Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

lîden stV. (811 Belege) MWB   Lexer BMZ BMZ Findeb.  

PrOberalt 49, 12 und der grozzen hitze getragen. si trugen grozze puͤrde und liten grozziu arweit, die juden vor gotes geburt, von der haidenscheft
PrOberalt 51, 23 die durnæchticheit, swaz si ungemaches in diser werlt durch in lident, daz in daz ring und senft ist und git in
PrOberalt 58, 8 swær urteil uͤber uns gie, daz wir den tot muͤzzen liden und ze der erde muͤzzen werden. wen des dehain rat
PrOberalt 65, 10 do der tumbe juͤnglinch in dem froͤmden lant soͤlich armut leit und so grozzen hunger, do erchant er aller erst sein
PrOberalt 66, 7 er niht hintz uns vind da wir dehain witze umb liden schuͤlen. von diu schuͤl wir uns ruͤgen und schuldich geben
PrOberalt 73, 7 durchslagen mit den nageln, der leip, daz vleisch alles ensamt, lait diu witze und daz sere und warde alles also verdrukchet
PrOberalt 96, 26 die hie in diser werlt von den æchtærn manig unsenft lident. diu hilig christenheit diu hat manig truͤbsal von des tiufels
PrOberalt 96, 33 ze lon, so gedenchet si niht der ariweit die si leit durch die froͤude dez himelriches daz ir got ze lon
PrOberalt 108, 3 si da vor manige itwizze von den uͤbeln æchtærn horten liden, daz si den geweltichlichen sahen ze himel varen. si fræuten
PrOberalt 110, 12 diu muͤe und diu arweit die si von der werlt liten uͤbel vertragen mochten. do in do der heilig geist chom
PrOberalt 110, 16 ze vertragen aller slacht muͤe die si von der werlt liten. daz si gevestent und gesterchet wurden von dem heiligen geist
PrOberalt 110, 17 wurden von dem heiligen geist wider alle widerwærticheit die si liten von der werlt, daz muͤgen wir wol merchen an sant
PrOberalt 111, 17 an minem gelauben. alle die not, alle achtsæle, die ir liden muͤzzet, die han ich eu vor geseit. swenn diu zit
PrOberalt 111, 19 diu zit chom daz ir si von den ungelæubigen juden liden muͤzzet, daz ir denne den heiligen gelauben behaltet. si tribent
PrOberalt 119, 6 und ist der armmuͤt ergetzet diu er in der werlt leit; nu bist du in den starchen witzen, in den grozzen
PrOberalt 119, 10 wart auch im gelont mit der armmůt diu er hie leit. da schuͤln wir angest zů haben und sol nimmer auz
ReinFu K, 643 hvs in den walt./ sin kvmmer was manicfalt./ Von hvnger leit er arbeit./ ein laster was im aber gereit./ Reinhart was
ReinFu K, 701 senfte baradis besitzen?/ daz kvmet von vnwitzen./ Ir mvget gerne liden dise not./ gevater, swen ir liget tot,/ Die brvderschaft ist
Rol 824 er zů Iherusalem reit,/ du er di martir durch uns leit./ einem palmen uůrte er in der hant./ nu birt ir
Rol 1769 herlichen man./ nu wundert mich dinr grozin wisheit:/ war zů lidest du die ummazen arbeit?/ nu habt ir betwungen/ Krichin unde
Rol 3137 bot:/ ‘scolt ich,’ sprach er, ‘dise not/ hi samt dir liden./ dar umbe wolt ich uirzihin/ der gebe Marsilie./ ungerne rite
Rol 7525 herren/ rouften sich selben harte./ bi hare unt bi barte/ liden si groz ungemach./ do iegelichir sini(n) frunt gesach,/ so chlageten
Roth 1316 stat./ ir zoch zo dietheriche die cracht./ Die von degenheite./ Ge lidin hatten arbeite./ Sie ne hatten die kleider noch die ros./
RvEBarl 188 maneger arbeit/ gar mit kumberlîchen siten/ in gote manege swære liten,/ die sîn lop ze allen stunden/ hôhten, swâ sie kunden,/
