Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

lîden stV. (811 Belege) MWB   Lexer BMZ BMZ Findeb.  

Mechth 4: 27, 127 gestriten, so kert er sich zů den heligen bruͤdern und lidet, das si lident. So kumt inen ze helfe Enoch und
Mechth 4: 27, 127 er sich zů den heligen bruͤdern und lidet, das si lident. So kumt inen ze helfe Enoch und Helyas, die nu
Mechth 4: 27, 139 nieman gůter ist beliben, er habe dur got die marter gelitten, so lebent noch dise brůder allermeist. So ist irú unschuldigú
Mechth 5: 1, 41 das si niemer getoͤrrent gevaren dur die heligen strale. Des lident si manige smacheit: Die wege, die in got in den
Mechth 5: 3, 5 und herzeleit, das ie dur Christi liebin von menschen wart gelitten. Ja, so gat es an die rehte wage, so vroͤwent
Mechth 5: 5, 29 úns got in der ewigen ere loben.» Die rehtekeit irs lidens das waren sibenzehen jar, aber die erbarmherzekeit gottes hat es
Mechth 5: 8, 22 den bitterlichen smaht ansihe, den si von ieglicher súnde sunderliche lident, so han ich můterliche pine. Doch ist mir das liep,
Mechth 5: 8, 23 si mit rehter schulde pine got zů eren liden. Si lident ir pine mit grosser gedult, $t wan si sehent offenbar
Mechth 5: 8, 24 gedult, $t wan si sehent offenbar alle ir schulde. Si lident ir not in gezogner wisheit und trinkent in sich selber
Mechth 5: 25, 30 ire swere, die si durch mich und na mir hat gelitten? Alsus wil ich ir suͤssen wehsel geben.» <KAP><N>XXVI</N>. Wie got
Mechth 5: 34, 48 der marter únsers herren, das was Christi blůt, wan si litten dur sine liebi den seligen tot. Das ander blůt, das
Mechth 6: 7, 3 gotte</KAP> In miner geselleschaft ist ein geistlich mensch, von dem lide ich manig not dur sine boͤsen sitten, also das mir
Mechth 6: 13, 47 allú min werk schinen nach diner gabe und ich gerne lide und noͤte kumber klage.» <KAP><N>XIV</N>. Clagere in der pine enberent
Mechth 6: 19, 9 da vinde ich keinen grunt; das ist: alles, das ich lide, das heisse ich nit pine, wan ich were gerne fúrbas
Mechth 6: 20, 22 volleist und sine gnade zů allem dem, was wir tůn, #.[liden und lassen#.]. <KAP><N>XXI</N>. Wie boͤsú pfafheit sol genidert werden [,
Mechth 6: 24, 5 mir getan habent.» Do sprach min sele: «Eya herre, warumbe lidestu also grosse not? Sit dem male das dines reinen blůtes
Mechth 6: 33, 6 smak sines vleisches und saste wider in alle pine #.[ze lidende willeklichen#.] dur got. Er warf oͮch us alle wollust siner
Mechth 6: 33, 10 saste wider in alles das armuͤte, das múglich ist ze lidenne nach rate. In das kapittel kam únser herre Jhesus_Christus glich
Mechth 6: 33, 14 «Ich kum von Jerusalem, da wart ich sere gewundot, da leid ich grosse smacheit, armůt und pine, das han ich dir
Mechth 7: 1, 81 das helige crúze wesen, da Christus sinen tot het an gelitten. Das crúze hat vier ende. Das niderste ende ist gezieret
Mechth 7: 1, 125 wart oder iemer wirt getan, alles, das durch got wirt #.[gelitten und gelassen#.], das můs alles an der cronen gebluͤmet stan.
Mechth 7: 13, 10 únser herre allerschoͤnest von der grossen $t smacheit, die er lidet von der cristanheit, und leite us, wie vil gůtes er
Mechth 7: 17, 21 klagen nit, das ich unwillen habe und das ich wetag lide. Mich rúwet der welte súnde ze glicher wis als die
Mechth 7: 23, 4 Din helige pine ist min, die du dur mich hast gelitten. Alles das ich iemer gelide, das wil ich dir da
Mechth 7: 28, 9 morgenrot mit maniger varwe, das sint die armen, die nu lident manigerleie not. Da sol in die ewige sunne nach ufgan
