Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
  Kontextlänge: Wortformen  

  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

nâhen swV. (298 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

HvBurg 4548 Das er sy geruecht ze emphahen./ Sy begund zu im nahen,/ Wan sy wol erchande das/ Das ir nicht wol geschechen
HvBurg 5274 han genomen./ Do sy aber ersachen/ Das sy ir nicht nahen/ Machten, da hueben sy ain grossen ruef/ Und sprachen: ‘Got
HvBurg 6210 ringen,/ Wann wes sy streit gevahet/ So ir der sunder nahet,/ Der mues ze hant fur sich gan./ Davon ich manigen
HvFreibTr 579 sêhe in alle wîs/ hin in der vröuden paradîs./ nu nâhete iz der vesperzît:/ «holâ vuoter!» wart geschrît,/ «zu dem hove
HvFreibTr 1447 er dô;/ hin gâhte der kurteise/ ûf sîne wegereise./ //Hie nâhet âventiure:/ der Parmenois gehiure/ wil sîne reise nû nicht sparn,/
HvNstAp 7068 der were,/ Da sy titz tier sahen/ Und in pegunde nahen./ Es nam urlaub ane schaden./ Appolonius was geladen/ Mit ainer
HvNstGZ 2767 wile/ Wol von der stat eine mile,/ Biz sie begunden nahen/ Und die stat sahen./ Da waz lůdem und schal/ In
HvNstGZ 4499 rihte also/ Von dem heiligen ewangelio:/ Wer sich zu mir nahet/ Und auch den dauf enpfahet,/ Und der von hertzen gentzlich/
Iw 693 unangestlîchen iemer hân:/ seht, dô trouc mich mîn wân,/ //Mir nâhte laster unde leit./ nû seht wâ dort her reit/ ein
Iw 3096 dâ tete unde sprach,/ als er ein tôre wære./ ouch nâhten im bœsiu mære./ im wîssagete sîn muot,/ als er mir
Iw 3101 ich siufte, sô ich vrô bin,/ mînen künftegen ungewin:/ sus nâhte im sîn leit./ nû seht wâ dort her reit/ sîns
Kchr 343 mezzern wassen/ sint si noch gehaizen Sahsene./ $sCêsar begunde dô nâhen/ zu sînen alten mâgen,/ ze Franken den vil edelen./ ir
Kchr 862 ain stat vor in flôh,/ bêdiu kint unde wîp./ dâ nâhet in daz zît/ daz in dâ vor gesaget was./ daz
Kchr 921 hât mir geswichen,/ daz wort nemac ih niht gesprechen,/ iz nâhet mir zu dem tôde./ die haiden von Rôme/ nement mir
Kchr 1202 er gesaz,/ ainen vanen vuorte er an der hende:/ duo nâhet im sîn ende./ er rante hin unde her,/ den frowen
Kchr 3461 an den rehten wek,/ mache dir bruke unde stek:/ so nâhet dir daz gotes rîche./ dâ frowest dû dih iemer êwechlîche./
Kchr 9432 di gaistlîchen innen tuon./ mit chiuske sol man sich gote nâhen’./ die senthêrren im alle jâhen,/ daz si nie hôrten gesagen/
Kchr 10798 des tages aine michele stunde./ $sAls iz dem âbende begunde nâhen,/ daz liut muose allez haim gâhen./ do iz niemen hôrte
Kchr 11314 iz chom in ze micheln nôten./ $sDuo si Jerusalêm begunden nâhen,/ daz si daz templum an sâhen,/ ir iegelîch wolte vur
Kchr 11567 solt dû niht vergezzen/ des dû mir hâst gehaizen./ nû nâhent agelaize/ die hermuoden helede’./ ‘ê solt dû die selede/ wol
Kchr 11676 werletscande,/ unz in ir got sande ze lande./ $sDer winter nâhen began:/ der chunich unt sîne man/ die hugeten haim ze
Kchr 11756 chunde sich ze den êren wol gewarnen./ $sDie hêrren begunden nâhen,/ unz si ainander an sâhen./ Dieterîch der scône/ der pat
Kchr 12969 wîten./ wirtscefte si phlegeten,/ ir mannen si gebeten./ hêrre, nû nâhet der ôstertach:/ nu gebiut dû dîne wirtscaft,/ dînen mannen haiz
Kchr 13053 sînen mannen/ an sîn gerihte gegangen;/ er begunde dar zuo nâhen,/ dâ si alle umbe in wâren./ daz swert er durch
Kchr 14736 kint,/ diu wîten gesament sint,/ nu gehabet iuch frôlîche:/ iu nâhet daz gotes rîche./ got hât iuch erhôret,/ sîn antluzze gekêret/
