Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nâhen swV. (298 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| wirt.’ do er diz red sinen hiligen jungern seit, do nahet er zů einer stat, diu haizzet Jericho. do sazze ein | |
| die daz liht des hiligen gelauben heten. do unser herr nahet zů der stat ze Jericho, do chom dem blinten daz | |
| diu haizzet er in unser zung ‘gebrestung’. do unser herre nahet zů der stat Jericho, do wart der blint gesehent. do | |
| oster daz spricht in unser zungen ‘uͤbervart’. do die ostern nahen begunden, do furt unser herre die michel menige und zaigt | |
| von dem tifel hintz dem hiligen Christo. do die ostern nahen begunden und unser herre saz mit sinen hiligen jungern und | |
| stunt verre von dem alter, er entorst dar zu nicht nahen, ern torst siniu augen nicht auf gehefen ze himel, wan | |
| zů der stat chome ze Naym und zů dem puͤritor nahen begunde, do trug man im einen toten man engegen hintze | |
| er, «din hovbt her in.»/ Des was Ysengrin bereit,/ do nahet im sin arbeit./ Dar in stiez er sin hovbt groz,/ brvder | |
| der stunt/ daz ir sterben wuͤrde kunt./ der tot ir nahete vaste:/ mit des leides laste/ wolt er ymmer sin beladen./ | |
| do er ir rehte wart gewar/ und sie im begunden nahen,/ do wolt er sie enpfahen./ er stůnt uf und gieng | |
| ‘ich wil des endes gahen/ und gein dem shiffe so nahen,/ ob ihz ergrifen mege./ min kunst ich dar an lege.’/ | |
| miner hende/ so grozen slag enpfahen/ daz gein im beginnet nahen/ sins lebens totliche vart./ saget im: «er heizet Rennewart»/ der | |
| sol mich daz niht vervahen,/ des můz der tot uns nahen./ awe! lieber Rennewart,/ wilt du wenden nit die vart/ die | |
| dri manade uz gewesen./ nu begunde dunken Kyllamesen/ wie er nahete dem lande,/ da man in herre nande./ des vræwet er | |
| ob die heiden wellent gerůchen,/ daz sie sich gote wellent nahen/ und den reinen tauf enpfahen./ da suͤln wir uns niht | |
| ich dir der sælden gan/ daz du dich gote kanst nahen!/ wilt du den tauf enpfahen?’_–/ ‘ja, herre, ich wil mich | |
| lebte/ und lange in wunnen swebte,/ da begunde im truren nahen/ und vræude von im gahen./ Heymrich von Naribone/ der het | |
| oder mer./ da begunde in aber herzeser/ von vriundes tode nahen./ dem tode kan niht versmahen,/ er nem sie alle geliche:/ | |
| wolt erwinden,/ do die herren daz ersahen,/ in begunde truren nahen/ daz waz sin vart unwendig./ Malfer der was genendig./ sin | |
| enbern,/ ich enwelle den tauf enpfahen/ und mich dem gote nahen/ der der cristenheit pfliget/ und gar daz ding zu rehte | |
| da hatte er sie ergahet./ er sprach: ‘fuͤr war iu nahet/ der tot von disem aste.’/ er slůg uf sie vil | |
| ich daz,/ swo von mir verret gotes haz/ und mir nahen kan sin gruz.’/ im neic der markis an den fuz/ | |
| der geschihte/ die ich uch nu muz sagen!/ ez begunde nahen den tagen/ daz der reine Willehalm/ muste trinken des todes | |
| u werliche sagen:/ daz ůber zimber en mach nicht gewichin./ uns nahet daz gotes riche./ uolgen wir nicht deme swarzen raben./ die | |
| helede er wol mante,/ er sprach: ‘gehabet uch urolichen;/ ia nahet daz gotes riche./ uol stet an deme rechtin./ hiute mugen wir | |
