Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rôt Adj. (1058 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

SalArz 94, 16 kesten mit warmem wazzer oder ane wazzer. //Dyaprunis furdert di roten coleram des ersten. vnde tribet lutzel. vnde ist gut fur
SalArz 94, 26 ein unze. tamarindorum ein unze. sandelholzes des wizen vnde des roten. spody. reubarber. chumin. igliches zwo dragme. rosen. uioln. purzeln sam. scariole
SalArz 94, 45 hast gemachet uon den andern dingen. //(@fol._77_a.@) Dyacesareos furdert di roten coleram. vnde tribet sere. vnde ist gut uor den selben
SalArz 94, 55 gip des morgens dri dragme. //Catarcium_imperiale furdert des ersten di roten coleram. dar nach di swarzen. vnde tribet sere. da uon
SalArz 94, 58 en si danne daz di groze hitze. vnde der uil rote harn sin nich enhenge. Ez ist ouch gut fur di
SalArz 95, 39 scrupulum. vnde nun korn. Nim satureie. poley. ysop. camandre. origani. rote wazzer minzen. $t basilicon. branceursine. diptanni. ruten samen. $t aristoloyam di langen.
SalArz 97, 1 langen. rosen. mabacematicon. asari. lilifagi. aaronis. diptami basilicum. brance ursine. rote wazzer minzen. origani. poley. ysop. camandre. satureie. wizen pfeffer vnde swarzen.
SalArz 103, 7 ematites an einem ribesteine geriben wirt biz daz der souch rot wirt. Si ist ouch gut fur daz blut daz da
SalArz 115, 53 aber si lange swanger ist gewesen so ist der harn rot. vnde sint ander zeichen dar an di da uor sint
SAlex 1312 sô vil lach ir dâ tôt,/ daz dâ ingagen wurden rôt/ des tiefen meris unden./ in den selbin stunden/ di helede
SM:AvR 1: 2, 9 wunne./ Mit tiuren varwen zol/ ist ir lîp bestrichen,/ wîz, rôt, brûn gemischelt wol./ st ir herze gar tugenden vol/ und
SM:AvR 2: 1,10 bî/ tugentlîchen wære:/ mîn swæriu $s wæriu $s gar dahin./ rôtez mundelîn, $s ich bin/ dir alsô gevære./ //Ir êren $s
SM:AvR 3: 1, 7 dîn kunft erwindet niemer,/ sî gît manger hande bluot./ Wîz, rôt, gel, blâ, brûn ûz esten/ dringent wunneklîchen als ê./ doch
SM:Gl 1: 2, 5 der Minne hulde/ verlorn: dast ein nôt,/ diu mich vil rôt/ Und missevar vil ofte machet:/ des mîn weinender schade wachet,/
SM:Gl 2: 1, 2 //Si prîsent alle sunder strît/ den sumer mit den bluomen rôt/ und hânt des winters alle nît:/ si jehent, er habe
SM:Gl 3: 3,23 êre mir so nâhe gât,/ ê si von mir wurde rôt,/ ich wolde selbe mir den tôt!/ //Unzweifellîchen spriche ich daz:/
SM:Gl 3: 9,10 und aller wandelbærre geschiht./ Hey, dîn spilnder ougen glast,/ dîn rôte sendebernder munt,/ dîn gar süezzer minnen last/ tuont mich also
SM:Gl 3: 9,23 ouch hât ir liebe mir verspert/ hügen ûf die bluomen rôt/ und anderre frowen minne erwert./ //Wirt mir niht guot von
SM:Go 2a: 6, 4 biunde/ schal reht als ez innen anders brunne:/ Hôhe sprünge, rôte baggenknûzze!/ die starken gevriunde/ schirndan mîn vro Bêlen vor der
SM:Had 13: 2, 6 in den grunt./ do dâchte ich: ‘ôwê, lieblîch gestellet so rôter munt!’/ do ward ich wunt/ von sendem jâmer grôz:/ mich
SM:Had 19: 1, 3 in schœner wât $s mag man in nû wol sehen./ Rôt, brûn, gel, blâ, wîz, grüene ist sîn kleit var./ swer
SM:Had 23: 2, 6 Swaz ich vil sender schowe/ der bluomen und der rôsen rôt,/ doch muoz ich sorgen, want mîn frowe/ mich tuot an
SM:Had 34: 2, 4 friuntlîch mit umbevange/ und ouch mit manigem brüsteldrucke dô./ Ir rôter munt/ sprach: ‘friunt, du slâfst ze lange./ wir suln uns
SM:Had 42: 3, 6 wirt sîn ger, $s swenne er $s sicht ir munt rôt./ Ich weiz bî mir:/ swa ich mîn frowen ie gisach,/