Kchr 16741 gote missetrowen?/ $sAlse di haiden vernâmen,/ daz di cristen begunden nâhen,/ ze fluhte huoben si sich,/ âne slach unt âne stich/
KLD:GvN 3: 1, 5 wunne,/ liehte bluomen, rôsen rôt./ sît daz uns wil fröide nâhen,/ sô suln wir mit fröiden singen. wê im der uns
KLD:GvN 12: 1, 2 //Waz vervâhet $s mich des wunnenclîchen meien zît, der uns nâhet $s unde mangem herzen fröide gît?/ bluomen unde vogelsanc, der
KLD:Kzl 18: 0, 4 dîn name hêre,/ zuo kum dîn rîch und daz wir nâhen uns ze dir./ dîn wille ervüllet werde an uns nâch
KvHeimUrst 1568 daz si die herren brâhten./ dô si zuo dem templô nâhten/ und ez die juden vernâmen,/ mit aller ir maht si
KvWKlage 17, 4 versmâhen,/ swer aber âne fuoge stât,/ dem wil si balde nâhen./ si kan dur valsche missetât/ die gengen gâbe emphâhen,/ diu
KvWLd 29, 10 Helfent alle enphâhen/ mir den wünneclichen meien, $s der beginnet nâhen!/ /Winter hât ein endezil,/ daz sint liebiu mære,/ diu vil
KvWTurn 129 die quâmen dar, wand in began/ dô wirde und êre nâhen./ vier tûsent ritter gâhen/ sach man ûf die plâniure./ dur
Lanc 13, 3 gebest, herre, an dißem jungsten tag, wann es mym ende nahet, und enpfahe mich als eynen man der dir vergicht der
Lanc 174, 13 gerochen $t ob er mocht alldiewil das er lebte. Er nahet so er meist mocht by den vavasor, alda er in
Lanc 185, 10 und fur umb jhenen berg, biß er des koniges pavilune nahen begund. Und das volck von der stat begund sere zu
Lanc 330, 12 das er ummer krancken begund, wann es dem mittag begunde nahen, und wann mittertag nehelich fur was, so begunde im zwivelt
Lanc 431, 9 Kument ir dann vor die thúr, so enmag uch nymant nahen dann ein man zumal, wann die thur eng ist. Ich
Lanc 488, 26 im gethan hat. Ir mocht wol wißen das uch ettwas nahente was, ir begundet hut am morgen fru vil unfrölicher zu
Lanc 618, 24 ritter in dem land was. Da er dem wald begund nahen, die ritter santen im einen knappen, das er wiedder kerte
Lanc 619, 13 er were ritter und were von Britanien geborn. Mit dem naheten sie der herberge, und zwen jung ritter qwamen gein yn
Lanc 636, 34 hetten brachten yn dem konig gefurt und begunden der stat nahen. Da man yczunt slafen solt gan, sie furten yn zur
Litan 884 daz sine hete uermant./ er hete sich wole zv dir genahet,/ alse unse sin ueruahet,/ mit den zeichen di er sint
Lucid 52, 9 vnde nimet abe. Vnʒ ime die ſunne aber beginnet $t nahen, ſo nimet er aber ʒů vnʒ daʒ er uol wirt.
Mechth 5: 33, 2 súnde schadent der vollekomenheit und wie sich der túfel davon nahet der sele</KAP> Das hindert geistliche lúte allermeist an rehter vollekomenheit,
MF:Reinm 6a: 1, 1 wunsche danne hân der werlde mînen teil./ /Sô ez íener nâhet deme tage,/ sôn getár ich niht gevrâgen: ist ez tac?/
MF:Reinm 6b: 4, 1 dinc, des ich mich niht getroesten mac./ /Sô ez iergen nâhet dem tage,/ sô getar ich niendert vrâgen: ist ez tac?/
MF:Reinm 9: 1, 5 doch ein teil dar under sînes willen hât./ Wie deme nâhet manic wunneclîcher tac!/ wie lützel er mir, saelic man, gelouben
MF:Reinm 42: 2, 1 wunder sîn,/ daz sî mich des engelten lât?/ /Ze vröiden nâhet alle tage/ der welte ein wunneclîchiu zît/ ze senfte maniges
MNat 6, 17 ist die sunne aller verrest von uns, unde beginnet uns nahen. so ist eʒ och solsticium hyemale, daʒ winterlich solsticium. solsticium

Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 5 6 >>
Seite drucken