Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rôt Adj. (1058 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| $t mit den ſnůren. uon umbehangen $t tivren. churrun daʒ rote. daz waſ getan ze hůte. obene an deme dach. uon | |
| Daz kerzſtal ze ware. daʒ was geworht ſpahe. uon al roteme $t golde. moyſes hete di ſmide holde. beſelehel unde ooliab. | |
| aller hêrsten./ //Der êrste ist ein almendîn,/ des varwe sol rôt sîn./ swer den treit an dem vinger/ der ist vil | |
| diu sol den stein bî ir tragen./ //Der cornîol ist rôt gar/ als ein ziegel nâch gevar./ der ist für den | |
| ouch des bluotes rât./ //Ein stein heizet coral,/ der ist rôt über al./ ein krût in dem mere stât,/ daz kurze | |
| ez hart al zehant/ und wirt ze eime steine guot:/ rôt rehte alsam ein bluot/ wirt daz ê was grüene./ dâ | |
| des kraft ist mir wol bekant./ der ist dicke und rôter var./ den hât niwan der adelar/ hôhe ûf sîme neste./ | |
| varwe ist niht werde,/ nâch gelîch der erden/ und ist rôter tröpfel vol./ er ist ouch unden hol./ der in möht | |
| als ein nuz gestalt./ sîn varwe ist manecvalt:/ gel grüene rôt wîz/ blâ swarz in alle wîs./ swer in nimet in | |
| dar enzît,/ sô zergât der strît./ //Sardjus der ist gar rôt./ der ist guot ze aller nôt./ swer in tegelîch ane | |
| er wurde ledec an der stunt./ //Der grânât und der rôt jâchant,/ die sint al ein beide sant./ der krefte ist | |
| keinen man,/ dem er wol guotes gan,/ dem drucke ein rôt wahs dar in/ und gebe ez in die huote sîn:/ | |
| – daz wære ein rîcher solt,/ want ez ist allez rôtez golt –,/ du næmest ez ungerne vür ein wîp/ diu | |
| Heimrîch nam sîner lide war./ der knappe wart von schame rôt,/ daz manz im dâ sô wol erbôt./ die küneginne des | |
| diu herte was./ blanke bluomen und daz grüene gras/ wurden rôt von sîner slâ./ daz her ûz Scandinâvîâ/ wol streit, und | |
| ûz munde, ûz ôren und ûz nasen/ daz machet al rôt den grüenen wasen./ mit der viuste Rennwart dô streit/ swaz | |
| Utreiz,/ Iseret und Malatons,/ Marjadox und Malacrons./ //Ê truogen vörhen rôtiu mâl:/ rôt wurden vische über al/ von dem strîte in | |
| und Malatons,/ Marjadox und Malacrons./ //Ê truogen vörhen rôtiu mâl:/ rôt wurden vische über al/ von dem strîte in Larkant./ ouch | |
| / Si wellent daz %..d%..az iht witze sîn, / swer rôtez golt under diu swîn / werfe und edel [ge]steine: / | |
| / gezieret wol begarwe, / von vier hande varwe: / rôt, brûn, weitîn und gel; / daz hûs daz was sinwel, | |
| / von scharlachen was er gekleit, / sîn pfärt was rôt daz er reit, / sîn hâr gemischet unde reit. / | |
| deheiner slahte nôt. / ein ravît reit er daz was rôt, / daz gie ze sprunge schône. / sîn zimier was | |
| ûf sînem schilte lac ein ar; / der was von rôtem golde gar, / daz ander von lazûre. / sus reit | |
| der ein%..e was grüene alsam ein gras, / der ander rôter varwe was, / mit golde wol gezieret. / der was | |
| niht bezzers hât. / ouch wâren diu tassel / beidiu rôt unde gel, / ergraben harte kleine / ûz einem edeln | |
| truoc ein schapel, / daz was weitîn unde gel, / rôt, brûn unde wîz; / dar an lac vil grôzer vlîz | |
| kün%..iges veste / was daz aller beste / werc von rôtem golde / gegozzen, als er wolde: / ein rat, enmitten | |
| rat. / ez hêt ein pfaffe gemeistert dar; / von rôtem golde was ez gar. / ez bezeichent daz dem wirte | |
| vorhte ir jâmer und ir nôt. / beidiu trüebe unde rôt / wurd%..en ir ougen an der stat. / vil sêre | |
| der truoc einen schaprûn, / gesniten von fritschâle; / mit rôtem zendâle / was er gefurrieret. / sîn huot was gezieret | |
| loube. / sus lief er in dem stoube. / des rôten seites von der gran / truoc er einen roc an, | |
| inz herze schein, / gevieret und niht sinwel; / striemen rôt unde gel / giengen dar durch eteswâ; / daz ander | |
| in sîn muoshûs / die pfelle ungeschrôten, / mangen samît rôten, / grâ, härmîn unde bunt; / dar zuo gap er | |
| / dâ was enmitten ûffe wol / ein rat von rôtem golde erhaben; / daz wolde er zeinem wâfen haben / | |
| / niwan ein ôre was im val, / daz ander rôt alsam ein bluot. / des wart diu maget wol gemuot, | |
| ûf sîn knie reicht im diu man, / daz was rôt alsam ein bluot. / ir gereite daz was harte guot | |
| diu maget reine / einen roc von plîâte. / von rôtem siglâte / vuorte s%..i eine kappen an; / ein veder, | |
| einem zoume, des nam ich war, / der was von rôtem golde gar. / daz der zügel solde sîn, / daz | |
| / daz winster ôre und sîn man / diu wâren rôt zinobervar; / daz zeswe ôre was im gar / swarz | |
| kom ein rîter sâ zehant, / der was michel unde rôt. / daz schœne pfärt er mir verbôt; / er zôch | |
| / zehant als er sichs versan / daz in der rôte rîter nam. / den schalt er unde was im gram; | |
| / mit willen zeiget si im dô / dâ der rôte rîter lac, / der grôzer hôchverte pflac, / diu dem | |
| / dâ stêt ein harte schœne gezelt / von samît rôt unde blâ; / mit golde ist ez eteswâ / gevüllet | |
| dô saz er ûf unde reit / dâ er den rôten rîter vant. / die maget nam er bî der hant | |
| / Im was der bart und daz hâr / beidiu rôt, viurvar. / von den selben hœre ich sagen / daz | |
| getân: / der wold%..e den grâven bestân / der der rôte rîter hiez, / dar umbe daz er niht enliez / | |
| dâ bî wol bekant: / sîn wâfen daz was allez rôt; / an sînem schilte was der Tôt / gemâlet vil | |
| manic sper verlorn / in vil kurzen stunden. / der rôte hêt dâ vunden / alrêrst sînen gestrîten. / si begunden | |
| huop dâ vil grôzer schal. / ir vreude was des rôten val. / Dô er den prîs dâ hêt bejaget, / | |
| engeg%..en Britanje, als er gebôt. / dâ wurden liehtiu ougen rôt / dô sich diu rîterschaft zerliez; / dem herren Gwîgâlois | |
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