SM:Had 54: 4, 8 $s doch ouch in nôt:/ mich jâmert nâch ir munde rôt./ //In kunde mîn $s herze nie gelêren/ kêren $s sich
SM:HvR 1: 3, 6 Von der minne fiure lîde ich sende nôt./ hei, mündel rôt!/ wilt du mich niht trœsten, sich, so bin ich tôt./
SM:HvS 1: 3, 4 mich mîn muot/ gegen ir mit ganzen triuwen treit./ ir rôter munt/ hât mih verwunt,/ des ist mîn ungemüete breit./ Ir
SM:HvS 1: 9, 2 mit armen blank, $s ich kuste ouch gerne ir mündel rôt./ Swaz ich gesinge, $s daz fröit mich in herzen niht,/
SM:HvS 1:24, 3 sî gezalt./ mich mag ouch machen $s ir süezzez mündel rôt/ in herzen lachen. $s wil si, ouch ich bin an
SM:HvS 2: 1,11 fröiden tôt./ schaffe, daz mich trœste der vil süezzen mündel rôt!/ //Ich muoz belîben/ ân allen strît/ vil undertân/ der ich
SM:HvS 5: 2, 5 manigvalden sorgen hân/ Alle mîne tage!/ dîn vil süezzez mündel rôt/ mag mîn herze ûz allen sorgen lân./ Refr.: Genâde,
SM:HvStr 1: 3, 4 dir lît,/ * so füege, daz ir süezzer munt durliuhtig rôt/ Der senden quâle/ in kurzen zîten werde gewar./ schiuz dîn
SM:HvStr 2: 4, 5 mich/ herzeklîch./ Ich muoz sterben, sunder lougen./ ach, ir mündel rôt/ tuot mih tôt!/ Refr.: Ach, ûf genâde, swie si
SM:HvStr 3: 2, 3 fröiden sîn,/ wolde ez mîn liebiu frouwe./ Ir munt ist rôt, ir ougen schîn,/ die ich so selten schowe./ Si liebe,
SM:JvW 1: 5, 4 tôt./ Füege, daz mich lieplîch meine/ der vil liebun mündel rôt./ Sît du bist gewaltig mîn/ unde leitest mîne sinne,/ swie
SM:JvW 3: 2, 1 sældenbære/ trœste mich, an der mîn fröide lît./ //Ein mündel rôt hât mich betwungen,/ daz mîn herze ist gar berungen,/ wie
SM:JvW 5: 3,10hte mînen dienst hân behalten/ baz, mich trôste danne ir rôter munt./ //‘Guot rîter, merke, waz ich sage:/ ich hœre die
SM:KvL 1: 4,12 dir klagete mîne nôt:/ dîn liehte varwe wart von schame rôt./ doch moht ich niht erwinden,/ du müestest daz bevinden,/ daz
SM:KvL 2: 5, 5 genædig ist dîn minneklicher lîp,/ Swie ze trôste mir dîn rôter munt/ wil sîn lachen $s lieblîch machen $s kunt./
SM:KvL 4: 3, 4 stêt in süezzer bluot/ sam in touwe ein liehtiu rôse rôt./ Ir vil trûter lîp,/ der gît hôhgemüete./ ich gesach nie
SM:KvL 7: 3, 3 umb ein grüezzen,/ daz ouch minneklîchen möhte sîn;/ Und ir rôten munt, den süezzen,/ kust ich gerne nâch dem willen mîn./
SM:KvL 8: 2,14 mîn trôstlicher wân/ wirt an fröiden ungesunt,/ mih entrœste ir rôter munt./ //Minne, frowe, süezze Minne,/ minneklichiu helferîn,/ hilf mir mit
SM:KvL 10: 2,13 meine,/ dêst diu süezze, reine,/ mir gelükes vunt/ sî aleine:/ rôt ist ir der munt./ //Die ich da meine,/ lieb vor
SM:KvL 12: 5,12 so wol gebâren,/ sam si tuot, mîns herzen heiles vunt?/ rôt ist ir der munt!/ //Mich muoz wunder hân,/ wie ez
SM:KvL 14: 3, 1 si, diu mir gît den selben rât./ //Ich sach einen rôten munt/ also minneklîch erlachen,/ daz ez in mîn sendez herze
SM:KvL 15: 1, 3 wan siht dur daz gras ûf dringen/ vîol unde rôsen rôt./ Dâbî loubet uns der walt,/ sô hœrt man die vogel
SM:KvL 15: 3,11 hilf, daz mir in liebe erlache/ $p ir munt so rôt./ //Solt ir rœselehtir munt/ und ir minneklichez grüezzen/ lachelîchen meinen
SM:KvL 15: 4,11 willen mîn,/ unz ich gar nach mînem muote/ daht ir rôten mundes schîn!/ //Swer ein lieb in herzen hât/ tougenlîchen wol
SM:KvL 16: 2, 9 von rehter liebe wunt./ Dô ich sach ir munt durliuhtig rôt/ alse fröidebærez lachen/ lieblîch unde frœlîch machen,/ do gert ich
SM:KvL 18: 1, 9 stênt geblüemet,/ manig sunder varwe ist dâ:/ wîz, brûn, gel, rôt, grüene, weizvar, blâ,/ dâ sich nahtegal der zît in sange

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