Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sanfte Adj. (264 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Lanc 624, 33 alles gebe.’ ‘Ja edel herre’, sprach er, ‘bettet uwerm ritter sanfft und machet im ein bat, ob er úmmer rein mocht
Lanc 627, 21 man gewar wart das er kein dotwunden hett. Im was sanfft gebettet, und man halff im slaffen. Des morgens was er
Lanc 637, 10 Lancelot und leiten yn in ein schön kamer da im sanfft gebettet was. Die zwenczig huten all die nacht mit liechten
Lanc 638, 36 slaffen dann er gewon was, und sprach das im nit sanfft were. Da er sin zitt sah, er stund uff und
Lanc 639, 8 off ir bette, und Lancelot det das ysen alles so sanfft uß das es nymant geware mocht werden. //Die hende waren
Litan 1132 erden vnde den himel baz gemachit nuwen./ der alle dinc samfte tut,/ daz irluhte einen so trubin mut,/ dar sin heiliger
Macer 25, 15 zu allen ziten gesunt. Di minze gessin weichet den buch samfte. Dyascorides, ein meister, heiset minzen, ruten, zwibollen, salz zusamne stosen
Macer 51, 19 inne gesotin ist; der vrost slet ůz unde wirt im senfter. // Seniceon heiset zu dute rotescal. Der ist kalder nature.
Macer 55, 8 heizet dez swarzen elleborum geben dri pfennic gewichte, daz růre sampfte. // Maurela heizet druswurtz. Di ist von vil kaldir nature.
Macer 58, 5 dar abe gesunt blibe unde sagent, daz si den buch senfte weiche. Di zwibolle gestossen mit honege unde ezsige heilet den
Macer 88, 11 zanvleischz, ob manz mit bestrichet. Aloe genutzet růret den buch samfte. Von aloe cornichen gemacht mit grunime koliz saffe unde der
Macer 88, 15 sere růre, zu zwen aloez tu ein dyagridii. Daz růret senfte [35v] unde wol unde ane seirde dez bůchez. // Liquiritia
Macer 93, 4 isset, vertribet dez magen unrechte hitze unde weichet den buch sanfte. Gesoten in wassere mit ezsige unde olei unde honege, so
MarlbRh 68, 11 he darinne./ dit inne sitzen üvergeit al sinne,/ he saʒ vil senft <ind liͤf> in dir./ suͤʒ, gerůche wisen mir,/ wiͤ dir
MarlbRh 102, 34 vuͤʒe./ //Wan dů got in min sele giͤnc/ ind mich senft al ümbeviͤnc/ ind mich im gewide gare/ heimelich ind offenbare,/
Mechth 1: 22, 22 si im naher kumt./ Ie si me arbeitet, ie si sanfter růwet./ $p, ie si me begriffet./ Ie si stiller swiget,
Mechth 2: 25, 13 mich clagen,/ wan ich lide unmenschliche not;/ mir were vil sanfter ein menschlich tot./ Ich sůche dich mit gedanken/ als ein
Mechth 3: 1, 87 die getrúwe meinunge binnen. Die lene der stuͤle ist also sanfte vri und in wunnenklicher růwe also suͤsse, me denne man
Mechth 3: 14, 2 meister, das ist der helig geist, der lert mich vil sanfte, was er wil, und das ander behaltet er mir. Nu
Mechth 4: 27, 82 undern tůche uf dem stroͮwe ligen. Ir lenden soͤllent niemer sanfte sitzen noch ligen, wan si soͤnt alle ir tage gesunt
Mechth 4: 27, 86 des ordens, er werde krank oder siech, die sol man sanfte legen und lieplich halten, wan si koͤnnent nochdenne vil heligen
Mechth 6: 16, 8 barfůs von allen irdenschen dingen. Wer mag die menscheit so sanfte betwingen, wer mag die sele so snelle ufrukken, $t wer
Mechth 7: 15, 9 der ervolle minen můt, das mir pine, smehnisse, bitterkeit iemer sanfte tůn. Das muͤsse mir von dinen gnaden iemer geschehen, milter
Mechth 7: 24, 4 suͤssen minnenden brunnenvlússe vertilgent $t alles min herzeleit, wan si sanfte har gant usser der heligen drivaltekeit. $t Ich bitten dich,
