Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rôt Adj. (1058 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| manc ors bedact ze vlîze,/ mange decke snêwîze,/ gel, brûn, rôt, grüen unde blâ;/ sô sach man ander anderswâ/ von edeler | |
| pilgerîne vil,/ smirlîne und sperwære,/ habeche mûzære/ und ouch in rôten vederen:/ von disen ietwederen/ vant man vollen market dâ./ //Tristande | |
| an den jungesten rinc./ ie noch möht unser messinc/ ze rôtem golde werden./ ez ist vil ûf der erden/ vremeder dinge | |
| ze dîner var/ und ze dîner lîpnar/ zwô marc von rôtem golde:/ die habe dir von Îsolde!’/ sus vielt der ellende/ | |
| deste baz./ ouch hiez er einen kopf dar tragen/ von rôtem golde geslagen/ und geworht ze vremedem prîse/ in engeloyser wîse./ | |
| alle tage,/ swâ ichz gewinne oder bejage/ eine marc von rôtem golde;/ und sult ir iu ze solde/ und ze miete | |
| unde genâde er dô gebôt./ dâ wâren si rîch unde rôt,/ ich meine zins unde solt:/ rîch unde rôt des küneges | |
| rîch unde rôt,/ ich meine zins unde solt:/ rîch unde rôt des küneges golt,/ des boten solt rôt unde rîch;/ si | |
| solt:/ rîch unde rôt des küneges golt,/ des boten solt rôt unde rîch;/ si wâren beidiu rîlîch./ daz half ouch ime, | |
| tohter mîne:/ diu clâren ougen dîne/ diun suln niemer werden rôt/ umb alsô swechlîche nôt.’/ ‘â muoter’ sprach diu schœne/ ‘vrouwe, | |
| //Îsôte muoter Îsôt/ si sach in lange an und wart rôt:/ ir liehten ougen wurden vol./ ‘ôwê!’ sprach si ‘nu hœre | |
| selben kurzen stunde./ manec ouge dâ begunde/ riezen unde werden rôt./ //Îsôt was maneges herzen nôt:/ si bar vil manegem herzen/ | |
| varwe schein unlange in ein:/ si wehselten genôte/ bleich wider rôte;/ si wurden rôt unde bleich,/ als ez diu Minne in | |
| in ein:/ si wehselten genôte/ bleich wider rôte;/ si wurden rôt unde bleich,/ als ez diu Minne in understreich./ hie mite | |
| lobetez ouch mit maneger nôt./ sin wart niht zeinem mâle rôt/ und missevar von dirre bete,/ als ez ir michel nôt | |
| wîzer danne snê,/ zen lanken grüener danne clê,/ ein sîte rôter danne grân,/ diu ander gelwer dan safrân;/ unden gelîch lazûre,/ | |
| ûz vür daz andere dâ bôt:/ dân was grüene noch rôt/ noch wîz noch swarz noch gel noch blâ/ und doch | |
| vogelen und nâch wilde/ unde ouch zeteslîchen tagen/ nâch dem rôten wilde jagen/ mit Hiudane ir hunde,/ der dannoch niene kunde/ | |
| ilete man uůre man,/ do nam aller manne gelich/ ein rot cruce uůr sich./ mit herzen vnde mit munden/ mines trechtenes | |
| gar./ eʒ was alles snêgevar,/ wan eines buoges, der was rôt./ es enwære kein nôt,/ daʒ iu ieman seite/ von beʒʒerm | |
| fuorte hiut als er gebôt/ ein banier und einen schilt rôt,/ und ist ander sîn gezoc,/ kovertiur und wâfenroc,/ ein saben | |
| und ist ander sîn gezoc,/ kovertiur und wâfenroc,/ ein saben rôt von golde./ dô tet er als er solde:/ sîner triwe | |
| er grâven Ritscharden vant./ der claget im sîn ungemach./ der rôte ritter dô sprach/ ‘wol dan! versuochen waʒ wir megen/ getuon | |
| worden gein in./ des nâmen grôʒen gewin/ die mit dem rôten ritter riten,/ wan si baltlîche striten,/ sô daʒ die vînde | |