Mechth 7: 28, 23 behagen. Ich weis das wol vúr war, was gottes vrúnde lident, das ir got niemer vergisset, wan er ist ir helfe
Mechth 7: 52, 11 mit allen trúwen meinent, die sint sere betwungen und si lident manigen heligen kumber; si neigent und boͤgent sich under alle
Mechth 7: 55, 27 allererst fúr úns gearbeitet, er hat oͮch dur úns allermeist gelitten. Das selbe soͤllen wir im widergeben, wellen wir im glich
Mechth 7: 55, 35 menschlichen sinnen niemer vúrbringen. %/Unser herre hat vil dur úns gelitten untz in den tot, nu dunket úns leider ein cleines
Mechth 7: 61, 15 noch mit vroͤden zů dir keren. Eya sinkendú minne, du lidest mange suͤsse not; din ellende das ist gros. Wie soltu
Mechth 7: 64, 20 an minem herzen niemer geswigen, swas ich tů, lasse unde lide. Amen. <KAP><N>LXV</N>. Wie got die sele zieret mit der pine</KAP>
MF:Reinm 1: 1, 9 sô gevüeger schade,/ den ich vür al die wélt gérne lîde./ /Mîn liep ich mir vil nâhe trage,/ des ich zwâre
MF:Reinm 2: 3, 4 tac./ durch einen alsô guoten lîp/ die nôt ich gerne lîden mac./ Ich weiz wol, daz sî mich #.[lât/ geniezen#.] mîner
MF:Reinm 5: 4, 7 ich env%/ürhte unrehten spót níht ze sêre/ und kan wol lîden boesen haz./ solt ich es sô die lenge pflégen, ine
MF:Reinm 6b: 2, 4 dich niht getragen,/ du bist ze grôz, doch ich dich lîden muoz./ Diu swaere enwendet nieman, sî entuoz,/ die ich mit
MF:Reinm 10: 4, 3 wie ich ir volleclîche gar unmaere sî./ waz darumbe? daz lîde ich:/ ich was ir ie mit staeteclîchen triuwen bî./ Nu
MF:Reinm 11: 3, 3 guoten ie gelogen/ sô grôz als umbe ein hâr,/ sô lite ich von schulden ungemach./ ich weiz wol, waz mich hât
MF:Reinm 12: 4, 4 daz er vrô bestê,/ daz eine er dur daz ander lîden sol/ Mit bescheidenlîcher klage und gar ân arge site./ zer
MF:Reinm 13: 2, 3 iht sô liep gesîn,/ deme ich sô lange unmaere bin?/ lîde ich die liebe mit dem willen mîn,/ sô hân ich
MF:Reinm 18: 4, 5 underwunden/ guoter dinge und anders niet./ Swaz ich durch si lîden sol,/ daz ist kumber, den ich harte gerne dol./ *
MF:Reinm 24: 2, 1 anderen vrô./ des enist nû niht, daz was allez dô./ /Lîde ich nôt und arebeit,/ die hân ich mir selben âne
MF:Reinm 29: 6, 8 alsô von mir hin/ und dienet ûf ungewin./ ich tumber,/ lîde ich senden kumber,/ des ich gar schuldic bin?/ /Jô engienc
MF:Reinm 40: 2, 5 müeste iedoch trôst bî wâne sîn./ Sol man ez alse lîden, sô bin ich verdâht./ ez ist vil ze guotem ende
MF:Reinm 49: 1, 4 langen kumber trage/ nâch ir. ich weiz wol, daz ich lîde doch/ Allez, daz ich umb ir hulde lîden sol. ich
MF:Reinm 49: 1, 5 daz ich lîde doch/ Allez, daz ich umb ir hulde lîden sol. ich diene ir,/ swie sô sî gebiutet mir./ waer
MF:Reinm 55: 1, 7 sîner güete,/ der er mich wol hât gewent./ Sol ich lîden/ von im langez mîden,/ daz müet mich wol sêre,/ ich
MF:Reinm 55: 3, 11 vermîden./ boeser liute nîden/ wil ich im ze dienste gerne lîden./ /Wol dem lîbe,/ der dem wîbe/ solhe vröude machen kan./
MNat 11, 19 aut mundi machina dissolvetur," daʒ ist: antweder got der naturen lidet not, oder der welte stift oder machunge sol zerstorit werden.
Mügeln 6,16 der materien eigen,/ die nimmer ewig mag gesin, $s sie lidet pin./ das wil ich dir gar offenbar $s in der
Mügeln 9,10 ist nicht getan/ als hie der tier, die zufal müssen liden./ der göter got, der geret nicht/ zu stüre dinges siner

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