Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lîden stV. (811 Belege) MWB Lexer BMZ BMZ Findeb.
| in flehen; so er úns uͤbet, so súlen wir in liden; so er sich birget, so súlen wir daz gemint lieb | |
| herzen zů dem minniclichen got. Und daz dem lidenden menschen liden dest lidiger werde, do hiess er den trostlichen rosbom zitliches | |
| ein wiser man, das ein unwiser mensch sich da mit lidet, da mit er sich meint. __Lieben kint mins, lasz dinen | |
| und klage; und wilt es im dan nit vergehen, so leyde er sich gott hie in und lasse sich. __Auch fint | |
| dir!/ Wære ich ein ungeduldig man/ so meniger, der niht lîden kan,/ ich wære vor mengen jâren tôt./ sus lîde ich | |
| niht lîden kan,/ ich wære vor mengen jâren tôt./ sus lîde ich kumberliche nôt/ mit zühten unde tuon daz sô,/ daz | |
| ist ein nôt,/ die man wunderkûme tragen mag./ durh si lîdet meniger tôt,/ der ir doch mit herzetriuwe pflag,/ sam Tristan, | |
| wê minne bant./ Daz manz nicht an mir sicht, doch lîde ich nôt,/ daz füegt guot geding, der hilfet mir al | |
| ich niemer $s werden rechte frô./ Des mîn herze jâmer lîdet/ vil leider iemer, $s unz ez stêt alsô./ Doch trœstet | |
| doch $s si nicht mag mîden,/ swie si mich nu lîden $s lât/ nâch ir sendez âmer;/ jâmer $s muoz ich | |
| wan in êren siht./ Frô mich doch ein trœsten tuot:/ lîde ich nôt an mînem lîbe/ mit gedulde, dast mir an | |
| dâ man mich verderben wil./ hey, minnen spil!/ durh dich lîde ich sendes kumbers al ze vil./ //Wengel rôsenvar,/ wol gestellet | |
| dîn./ in der minne ich brinne,/ Von der minne fiure lîde ich sende nôt./ hei, mündel rôt!/ wilt du mich niht | |
| seht, wie gerne ich bî ir sî!/ Dur sî so lîde ich grôzze nôt./ in vermeit noch nie, swaz sî gebôt:/ | |
| beschowen,/ Den schaden, den kumber,/ den ich von ir tumber/ lîde (_) bî mînen jâren./ owê, nu weiz ich leider niht,/ | |
| sî wol næte./ ah, daz ichs ir minne erbæte,/ wol litte ich darumbe kîb!/ | |
| von milte uns diu gnâde beschach,/ daz got dur uns leit den tôt $s und er uns geruochte ûz wernden nœten | |
| mir./ Du weist mîne nôt: davon mich, frowe, scheide!/ ih lîde an mînem herzen/ gar ungefüegen smerzen./ mîn grôste leid/ ist, | |
| stêt mîn muot vil hô./ Wan sol ungemach/ mit gedulde lîden./ wol mich, daz ichs ie gesach!/ machet sî mich mit | |
| dulde ich minnequâle,/ stæteklîchen, sunder twâle./ Minne mîden/ muoz ich lîden,/ doch weiz ich, diu Minne ist guot./ Minne ist lieb | |
| daz,/ Wan ich die vil guoten mîden muoz./ sol ich lîden/ sî vermîden,/ lebe ich iemer,/ mir wirt niemer/ sorgen buoz./ | |
| wol mit gir/ nâch ir âne zil/ und durch si lîden pîn./ Frouwe, mîner fröiden spil,/ ruoche verdringen/ mîn sende quâle | |
| an fröiden rîch./ Mînen stæten smerzen grôz,/ des mîn herze lîdet mangen stôz/ in dem lîbe tougenlîch,/ Nieman kan geheilen iemer | |
| sin,/ und an der schiltwahte/ $p/ vil der kalten nahte/ Lîden wir ûf dirre vart,/ die der künig gen Mîssen vert./ | |
| ougen $s tougen $s liuhtent in mîs herzen grunt./ von leiden $s scheiden $s muoz mich noh diu frowe mîn:/ ich | |
