Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nâhen swV. (298 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| vierhundert man./ als Esau nahen began/ und mit dén sinin nahete,/ Jacob vil balde gahete/ gein im dort hin. er viel | |
| Gotis heilikeit/ mit nider laze wurde geleit./ //Do dú zit nahin began/ das der Gotis dienist man/ Mo%.yses der gůte,/ vor | |
| von Gote das bevant/ das im sin ende solte/ do nahin alse Got wolte./ er besante fúr sih dar/ die diet | |
| und im sin tot zů gahte,/ als im sin ende nahte/ und er des an im selbin empfant,/ er lie das | |
| den er sih lie/ fúr die andirn alle da./ nu nahit ez dén ziten sa/ das indén selbin stunden/ dú korn | |
| hastu virnomen/ dastu so balde gahist/ und loufende úns zů nahist?/ was schallis ist nu inder stat?’/ dú mere er im | |
| warent baidiu kint,/ Als iu ir jar genemmet sint:/ Si nahte an das núnde jar./ Ain jar het er, das ist | |
| stunden in semlicher schowung ir froͤden verzeret, und do es nahete dem tage, do kom ein jungling, der gebarete dem glich, | |
| #s+Kapitel.#s- Wie er begie die vasnaht. //__So denne dú vasnaht nahete, des abendes, so man alleluja leit, und die unwisen lút | |
| ir kemi. Do si war nam, daz er ir begond nahen, do kerte si ime gar schalklich den ruggen mit einem | |
| anders legent! Ach ir valschen minner, vliehent verre von mir, genahent mir niemer me, wan daz einig liep han ich minem | |
| siech sol alle blugkeit hin werfen und sol dem arzade nahen, des bisin sin genesen ist. __#s+Der diener:#s- Minneklicher herr, weder | |
| demuͤet,/ der sich vor súnden húet,/ so vil er Got nahet/ sich und wirt doͤrt erhohet’,/ Marie sycherlich/ hie von inhimelrich/ | |
| getuon wol bî,/ und sî $s daz wol enpfâhent,/ dem nâhint $s süezziu heil,/ des wirt sîn muot so geil./ So | |
| guot./ Swer si mag/ umbevâhen/ und mit kus ir lieblîch nâhen,/ den betaget ein sælig tag./ //Minne, ich solde danken dir,/ | |
| gar geswinde/ selwent heide./ grôzzer leide/ kumt uns mê:/ Winter nâhet/ unde gâhet/ ûf uns balde./ vor dem walde/ dorret klê./ | |
| von den reinen wîben wol./ Swem si went mit küssen nâhen,/ waz der ganzer stæte haben sol!/ Gegen der wunne ich | |
| appropinquaret $t dominuſ Ieroſolymiſ, miſit duoſ etc. Do vnſer herre nahete ze Ieruſalem, do ſante er zwene ſine ivnger vnde ſprach | |
| commemorationem. Daz wir da uon gelûtrt werdin unde zvͦ ime genahet werdin, daz veſtinit er ſelbe: Qui manducat carnem meam et | |
| der iſt heilich. $t Uon div der ſich ime denni nahin wil, der ſchol nach volgin, daz er daz werdi, daz | |
| celorum. Er ratit unſ unde ſprichet: ‘Bůzzit iwer unreht, iv nahit daz gotiſ riche.’ Lat ivch riwen, daz ir widir gotiſ | |
| dem geiſtlichen wîge wol gar. Nu, min uil lieben, nu nahet iuch mit deumoͮte zoͮ unſer urowen $.s$. Marien, diu hiute | |
| hohe, daz er ſine huſgenozzen muge gewarnen, ſo die uinde nâhen. Der heiligen chriſtenheit wartman $t daz ſint die goͮten ewarten, | |
| dar gân/ und hiez in vische vâhen./ dô er begunde nâhen,/ nuo was der brunne vische vol,/ die lebten alle harte | |
| weder wec noch phat/ ninder deheinez sahen./ do begunden si nahen,/ da mo<r>dære lagen/ und ir gemaches ph<l>agen./ die wrden sin | |
