Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
last stM. (102 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| was wilt dv ein mvdinc sin?/ Wie macht dv vor leste immer genesen?/ woldest dv mit mir wesen,/ Ich erlieze dich | |
| gan./ Er treib die kvrben vaste/ vnd zoch an dem laste/ Me, dan er ie getete da./ vber den brvnnen gienc | |
| man ime dar umbe gab,/ des goldes einen uil michelin last./ wie starche die untruwe uz prast!/ In deme rate sazzen/ | |
| lande zuo vlôz/ der kristenheit ein sunnenglast,/ von dem vreudebernden last/ der kristen leben ie muoste tragen/ mit vreuden gar bî | |
| der vart/ Maria begrabin wart,/ das her trůg grozen mangils last/ von wazzer, des do in gebrast,/ so das sis mohten | |
| vil gar zirviel und zirbrast./ dú mure und des gezimbirz last/ Sampsonen slůg und al die schar/ die die heidin brahten | |
| valsches frien,/ Der schoͤnen Amelýen;/ Von der trůc er minnen last,/ Des was si siner froͮden gast,/ Siner liebú ain sendes | |
| ougen glast,/ dîn rôte sendebernder munt,/ dîn gar süezzer minnen last/ tuont mich also sêre wunt,/ daz ich, wænne, aller fröiden | |
| êst an der nôt!/ hilf, daz ich werde ir herzen last,/ lieblich Minne, ald ich bin tôt:/ ich bin noh ir | |
| daz ich bin Minne ein gast,/ ie doch trage ich swæren last/ an dem herzen:/ minnen smerzen/ hânt bekünbert mir den muot./ | |
| gebrast:/ du soltest mich billîche ein teil geruowen lân./ dîn last ist mir kûme tragebære/ von der ê getragenen burde unsenftekeit./ | |
| hiengen si sich so vaste,/ dc er von dem selben laste/ von der stet niht mohte chomen./ des heten si im | |
| er stiez in obene hin ze tal,/ daz der ungehiure last/ an dem velse aller zebrast./ //Hie mite nam aber Tristan,/ | |
| ein vorder ungemuotes gomen./ den zagen ist siu ein swærer last,/ des swachen herzen leider gast./ siu derrt die welt als | |
| sîme hûs/ nie deheinen liebern gast./ Ginovere lieʒ des klupfes last,/ den si dâ vor von leide truoc./ siu bôt ir | |
| us aines olei boͮmes ast:/ Der benimet mir des todes last/ Und wirde balde wider gesunt/ Von siner frucht inkurczer stunt.’/ | |
| doch da nie gebrast,/ Wie das er kam uf erde last:/ Des sprechen von siner urstende/ Nu volle úncz an das | |
| den zins/ nâch dîner minne! wan ich bins/ mit jâmers laste vast überladen,/ daz ich den künfteclîchen schaden/ an dir nu | |
| er sprach ‘ich bin wol zolles vrî,/ mir gêt hie last noch soume bî:/ //Ich bin ein rîter, als ir seht./ | |
| under schilde gæbe strît:/ der was noch dîner jugende ein last./ mir sol nâch dîme tôde gast/ immer sîn der hôhe | |
| si ir doch möhten niht versteln/ von der swære ir laste./ der smit sol si vaste/ beslahen mit starken banden,/ sleht | |
| setzen ûf manegen hôhen mast./ daz was iedoch ein swærer last./ karroschen giengen drunder:/ die zugen dâ besunder/ gewâpendiu merrinder./ starke | |
| daz leben min/ wagen. si sint veste,/ ir schiezzen swære leste/ den vinden dick uf bindet./ sin her hat er besindet/ | |
| von dannen wol dri rast/ was si, des wart mit last/ irs hertzen sin versniten,/ do si hort daz si striten,/ | |
| hurte kraft si wurden/ ir slege swær buͤrden/ mit todes last gaben:/ von den werden Swaben/ wart ritterlich gevohten,/ in wapen | |
| ganzer tugent niht gebrast. / ir kiusche truoc der êren last. / an stæte gewancte nie ir muot; / si was | |
| wunsches niht gebrast. / si vuort%..e mit ir der sælden last / ûf dem helfande, – / geprüevet âne schande: – | |
| geg%..en der sunnen tuot.’ / sus truogen si des jâmers last; / diu vreude was ir herzen gast. / ganziu triuwe | |
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