Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

kriuze stN. (658 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

MarlbRh 112, 17 an $’t kleid geleget,/ dat din reinste magtdům dreget./ //Am krüz des roden Jhesu,/ ei rode ros, verdiͤndes du,/ dat dich
MarlbRh 112, 20 nu kleid de pelle rot;/ dat verdiͤndes du an des krüzes not./ //Du würdes da rot vam blůde,/ dat dar uʒ
MarlbRh 112, 30 wive!/ //Dich röt dins kindes blůt ind $’t din,/ sin krüze můst #;iur beider sin./ ei, wiͤ bitter wart dir sin
MarlbRh 114, 14 werdcheit verstan,/ diͤ dir dins suns martilje gaf,/ sin blůdich krüz, sin blůdich graf./ //Alda würds du der martler genoʒ/ üver
MarlbRh 123, 8 swert, dat durch din sele giͤnc,/ dů din sun am krüze hiͤnc,/ des meisten r#;iuen scharpste swert,/ it machet din martilje
MarlbRh 123, 29 martelungen/ me willen gewünn$’ ind me gerungen,/ dů du dat krüze můsts beschowen/ dins suns, ei schön vür allen vrowen?/ //Ei,
MarlbRh 123, 36 zungen möcht din gerung sagen,/ wiͤ gern du heds dat krüz gedragen,/ dat du bit im wers gevaren,/ de dich so
Mechth 1: Reg. 34 wie im dú brut volgen sol an <N>XXIII</N>. gradus des crúzes <N>XXX</N>. Von den siben ziten <N>XXXI</N>. Du solt nit ahten
Mechth 1: 22, 54 jugent soͤgete ich gottes brut, die heligen cristanheit, bi dem crútze, da ich also dúrre und jemerlich wart, do das swert
Mechth 1: 29, 2 wie im die brut volgen sol an <N>XXIII</N> gradus des crúzes</KAP> Vide me, sponsa! Sich, wie schoͤne min oͮgen sint, wie
Mechth 1: 29, 11 armůte, gekroͤnet mit der bekorunge, angespiet mit der smahheit, din crúze getragen in dem hasse der súnden, gecrúzegot in verzihunge aller
Mechth 1: 29, 12 in verzihunge aller dingen nach dinem willen, genegelt an das crúze mit den heligen tugenden, gewundot mit der minne, gestorben an
Mechth 1: 29, 13 den heligen tugenden, gewundot mit der minne, gestorben an dem crúze in heliger bestandunge, $t in din herze gestochen mit steter
Mechth 1: 29, 14 $t in din herze gestochen mit steter einunge, von dem cruce geloͤset in warem sige aller diner vienden, begraben in der
Mechth 2: 4, 82 were. Do stůnt an dem pfenning, wie Christus von dem crúze wart geloͤset, anderhalp stůnt alles himelrich, da inne die nún
Mechth 2: 4, 85 nit wider nimst, so wil ich dich loͤsen von dem crúzze und bringen dich zů mir in min riche.« Dar nach
Mechth 2: 4, 92 me sach, mere ein blůtig lamp, gehangen an einem roten crúze. Mit also suͤssen oͮgen sach es úns an, das ich
Mechth 2: 24, 7 durchvlossen. Maria, trut můter, ich stan bi dir bi dem crúze mit allem minem cristanem geloͮben, und das swert des heligen
Mechth 3: 9, 84 mit minen worten sol bewegen, und, sun, du solt din cruce ufnemen. Ich wil mit dir wandeln alle dine wege und
Mechth 3: 10, 26 so sere in siner vinsternisse gevangen lit. Si treit ir crútze in einem suͤssen wege, wenne si sich gotte werlich in
Mechth 3: 10, 28 ir grosse helikeit glichet einem toren. Si wirt an dem crútze so vaste genegelt mit dem hammer der starken minneloͮffe, das
Mechth 3: 10, 30 moͤgent wider geruͤffen. Si túrstet oͮch vil sere an dem crúze der minne, wan si trunke vil gerne den lutern win
Mechth 3: 10, 39 gegen der ewigen sunnen der lebendigen <FOLIO>(42#’v)</FOLIO> gotheit an dem crútze der hohen minne, das si vollen dúrre wirt von allen
Mechth 3: 10, 41 So wirt si denne in einem heligen ende von irem crútze genomen; so sprichet si: «Vatter, enpfahe minen geist, nu ist
Mechth 4: 27, 33 in der hant vor inen ufgerihtet voͤren als ein gottes crúze. Darumbe muͤssent si das snoͤde tier riten, das si sich