| sunder mîne schulde hân verlorn./ Vil sælig wîb, gar unverschulde lîde ich dînen zorn./ sol der an mir gewinnen wernden sik,/ | |
| deste minre nicht./ //Wâfen, daz ich seneden pîn/ sô vergebene lîde,/ sam ich her vil ofte habe gelitten/ Durch die lieben | |
| pîn/ sô vergebene lîde,/ sam ich her vil ofte habe gelitten/ Durch die lieben vrouwen mîn,/ sô daz ich vermîde,/ sam | |
| an im diu fîne,/ Als sî an mir begât: des lîd ich kumber./ ouwê, daz sich diu reine/ verschuld an mir, | |
| alle vrouwen prîse./ //Wol mich der wolgetânen,/ wie daz ich lîde kumber:/ Durch sî wil ich mich ânen/ vil missetât, diu | |
| strenge,/ Daz mich ir muoz betrâgen./ ê daz ichz wölte lîden doch die lenge,/ Ich wolt ê, daz sî mich umbevienge/ | |
| scheide ich mich von seneder nôt./ sus muoz ich kumber lîden unz an mînen tôt./ ich sihe si hân so süeze | |
| scheiden,/ Sô schiet ich von sender nôt./ sus muoz ich lîden kumber unz an mînen tôt./ ich sihe si hân so | |
| bû,/ mîn sleht ist allez worden rû,/ des muoz ich lîden spottes hû./ //Waz hilfet âne sinne kunst?/ waz hilfet wol | |
| mêre,/ darumbe ich iemer dur daz jâr des tievels zîte litte.’/ //Gilêrter vürsten crône/ mit ûzerwelter tugent,/ mit zuht, mit kunst, | |
| du dorch unß den tot/ an dem vil herren criuze litt, daz du uß aller not/ mir helffest durch die muter | |
| –/ sol ich daz lange mîden,/ so muoz ich kumber lîden/ und wirt an fröiden kranch./ //Ez ist ein spot:/ wart | |
| der ich fröide noch gewinne./ ach, die minne ich sanfte litte!/ //Frowe, ir sint so wol bescheiden,/ leiden $s sol iu | |
| fîn/ als die vîol in dem merzen./ dur sî so lîde ich manigen smerzen./ //Solher swære, sô mich twinget,/ nieman sich | |
| geſwigen. Lieben lvte, div marter ælliv waſ in liep, die liten ſi gerne dvrh die michelen liebe, die ſi ze minem | |
| der goteſ trvt, da ſtifte er ſiben erzebiſtvͦm. Da nach lait er michel not; er mvͦſte eiter trinken, da von behielt | |
| ſinem ophere, man toͮfte in. Allez, daz der ſvndige man liden ſolte, daz laid er ane ſchvlde vnde tet daz dvrh | |
| toͮfte in. Allez, daz der ſvndige man liden ſolte, daz laid er ane ſchvlde vnde tet daz dvrh vnſer liebe vnde | |
| der ſelbe goteſ ſvn menniſkliche e begie vnde menniſkliche not lait vnde ein totlicher menniſk waſ alſe wir ander, do verwande | |
| daz wir hie niht bůtzin, ſo můzzin wir her nach lîden ſinen zôrn, alſo $.s$. Pauluſ unſ ſêit: Ignoraſ quia benignitaſ | |
| ſine ſele ſazte er vur ſiniv ſchâf, einin herwen tôt lêit er, ſin lichname wart der erde enpholhin, nîder fůr ſin | |
| geſtarchte ſi oͮch, daz ſi alle not unde alle angiſt liden in dirre werelt unde daz ſi gemartyrit $t wrdin durich | |
| criſtenheit. Wa uon? Da trunchin ſi den chelich unſiriſ herrin, littin durch got michile martyr; da uon wrdin ſi gotiſ uriwent. | |
| chint geheizzen. Die ſint oͮch ſælic, die not unde angeſt lident in dirre werlt durc got unde daz gedulteclichen toͮnt, die | |
| daz ende, der wirt eweclichen behalten.’ Mine uil lieben, allertagelichen liden wir ahteſal, liden wir ez an deme lîbe niht uon | |
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