RvEBarl 247 man über al sîn lant/ iender kristenliute vant,/ die muosten lîden sâ den tôt,/ als im des tiuvels rât gebôt,/ den
RvEBarl 750 vruht vürdringen/ daz honic von der wîden./ man mohte gerne lîden/ von gote dise gâbe grôz./ dem selben lande zuo vlôz/
RvEBarl 891 Kristes im gedæhte,/ daz man im den bræhte:/ der müese lîden sâ den tôt./ der künic ouch dâ bî gebôt,/ ob
RvEBarl 2261 in Kanâân,/ Oreb, Zeb, Zebeê, Salmanâ,/ dise künege muosten sâ/ lîden von der schar den tôt./ sie überwunden alle nôt/ mit
RvEBarl 4077 got,/ der himeltugende vürste,/ daz uns hunger unde dürste,/ und lîden weltlîchen pîn/ alhie durch die hulde sîn/ und weinen sünde
RvEBarl 4260 in sînem muote alsô:/ "wie lange wil ich dise nôt/ lîden? mînes vater brôt/ vuoret alsô manegen man,/ der im nâch
RvEBarl 4481 sach man genuoge setzen,/ durch got ir leben letzen./ sus liten sie vil manege nôt/ und kurn durch got des lîbes
RvEBarl 4507 vil selten wol:/ sie zugen sich in wildiu hol,/ sie liten manige pîne,/ sie wurden pilgerîne/ und ofte unwerde geste/ durch
RvEBarl 4868 verdriezen,/ dû helfest mir von grôzer nôt,/ wan ich muoz lîden den tôt,/ gib ich niht zehen tûsent phunt./ diu mære
RvEBarl 5089 nieman sie des erliezen./ die ir künege hiezen,/ sie muosten lîden solhen pîn/ und nâch ir vreude in kumber sîn./ //Nû
RvEBarl 5318 dîn?/ sol ez ein niuwe lêre sîn,/ als ungedultige arbeit/ lîden, als dû hâst geseit,/ und dâ mit ängestlîche/ gedienen gotes
RvEBarl 7098 sô bin ich gar ungenesen,/ wan ich muoz unsenften tôt/ lîden und des tôdes nôt./ nû tuo ez durch den willen
RvEBarl 7549 rihten dîn zorn./ ich sol von schulden sîn verlorn/ und lîden schäntlîchen tôt,/ wan mîn unsælde mir gebôt,/ daz ich des
RvEBarl 7925 daz ir durch in minnet nôt,/ sô müezet ir sî lîden."/ dô hiez er sie zersnîden/ mit mezzern algemeine./ diu lit
RvEBarl 8221 als Marîen sun gebôt./ swer dem volget, der muoz nôt/ lîden und grôz arbeit:/ er minnet niht wan armekeit./ //Dû bist
RvEBarl 9119 wære,/ daz in diu nôt verbære,/ dan ob er müese lîden nôt/ und disen lästerlîchen tôt,/ des er niemer würde vrî,/
RvEBarl 12447 dicke in gotes gebote/ erswitzen. maht dû danne in gote/ lîden weltlîch arbeit,/ sô wirt dir alhie bereit/ ân ende ein
SalArz 34, 17 wisen man wo uon ein itslich mensche were sverer zu lidene denne eine burde. Des antwerte der wise man. vnde sprach.
SAlex 5108 di nône./ dar under blûmen unde gras./ dô di nône liden was,/ dô sunken di boume nider/ tiefe under der erden
SAlex 6704 dâ wâren,/ stille und offinbâre/ di tumplîche herevart,/ wande si liden manigen sturm hart/ von starken gewidere./ daz treib si dicke
Seuse 162,8 mensch noh menschen vindet und sich also got ze lob lidet. Und disú nagendú gelassenheit wirt och etwen núzz von ir
Seuse 164,13 person, da minnet zůval zůval; dem ist unreht. Doch so liddi ich mich dar inne, unz es abvieli. Es ist neiswas
Seuse 168,17 noch in im ist, dú den vonzug enpfie. Hier inne lidet er sich selben und merket, daz er noh nút entwúrkt
Seuse 168,18 und merket, daz er noh nút entwúrkt ist. Sich also liden, ist iez ainvaltig werden. Dú entgangunge gebirt ein muͤdi, in
Seuse 249,22 es tůt als reht we. __#s+Entwúrt der Ewigen Wisheit:#s- Teti liden nit we, so hiesse es nit liden. Es ist nút
Seuse 250,4 ein gelazenheit in hertikeit, in der du mich von minnen lidest. Es sint e zehnú umb geswenket in grozem luste und

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