| Turpin der biscoph:/ ‘iz ist da uor ienoch./ der tot nahet iu uil palde zů./ ir rumet uch des siges ze$/ | |
| genůc laide./ der aide muse si ameren./ di cristen begunden nahen,/ daz si uf in drungen./ di haiden uergazen ir ainunge/ | |
| alle di des uan huten,/ di uielen alle tote./ da nachten si genote/ dem chůnige Marsilie./ di haiden slugen si diche | |
| was wainen unt roͮwen,/ wuffen unt iameren./ do begunden si nahen./ di haiden horten den scal,/ si riefen ůber al:/ ‘da | |
| so we der raise,/ daz wir ie her komen!/ iz nahet uns ze$/ dem tode./ ê wir si lebente liezen,/ wir | |
| Karlinge/ ir liebe gebornen./ ich gehore an den hornen:/ uns nahet min herre./ nune mac ich leben mere.’/ do erlasc im | |
| wirz imer dinen./ laider nune lediget unsich anders niemen.’/ Do nachte in der kaiser./ di haiden waren in uraisen:/ christen mit | |
| haiden di da intsamt waren/ alle ertrunchen unt ertwalen,/ do nachte iz der nachte./ der kaiser gebot sine wachte./ ir iegelich | |
| engel wacte den kaiser;/ iane wester nicht der raise./ harte nachten im di uaigen;/ er begonde harte wainen./ der kaiser scute | |
| ze Ache uindet:/ mit im ist groz heilictům besigelet./ Do nachten si Runzeualle./ der kaiser na(m) sich uz in allen,/ da | |
| dem gotes riche sam der sunne iemir mere./ Der kaiser nachte genote/ sinin uil lieben toten,/ di im belegen waren:/ si | |
| sprach constantin./ Daz tonich gerne tochter min./ Der cit iz naote./ uil harde genote./ Daz constantin zo tiske gienc./ Dietherich des | |
| Vol vf her dietherich./ Die heidin willin vns bestan./ Hie nachet der toth manic manne./ Lute rief ymelot./ herre ir spotit | |
| nis daz liet./ Von lugenen gedithet niet./ Der zich it nahen began./ Sich uazzede manich man./ In die grozen hereuart/ die | |
| zorn./ Sie havent ovch den lib uirlorn/ Die heiden begunden nahen./ Dar man rothere solde hahen./ Do riefin sie allent halven./ Nu | |
| manigen schranz./ al disiu welt diu kom in nôt:/ alsus nâhte Kristes tôt./ //Sîn heilic sêle von im schiet,/ diu brach | |
| mit den henden tet,/ als si es bedorfte gar./ dô nâhte der junkherre dar,/ dâ er ir lop hôrt unde sach;/ | |
| hôhiu veste neiget sich,/ diu ist nû bewegelich./ diu zît nâhet, kêren hin!/ under uns drücken wir in."/ sus sante sie | |
| wol danken dir/ des dû begangen hâst an mir."/ //Alsus nâhet im der tôt./ ze himel er die hende bôt,/ als | |
| müget sîn:/ daz râte ich ûf die sêle mîn./ //Ez nâhet nû, daz wizzet ir wol,/ daz ich den antheiz leisten | |
| gebete er ûfstuont./ er sprach zuo der getriuwen schar:/ "nû nâhet balde, daz ich var./ nû bitent got, daz er sich/ | |
| solt dû wesen vrô!/ wis stæte an dîner stætekeit:/ ez nâhet dîner arbeit/ ein lôn, der niemer mêr zergât,/ den dir | |
| der lêre er niht gedagete./ dô ez aber tagete,/ dô nâhte balde im der tôt./ sich mêrte sînes herzen nôt/ gên | |
| in/ dem vater sin. er gie von dan./ als er nahen do began/ zů .Ysagge dem vatir sin,/ er sprah: ‘stant | |
| einir schar/ gein im dort her vierhundert man./ als Esau nahen began/ und mit dén sinin nahete,/ Jacob vil balde gahete/ | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 5 6 >> |