Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sanfte Adj. (264 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Ägidius 980 der herre gůte/ uil harte enstic,/ ouch uile gnedic./ swie senfte her in were,/ so riet in doch der herre/ daz
ÄJud 82 calt/ undi er mid simo drosti/ du dru kint also sampfti irlosti./ Der kunic Nabuchodonosor undi sinu abgot/ wurdin beidu zi
Barth 133, 19 trink daz alsô warmez, dû wirdest gesunt]. $p | vil sanfte wermen unde strîch die erzenîe umbe diu ougen: dir wirt
Barth 133, 28 wurz, sô giuz ez allez zesamen unde soch ez vil sanfte, unze daz ez dicke werde, sô giuz ez in ein
BdN 40, 33 rehten hant. daz zwelft ist, daz sich daz reht aug sanfter und snellicleicher wegt. daz dreizehend ist, daz daz âderslahen des
BdN 149, 23 hât hinden lenger füez denn vorn, dar umb läuft er sänfter und palder ze perg wan ze tal. er slæft mit
BdN 175, 18 ir nest, wenne si prüetent, dar umb, daz diu kindel sanft sitzen. sô habent auch diu störchel wider grôz trew zuo
BdN 303, 22 flaisch æze daz mêrer tail in der wüesten; ez ist sänfter ze gelauben, daz er der würm gelebt, wan ain volk,
BdN 336, 23 ain schermezzer mit öl sänftigt, dâ mit schirt man dester sänfter. wenn man im lâzen wil, der dann den arm mit
BdN 388, 5 ez gesunt ze ezzen und ist waich und lât sich sanft kochen in dem magen, wenn man ez sauber beraitt und
BvgSp 8 ferkelin niht alzvͦ vol vnd forne den munt vnd legez sanfte in einen kezzel, laz ez erwallen, [Bl. 157 r, 1.
BvgSp 8 vnd lege ez vf einen hülzinen rost vnd brate ez sanfte. Alz ez denne wol geroͤst si, so nim ein bret
BvgSp 25 vnd, die gelebt si, den hafen, zvͦ slahe [sie], daz sie sanfte her vz glite vf ein buͤtel tůch, dor in bewint sie vnd beswer
BvgSp 25 glite vf ein buͤtel tůch, dor in bewint sie vnd beswer sie sanfte von erst vnd dor noch baz, laz sie ligen von dem
EnikWchr 769 er froun Even ersach,/ ein wort er hinz ir sprach/ sanft unde lîse:/ ‘sît ir frou in dem paradîse/ und über
EnikWchr 1226 wê./ si ruoften beidiu dick ‘ôwê!/ vil werdez paradîse!/ wie sanft und wie lîse/ wir dar inn sîn gewesen!/ des müez
EnikWchr 23023 ûf der mêdiâ./ des muost er lân sîn leben dâ/ sanft unde lîse,/ der meister alsô wîse./ __Des meisters sun hiez
Eracl 1170 daz man zwô mîle/ mohte gân ode rîten./ des mohter sanfte bîten,/ er het dehein ungemach./ dâ was maneger, der dâ
Eracl 2683 sîn’/ sprach er, ‘lieber herre mîn,/ daz ein man vil sanfter ranc/ als in diu rehte liebe twanc,/ swaz dinges er
Gen 1434 $s bevalech er daz vihe ze triuwen,/ daz si iz sanfte triben, $s daz dei bârigen ieht bechliben./ /Dô was der
Gen 1991 troum skiet,/ der in azte unde tranchte, $s bettôte ime sanfte./ der scenche des alles ergaz $s dô sîn dinch begunde
Herb 748 Vn2de wirt mir der freude1n me,/ So ist mir harte sanfte we./ Wilen sint sie vf der wage/ gliche snel vn2de
Herb 751 vf der wage/ gliche snel vn2de trage,/ So ist mir sanfte vnsanfte/ Vn2de vnsanfte sanfte./ Waz ist, daz ich geredet han?/
Herb 752 snel vn2de trage,/ So ist mir sanfte vnsanfte/ Vn2de vnsanfte sanfte./ Waz ist, daz ich geredet han?/ Kan daz imma1n vurstan?/
Herb 3785 mere,/ Die er hette gehort./ Doch enpfinc er die wort/ Senfter vn2de vil baz,/ Den im wisete der alde haz./ Er
Herb 5619 Vlixes der wise;/ Gege1n im emilius./ Beide so vnd svs,/ Sanfte vnd sere/ Hup sich die vnere/ Mit schilde vnd mit
