Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lîden stV. (811 Belege) MWB Lexer BMZ BMZ Findeb.
| uns und durch uns lîdet, sô wir aleine durch got lîden, daz er lîdet sunder lîden. Lîden ist im sô wünniclich, | |
| uns lîdet, sô wir aleine durch got lîden, daz er lîdet sunder lîden. Lîden ist im sô wünniclich, daz lîden enist | |
| sô wir aleine durch got lîden, daz er lîdet sunder lîden. Lîden ist im sô wünniclich, daz lîden enist im niht | |
| wir aleine durch got lîden, daz er lîdet sunder lîden. Lîden ist im sô wünniclich, daz lîden enist im niht lîden. | |
| er lîdet sunder lîden. Lîden ist im sô wünniclich, daz lîden enist im niht lîden. Und dar umbe, wære uns reht, | |
| Lîden ist im sô wünniclich, daz lîden enist im niht lîden. Und dar umbe, wære uns reht, sô enwære ouch uns | |
| Und dar umbe, wære uns reht, sô enwære ouch uns lîden niht lîden; ez wære uns wunne und trôst. Ze dem | |
| umbe, wære uns reht, sô enwære ouch uns lîden niht lîden; ez wære uns wunne und trôst. Ze dem vierden mâle | |
| mâle spriche ich, daz vriundes mitlîden minnert natiurlîche $t diz lîden. Mac mich danne trœsten eines menschen lîden, daz ez mit | |
| natiurlîche $t diz lîden. Mac mich danne trœsten eines menschen lîden, daz ez mit mir hât, sô sol mich vil mê | |
| gotes mitlîden. Ze dem vünften mâle: solte und wölte ich lîden mit einem menschen, den ich minnete und der mich minnete, | |
| minnete, sô sol ich gerne und gar billîche mit gote lîden, der dâ mit mir lîdet und durch mich lîdet von | |
| und gar billîche mit gote lîden, der dâ mit mir lîdet und durch mich lîdet von minne, die er ze mir | |
| gote lîden, der dâ mit mir lîdet und durch mich lîdet von minne, die er ze mir hât. Ze dem sehsten | |
| Ze dem sehsten mâle spriche ich: ist, daz got vor lîdet, ê dan ich lîde, und lîde ich durch got, wærlîche, | |
| spriche ich: ist, daz got vor lîdet, ê dan ich lîde, und lîde ich durch got, wærlîche, sô wirt mir lîhte | |
| ist, daz got vor lîdet, ê dan ich lîde, und lîde ich durch got, wærlîche, sô wirt mir lîhte trôst und | |
| wærlîche, sô wirt mir lîhte trôst und vröude allez mîn lîden, swie grôz daz ist und manicvalt. Ez ist natiurlîche wâr: | |
| an den himel kome. Alsô spriche ich: allez, daz man lîdet und würket durch got, daz wirt allez süeze in gotes | |
| ze des menschen herzen kome, der durch got würket und lîdet. Wan daz meinet daz wort, daz man sprichet ’durch got’, | |
| in vil wîse ein guot mensche allenthalben getrœstet wirt in lîdenne, an leide und würkenne. Ein wîse ist, ob er lîdet | |
| lîdenne, an leide und würkenne. Ein wîse ist, ob er lîdet und würket durch got; ein ander wîse, ob er ist | |
| sibende in dem worte, daz got mit uns ist in lîdenne und mitlîdet mit uns: daz uns krefticlîche sol trœsten gotes | |
| wâr ist, sô spriche ich: allez, daz der guote mensche lîdet durch got, daz lîdet er in gote, und got ist | |
| ich: allez, daz der guote mensche lîdet durch got, daz lîdet er in gote, und got ist mit im lîdende in | |
| daz lîdet er in gote, und got ist mit im lîdende in sînem lîdenne. Ist mîn lîden in gote und mitlîdet | |
| in gote, und got ist mit im lîdende in sînem lîdenne. Ist mîn lîden in gote und mitlîdet got, wie mac | |
| got ist mit im lîdende in sînem lîdenne. Ist mîn lîden in gote und mitlîdet got, wie mac mir danne lîden | |
| lîden in gote und mitlîdet got, wie mac mir danne lîden leit gesîn, sô lîden leit verliuset und mîn leit in | |
| mitlîdet got, wie mac mir danne lîden leit gesîn, sô lîden leit verliuset und mîn leit in gote ist und mîn | |
| alsô ouch, noch minner noch mê, sô ich vinde lûter lîden durch got und in gote, dâ vinde ich got mîn | |
| durch got und in gote, dâ vinde ich got mîn lîden. Swer daz niht enbekennet, der klage sîne blintheit, niht mich | |
| die götlîche wârheit und minniclîche milticheit. Nâch dirre wîse sô lîdet durch got, sît ez sô grœzlîche nütze ist und sælicheit. | |
| ist und sælicheit. ’Sælic sint’, sprach unser herre, ’die dâ lîdent durch die gerehticheit’. Wie mac der güete-minnende got daz lîden, | |
| lîdent durch die gerehticheit’. Wie mac der güete-minnende got daz lîden, daz sîne vriunde, guote liute, niht alle zît âne underlâz | |
| sîne vriunde, guote liute, niht alle zît âne underlâz in lîdenne ensint? Hæte ein mensche einen vriunt, der kurze tage lîden | |
| lîdenne ensint? Hæte ein mensche einen vriunt, der kurze tage lîden möhte, daz er dâ von grôzen nutze, êre und gemach | |
| hæte. Dar umbe: vil lîhte got enmöhte enkeine $t wîs lîden, daz sîne vriunde, guote liute, iemer sunder lîden enwæren, ob | |
| $t wîs lîden, daz sîne vriunde, guote liute, iemer sunder lîden enwæren, ob sie niht enmöhten unlîdende lîden. Alle güete des | |
| liute, iemer sunder lîden enwæren, ob sie niht enmöhten unlîdende lîden. Alle güete des ûzerlîchen lîdennes kumet und vliuzet von güete | |
| ob sie niht enmöhten unlîdende lîden. Alle güete des ûzerlîchen lîdennes kumet und vliuzet von güete des willen, als ich vor | |
| geschriben hân. Und dar umbe: allez, daz der guote mensche lîden wölte und bereit ist und begert ze lîdenne durch got, | |
| guote mensche lîden wölte und bereit ist und begert ze lîdenne durch got, daz lîdet er vor gotes angesiht und durch | |
| und bereit ist und begert ze lîdenne durch got, daz lîdet er vor gotes angesiht und durch got in gote. Künic | |
| die gemeinlîche wunder hânt, sô sie sehent guote liute smerzen lîden und ungemach, und vellet in dicke ein gedank în und | |
| wære. Wie ist, daz er sô grôz leit und ungemach lîdet, und ich wânde, im engebreste niht? Und ich spriche mit | |
| leit und wære ez in leit und ungelücke, daz sie lîdent, sô enwæren sie niht guot noch âne sünde. Sint sie | |
| âne sünde. Sint sie aber guot, sô enist in daz lîden niht leit noch ungelücke, sunder ez ist in ein grôz | |
| sælicheit. ’Sælic’, sprach got, diu wârheit, ’sint alle, die dâ lîdent durch die gerehticheit’. Dar umbe sprichet daz buoch der wîsheit, | |
| Sant Paulus, dâ er schrîbet, wie vil der heiligen hânt geliten manigerleie grôze pîn, dâ sprichet er, daz diu werlt des | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 >> |