,/ ob niht sîn name wære/ geprîset und gerüemet./ lop
KvWTroj 15713 si giengen z’einer ouwe,/ diu mit des meien touwe/ vil sanfte was erfiuhtet/ und wunneclich erliuhtet/ stuont mit bluomen und mit
KvWTroj 15773 traf si doch sô lîse,/ daʒ ir der slac tet sanfte wê./ dâ nider ûf den grüenen clê/ warf si der
KvWTroj 19296 stille und offenbâr/ sêr unde volleclichen an./ ir sint ein sanfte lebender man,/ des rîche mit gemache stât/ und einen vrîen
Lanc 6, 12 reyt der konig uß und die koniginn uff zweyn pferden sanfft gande und schon, und ein knecht mit yn der wol
Lanc 12, 21 keyn hilff gethun. Die koniginne was ein j#;vunge frauw und sanfft gezogen, wann sie was ein hohe frauw von des konig
Lanc 18, 1 verliben. Ich wil sie vil wol thun halten und vil sanfft uff solche rede, mögen sie ymmer ir lant wiedder erkobern,
Lanc 31, 27 wust und erkant syn stolcz hercz, und thett im sere sanfft in synem herczen das er yn so getruw fant. Er
Lanc 31, 28 rede als im vil zorn were, und dete im das sanfft und sprach zu im, als schier als er zu land
Lanc 44, 23 mechtig als ir ye warent, ir enkunnent yn nicht also sanfft gehalten als er gehalten ist.’ ‘Eya herre, durch got saget
Lanc 44, 24 mir wo ist er, so ist mir als vil deste senffter; und wer er an solcher stat da ich yn sehen
Lanc 44, 26 dicker sehen da er ist, so wirt mir doch deste sanffter!’ ‘Frauw, des enmag ich nicht gethun: wann saget ichs uch,
Lanc 55, 1 vertriben sy ußer mym lande. Myner selen sol doch @@s@dester senffter wesen als ich mich gerochen han, und sterbe ich darnach;
Lanc 55, 18 lag alles in eyner kammern und sprach, im were nicht sanfft. Und Phariens nefe hett Bohorten ein wenig thun eßsen mit
Lanc 91, 3 hett dann alle die in der werlt waren. Er was sanfft gehalten und ersam. Lancelot kam zu yn gegangen und hett
Lanc 100, 21 sy uch nit zu gach, ir dörffent auch nymer me sanfft geschlaffen $t wedder tag noch nacht als lang als ir
Lanc 101, 30 rieff yn ane: ‘Herre Lambegus, herre Lambegus, nu rytent wol sanffte, vergahent uch nicht! Ir solt nu schier wißen wie ich
Lanc 130, 22 ee dann ich von uch fůre, ich sol vil deste sanffter leben.’ Sie nam ein gulden fingerlin und stackt es im
Lanc 135, 15 ritter eyn stúck von eim schwert ußer dem heubt, so sanfft das ers nit enzůb wann ein wenig; also sanfft det
Lanc 135, 15 so sanfft das ers nit enzůb wann ein wenig; also sanfft det er im die zwey glenestuck uß. Diß ersach ein
Lanc 197, 26 Das det er gern, und wurden im sin wunden sere sanfft thun. Des funfften tages ging er aber off syn roßbare
Lanc 254, 4 aß, er schein under synen augen als ob im nicht sanfft were. Des wart myn herre Gawan geware und kam fur
Lanc 292, 32 so viel zu hoff hett gesaget, und was im sere sanfft mit im redende. //‘Nu sagent mir’, sprach sie, ‘ob ir
Lanc 295, 6 sie, und was ir mit sim ungemach fast wol und sanfft. Im was auch sere ungemach, also das er nahe in
Lanc 298, 8 und retten alle die nacht von den dingen da yn allersanfftest mit was. //Nu mußen wir diße rede ein wil laßen
Lanc 298, 14 sie an ein fenster stan und gedacht darnach da ir allersanfftest mit was. Die frau von Maloaut ging by sie stan
Lanc 302, 20 geseit ist. Eins tags ducht myn herren Gawan wie im senffter were, und were gerne in dem lande gewesen da er
Lanc 335, 36 frú stund er uff, und sin wunden deten im so sanfft das er ir kům enpfand; die jungfrauwe was aber vor
Lanc 357, 2 man mir das kußen under das heubt, das ich deste sanffter heim solt komen. Und ein ritter kam underwegen zu mir
Lanc 403, 25 und retten biß es slafenszitt was. Mym herren Gawan was sanfft gebettet, und er ging slafen. Des morgens fru da der
Lanc 519, 3 groß rach von uch nemen das mirs an mym herczen sanfft thut; ich han uch auch so behendiclich $t thun stelen,
Lanc 538, 29 der buß die er im saczte, und im begund zuhant senffter werden. Also was er dri tag mit dem einsiedel und
Lanc 620, 23 ir mutter ußermaßen fro und danckten im sere. Im wart sanfft gebettet, und man halff im schlaffen. //Des morgens was er
Lanc 623, 14 furn zu eins irs öheims huß, da er wol und sanfft herbergen solt. Da sprachen die gefangen, sie wolten mit im

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