Herb 5642 ane finge./ Da der herre vffe reit,/ Sin zeldende phert sanfte schreit,/ Daz er ez niewe1n entsup,/ Wen ez den fuz
Herb 13346 vn2de gelide,/ Der mich zv einzeln liden/ Al= zv|sniten hete,/ Senfter mir daz tete./ Ich en=ruche, waz mir me gesche./ Vil
Herb 15572 gwu1nne1n./ Priamo wir es niht gu1nne1n,/ Daz ez im so sanfte erge./ Man sol zv im mvte1n e,/ Daz anphimacus, sin
HeslApk 963 von den schulden/ Daz Adam zu sinen hulden/ Al deste semfter mochte kumen;/ Des wart die gnade vorgenumen/ Unde der vride
HeslApk 9618 irbarmete./ Diz waz lemmerin wol gnuc/ Daz her iz so semfte vortruc,/ Wen daz her uns vor bilde/ Truc gotlicher milde,/
HeslApk 9720 mugen nicht geruen,/ Horen sie wol diz seitenspil,/ In wirt semfter harte vil./ Daz man uz der gedeneten hut/ Mit scharfen
HeslApk 11162 wirken tugent;/ Daz wol dem olei glichet,/ Wen iz da semfte in slichet/ Und daz vaz nicht entprinnet/ Daz die zwo
HeslApk 14139 An lachenden munden/ Glich den ubeln hunden,/ Die den zagel semfte regen/ Und die oren nider legen/ Und sich des mordes
HeslApk 16979 sie wol vor wiste/ Den tot von Jhesu Criste./ Swie semfte sie des kindes genas,/ Wen iz ane gelusten was/ Gezilet
Iw 546 stât alsô/ daz dû nâch ungemache strebest/ und niht gerne sanfte lebest,/ ichn gehôrte bî mînen tagen/ selhes nie niht gesagen/
Iw 3461 und zôch ein pfärit an der hant,/ daz vil harte sanfte truoc/ (ouch was der zoum rîche gnuoc,/ daz gereite guot
Iw 8138 der zorn./ //Hie gesach vrou Lûnete/ die suone diu ir sanfte tete./ swâ man unde wîp,/ habent guot unde lîp,/ schœne
KLD:BvH 1: 3, 3 ie der man kiese $s sîn trût daz er minne:/ sanfte daz tuot./ swie si dâ wenke, $s sô trefs anz
KLD:GvN 8: 4, 1 wol daz mir gewüehse niemer grâwez hâr./ //Wie gar unmâzen sanfte tuot ein lieplîch küssen unde ein minneclîcher umbevanc! si liebent
KLD:GvN 9: 4,10 weiz ich wol sunder lougen/ daz ez von gemuoten wîben sanfte tuot. //Ich hân minnenclîch gesungen der vil lieben und der
KLD:GvN 10: 2, 1 kunde werden mîner swære rât./ //Wie kan $s iemer ieman sanfter werden dan der liep durh rehte liebe minnet/ unde im
KLD:GvN 10: 3, 1 minnedieben./ rehtiu liebe ist valscher liebe gran. //Ez tuot $s sanfte ein lieplîch umbevâhen zwein gelieben, sît diu naht sô langet;/
KLD:GvN 15: 1, 7 beide ir grüenen loubes aber worden kranc./ jârlanc $s tæte sanfte ein umbevâhen, ein lieplîch drucken nâhen./ ich hân gedingen daz
KLD:GvN 20: 2,16 w%/ær l%\ônes zît. kús v%\on ir munde,/ ich wæne er sanfte tuot./ dérst z%\aller stunde/ noch rœter danne ein bluot. eyâ,
KLD:GvN 20: 4, 3 //%/Ow%/ê der swære die ich von minnen hân!/ der ich sanfte enbære,/ wan ein vil lieber wân/ der ist fröidebære./ dâ
KLD:GvN 24: 1, 4 hande guot,/ bluomen unde manger leie/ daz dien kleinen vogeln sanfte tuot. doch muoz ich verderben in dien wunnen gar,/ ez
KLD:GvN 38: 1, 8 diz gewant treit diu vil hêre;/ daz ir edelem herzen sanfte tuot./ bî den kleiden lât sich vinden der vil triutelehte
KLD:GvN 41: 1, 1 bat der hereberge in der minne./ $p/ //Uns jungen mannen sanfte mac an frouwen misselingen./ ez kam umb einen mitten tac,/
KLD:UvL 8: 7, 7 wart mêr sô guot/ noch sô wolgemuot./ der gedanc mir sanfte tuot./ //Nu schouwet wie des meien zît/ gezieret hât den

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