| eʒ iu gesagen tar,/ swâ der degen milde/ mit dem rôten schilde/ hin mit den sînen sprancte,/ daʒ her von im | |
| er gesach die wünne/ und die grôʒen sælikheit,/ swa der rôte ritter hin reit,/ daʒ eʒ alleʒ was verlorn,/ dô reit | |
| nôt./ dô sach der milte künec Lôt,/ wie sêre der rôte ritter sluoc./ sîn baldeʒ ellen in dar truoc,/ daʒ er | |
| der künic was in nôt?/ dô wart von bluote harte rôt/ manic ros unde man./ der vremde ritter began/ slahen sô | |
| diu mûre was der selben slaht./ geschâʒavelt genôte,/ wîʒ unde rôte,/ wârn die steine gevieret./ diu mûre was gezieret/ harte wol | |
| und sîn kint reine,/ daʒ was von helfenbeine/ und von rôtem golde./ die steine die er wolde,/ die wâren dar an | |
| grüene als ein gras./ sîn wâfen ouch dar an was,/ rôte lewen von golde./ sîn schilt was, als er wolde,/ von | |
| von golde./ sîn schilt was, als er wolde,/ von sinopele rôt genuoc./ ein guldînen lewen er truoc,/ der was ûf daʒ | |
| muge wir niht vergeʒʒen./ diu heide was von bluomen gar/ rôt, wîʒ, weitvar,/ brûn, grüene unde gel,/ swarz, mervar, wolkenhel,/ tusenvêch, | |
| rîcher triblât,/ brûn sô man uns gesaget hât:/ dar an rôtiu bilde,/ glîch vogelen und wilde,/ meisterlîche wol geworht./ daʒ gezelt | |
| und der triblât./ ich sages iu niht nâch wâne,/ von rôtem barragâne/ was diu dritte sîte./ siu lûhte harte wîte/ in | |
| als Kaiîn sach die wârheit,/ dô wart er vor schame rôt./ sîn wîp er hieʒ und gebôt,/ daʒ siu gienge zuo | |
| bliesen./ sô moht man êrste kiesen/ Lanzeletes pavilûn,/ wîʒ, grüene, rôt, brûn,/ sô hêrlich über die ander,/ als ein brinnder zander/ | |
| ich iu von ime sage, daz ist wâr:/ strûb unde rôt was ime sîn hâr,/ nâh eineme viske getân,/ den man | |
| nie neheinen mohte gewinnen;/ unt eine chorône diu was al rôt golt;/ alsus macheten si in den chunich holt./ diu gâbe | |
| sie ne hâlen:/ sie thâten die turne mâlen,/ daz daz rôthe golt dar ab schein/ gemûseth oben an den stein./ dan | |
| hers,/ daz die unde des mers/ von dem plûte wurden rôt./ der wint tet in vil nôt,/ daz sîner scephe ein | |
| im ain wênich here,/ daz santen ime die von dem rôten mere:/ ain tûsint sneller helede/ ze wîge wol erwelte./ nû | |
| lant./ den tievel unt allez sin here/ den verswalh daz rote toufmere./ //Von dem tode starp der tot,/ diu helle wart | |
| eʒ was. ſ(an)c(t)a trinitas. Do hiʒ der hêrre lovfen. ein roteʒ chalb beſtrovfen. er hiʒ pacchen ſemelon. er pot in puterin. | |
| zvene ſune dev frowe gewan. der ein was růch unde rôt. der andere ſleht unde gůt. uil fru hůben ſi ein | |
| wart er under drungen. der uater minnote den ruhen unde den rôten. dev můter den ſlehten. ſi tet ime rehte. er chom | |
| der lach dar ane gewiſſe. ein phellel $t der waſ rot. der was ovh da gordenot. $t der purprune phellel. mit | |
| $t lere. deſ helfe uns unſer herre. [D]az daz dach rot was. di zvelef boten bezeichenet daz. di di criſtenheit $t | |
| ze ware. der belibet ovh dare. coccus $t der was rot. wande er was in di uarewe gedunkot. der bezeichenet $t | |
| gezelt. daz gute iſrl\abbr1ske here. geuarn was ez durh daʒ rote mere. mit grozlicheme uolche. alſez got wolte. $t zvelef ſchare | |
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