Mechth 7: 29, 6 helfe wol vollebringen. Bitte got steteklich hie umbe, so tragestu sanfte allen dinen kumber. Bihte luterlich und diene got mit vlisse,
Mechth 7: 36, 53 kerze unverloͤschen in der himmelschen <FOLIO>(150#’r)</FOLIO> vriheit. Sust tragen wir sanfte alles únser herzeleit untz in ein helig ende. Der brobest
Mechth 7: 37, 25 iemer me, vroͤwent úch in miner ewigen luterkeit, verclagent nu sanfte alles we und alles leit. Min heligen engele sont úch
Mechth 7: 39, 36 woͤlte mir selber lonen miner langen arbeit, so verclagete ich sanfte alles min herzeleit.» «Tů dich diner homuͤtigen gerunge abe, du
MF:Mor 4: 3, 3 maere,/ daz sô suoze durch mîn ôre erklanc,/ und der sanfte tuonder swaere,/ diu mit vröiden in mîn herze sanc,/ Dâ
MF:Mor 26: 1, 10 al in mîns herzen grunt./ dâ wont diu guote/ vil sanfte gemuote./ des bin ich ungesunt./ /Swenne ich vil tumber/ ir
MF:Mor 28: 1, 4 gestuont mir nie sô schône./ danc ir liebes, diu mir sanfte tuot./ Daz schaffet mir ein vrowe vruot./ dur die sô
MF:Reinm 10: 5, 4 genomen./ sô gar bin ich ir undertân,/ daz ich niht sanfte ûz ir gnâden mohte komen./ Ich vröiwe mich des, daz
MF:Reinm 13: 5, 7 schiere, die mich dâ gerne sâhen eteswenne,/ die mir da sanfte wâren bî./ nu muoz ich vröiden noeten mich,/ dur daz
MF:Reinm 14: 3, 2 tac?/ /Sô wol dir, wîp, wie rein ein nam!/ wie sanfte er doch z$’erkennen und ze nennen ist!/ ez wart nie
MF:Reinm 25: 1, 4 baz./ ich bin allez in den sorgen noch./ wirt mir sanfter iht, ich rede ouch daz./ Zuo den sorgen, die ich
MF:Reinm 30: 3, 8 trôst belîben./ weiz got, guotes wîbes vingerlîn/ daz sol niht sanfte nû zerwerbenne sîn./ /Des tages dô ich daz kriuze nam,/
MF:Reinm 39: 3, 6 verlius ich niemer vröiden vil,/ sît diu guote mich niht sanfte stillen wil./ sol mîn dienest alsô sîn verswunden,/ sô sîn
MF:Reinm 46: 1, 5 wol./ ein minneclîchez wunder dâ geschach:/ Si gie mir alse sanfte dur mîn ougen,/ daz sî sich in der enge niene
MF:Wolfr 6: 5, 4 troesten mîn gemüete?/ wan ein hélfl%\îchez wort von dir mich sanfte ernert./ Mache [] wendic mir mîn klagen,/ sô daz ich
NibB 127,4 unde guot.«/ dô wart der herre Sîvrit $s ein lützel sanfter gemuot./ Dô hiez man in gehalten $s allez ir gewant./
NibB 285,3 wân./ sol aber ich dich vremeden, $s sô wære ich sanfter tôt.«/ er wart von den gedanken $s vil dicke bleich
NibB 323,3 wær er in den landen $s ninder anderswâ/ gewesen alsô sanfte. $s dâ von daz gescach,/ daz er nu tägelîche $s
NibB 444,3 der hant/ unt ouch ich daz mîne, $s sô möhten sampfte gân/ mit ir übermüete $s alle Prünhilde man./ Daz wizzet
NibB 488,3 erzürne ir etslîchen $s noch hiute dâ vor,/ der gerne sampfte læge $s unt hete sîn gemach.«/ daz muote den portenære,
NibB 625,1 gesten $s vil harte sêre verdrôz./ Er dâhte, er læge sampfter $s der schœnen vrouwen bî./ dô was er des gedingen
NibB 630,4 bî vroun Prünhilde, $s der zierlîche degen./ er hete dicke sampfter $s bî andern wîben gelegen./ Daz volc was im entwichen,
NibB 639,1 geligen.«/ Sine ruochte, wie im wære, $s want si vil sanfte lac./ dort muost$’ er allez hangen $s die naht unz
NibB 650,2 an den tac,/ ê daz si mich enbunde. $s wie samfte si dô lac!/ daz sol dir vriuntlîche $s ûf genâde
NibB 730,2 wol gezogener muot,/ swenn%..e ich dar an gedenke, $s wie sampfte mir daz tuot,/ wie wir ensamt sâzen, $s do ich
NibB 731,3 ich geste $s sô gerne nie gesach./ ir muget mich sampfte vlêgen. $s ich wil die boten mîn/ nâch in beiden

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