Mechth 5: 1, 4 sich der súnder vuͤget wider in das ingesigel, das am crúze was gegraben, als úns die súnden zerbrochen haben. Das erste
Mechth 5: 23, 6 Jhesus_ Christus $t den himmel ufsloz mit dem sclússel des heligen crúzes, so wart nie mensche also helig, das sin geist moͤhte
Mechth 5: 23, 141 ieman wiste, so waren doch die zwo gezierde ein erlich crúze. Uf dem crúze was geneiet ein wis oppferlamp und es
Mechth 5: 23, 142 waren doch die zwo gezierde ein erlich crúze. Uf dem crúze was geneiet ein wis oppferlamp und es was gezieret mit
Mechth 5: 34, 25 mit din selbes armen, da du si mit an dem crúze truͤge.» Do gestattete mir armen got mines willen, uf das
Mechth 6: 13, 15 menscheit $t tet die arbeit, min gotheit trat an das crúze, min menscheit leit den tot, min gotheit stůnt uf von
Mechth 6: 15, 36 Helyas wirt allererst gemarteret und er wirt an ein hohe crúze gebunden und genegelt dur sin hende. Das tůnt si dur
Mechth 6: 15, 38 dur den grimmen has, das er ie von dem heligen crúze sprach und was Christo da an geschach. Si gebent ime
Mechth 6: 37, 19 die kumberliche not, die din heliger licham an dem heligen crúze leit, das du, herre, mit den oͮgen diner gotlichen erbarmherzekeit
Mechth 7: 1, 80 in disem keyserriche $t wart gesehen; das sol das helige crúze wesen, da Christus sinen tot het an gelitten. Das crúze
Mechth 7: 1, 81 crúze wesen, da Christus sinen tot het an gelitten. Das crúze hat vier ende. Das niderste ende ist gezieret mit wunne,
Mechth 7: 1, 82 claror denne die sunne. Zů dem vorderen ende under dem crúze swebet ufgerihtet die súle, geverwet mit des lambes blůte, gebluͤmet
Mechth 7: 1, 85 únser herre mitte wart gewundot. Oben uf dem boͮme des crúzes swebet die allerschoͤnestú, keyserlichú, dúrninú crone des riches. Die dorne
Mechth 7: 11, 17 sich, wie ich stůnt vor minem himmelschen vatter an dem crúze und blip also.» Do sprach si: «Herre, des gib mir
Mechth 7: 12, 6 vorhte slahen und segen sich mit dem segne des heligen crúzes, so wirt si zehant ze nihte als eb sú nie
Mechth 7: 12, 9 gedenke koment; die verswindent oͮch von der kraft des heligen crúzes, swenne es dem menschen leit ist. <KAP><N>XIII</N>. Wie únser herre
Mechth 7: 18, 25 ellendú draht, die du úns, herre, hast getragen under dinem crúze! Trag úns, herre, úber alle únser not in das ewige
Mechth 7: 18, 33 o allerwunneklichester spiegel des himmelschen vatter, Jhesu_Christe, hoch an dem crúze gesclagen dur hende und dur fuͤsse! Ich bevilhe dir, herre,
Mechth 7: 21, 20 wil enpfahen das selbe blůtige lamp, das an dem heligen crúze wolte stan blůtig unverbunden mit sinen heligen fúnf wunden. Wol
Mechth 7: 27, 35 dinen heligen gedanken, so sich uf, wie er an dem crúze stůnt, ufgerihtet hohe vor aller welte oͮgen, mit blůte berunnen;
Mechth 7: 27, 40 klopfeten und slůgen dur sine hende und voͤsse an dem crúze. Gedenk oͮch in des speres wunde, das dur die siten
Mechth 7: 35, 4 da du inne sterben woltest dur mich an dem heligen crúze. Vil lieber, ich bitte dich, swenne kumt die zit, das
Mechth 7: 53, 16 sich geiselent, so soͤnt si #.[gedenken min#.]. Ich trůg min crúze mit in; wenne si besweret sint, da bi soͤllent si
Mechth 7: 53, 17 soͤllent si gedenken min. Ich wart mit in an das crúze gesclagen, dur das soͤnt si gerne liden und noͤte kumber
MF:Reinm 31: 1, 1 niht sanfte nû zerwerbenne sîn./ /Des tages dô ich daz kriuze nam,/ dô huote ich der gedanke mîn,/ als ez dem

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