| aller beste chunden/ wol mit zweinzec hunden./ do si begunden nahen,/ und daz die wolfe sahen,/ ^+du fluhen si von dan./ | |
| manichvalt,/ daz ir diu bosheit mit gewalt/ an allen enden nahet/ und ir zu mit schalle gahet,/ daz si muz bose | |
| sult mir ditz ros gesehen.’/ so er uns denne ^+beginne nahen,/ so solt ouch du in vahen.#.’/ der wolf sprach: #.,daz | |
| brahten spise mit in dar./ do si sich dem hove nahten,/ und die hunde zu zin gahten,/ do geswiget ein diep | |
| und wirt im nimmer so gehaz,/ wil er sich got nahen,/ got welle in gernne enpfahen,/ swenne er sunde wil vermiden/ | |
| geschehen mac,/ so wizzet, daz der suntac/ der werlde danne nahet.#.’/ wir machen, daz er gahet/ michel mer, danne er solde,/ | |
| in dem mertzen, so er siht daz die sunne beginnet nahen, so behoͮwet er und besnidet sin boͮme und gittet sin | |
| Aber noch ist es dúrre und herte. Die sunne die nohet, sú ist noch nút klerlichen drin geschinen, aber sú kummet | |
| geschinen, aber sú kummet vaste her naher, der summer der nohet hie sere. Die goͤtteliche sunne beginnet schire in den wol | |
| verre also es Got und sin ere anget. Dise selben nohent unserm herren, sú gont zů dem heiligen lichamen unsers herren | |
| der gesmak ist enweg, des magen kropf ist verfulet; si nohent sere dem ewigen tode. ___Lieben kinder, was went ir das | |
| Dis sint súnder, und si enhant sich nút derfúr. Si nohent sich alsus mit uswendigem lebende und mit ir uswendiger unschult | |
| nút uf, wie vil oder wie gros. Aber dise die nohent sich zů unserm herren nu von grunde, und tůnt oder | |
| und dis sint die súnder die Got in der worheit genohet hant. ___Nu belibet hie úber von einem phenning den ein | |
| tage seit ich alhie von disem ewangelio, wie die súnder noheten unserm herren, als ir do wol hortent und wie das | |
| siner kleinheit ensol er nút gedenken dem edelen vinsternisse ze nohende von dem ein heilig schribet: ‘Got ist ein vinsternisse nach | |
| der mensche alsus gejaget wurt von allem dem das ime nahet, so sol er gon durch die demuͤtikeit und durch die | |
| lúte, die von kleinen geloͮben sint. Als der vigent in nohet al rúschende úber die steine mit den manigvaltigen wegenen der | |
| bi ewiger verdampnisse. ___Do unser herre der stat von Jherusalem nohete, er sach sú an und weinde úber sú und sprach: | |
| und sprach: ‘Jherusalem, bekantest du nu die tage die dir nohende sint, du weindest ouch, wan dine vigende súllent in dich | |
| hânt,/ die mugen mich aber wol vâhen.’/ //Nu sime begunden nâhen/ und er ir dinc erkande/ an staben und an gewande,/ | |
| si den knaben/ vor in sitzen sâhen./ nu sime begunden nâhen,/ höfschlîche er ûf gein in spranc,/ sîne schœne hende er | |
| mez/ ze den Britûnen ûf daz sez./ nu si begunden nâhen,/ daz si die vînde sâhen,/ dôn wart an ir rotte/ | |
| sin ir swære/ ze schiffen wolten gâhen,/ //Tristan begunde in nâhen/ und an dem stade bekam er in:/ ‘ir hêrren’ sprach | |
| daz ir vart,/ iuwern lîp und iuwer leben bewart:/ ez nâhet vaste gein dem tage.’/ sus kêrten si mit maneger clage/ | |
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