Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

klâr Adj. (471 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

SM:EvS 1: 5,12 gesingen,/ volleklîchen ze liehte bringen?/ êst verzigen allen dingen:/ sô clâr ist sîn reiner schîn./ //Dich bezeichent hât diu gerte/ küng
SM:EvS 1:17, 4 sunnen/ ist bekleit, mit rîchen wunnen,/ gecrœnet mit zwelf sternen clâr,/ Und ir schamel ist der mâne:/ daz ist alles zwîvels
SM:Gl 2: 9,24 gedienen gantzen tag –:/ daz riuwet mich, ich bin es clâr./ //Daran gedenke, des ist zît:/ ein man sol lâzzen sînen
SM:Had 2: 9, 6 Manesse, die werden man,/ hulfen mir vür mîn edlen frowen klâr,/ des manger jâr $s nie mochte irgân./ //Ez ist lang,
SM:Had 2:12, 4 Sô sach ich ir munt, ir wengel rôsenvar,/ ir ougen clâr, $s ir kelîn wîz,/ Ir wîblîch zucht, ir hende wîz
SM:Had 3: 1, 2 sach, do voglîn schal/ so suozze hal $s den sumer clâr!/ Des man schœne frowen sach sich dike ergân,/ des werde
SM:Had 4: 1, 6 hende wîz/ und truchte ez an ir munt, ir wengel clâr./ owê, so gar $s wol kuste sîz!/ //Ez tet ouch
SM:Had 8: 3, 5 edlez guot:/ Er kumt von edlem sinne dar,/ dur frowen clâr, $s dur edil minne,/ von dien zwein kumt so hôher
SM:Had 10: 3,16 iemer, so ich beste kan,/ dâvon wan/ si ist so clâr./ //Der sitte ist in #.Österrîche/ unminnenklich, $s daz schœne frowen/
SM:Had 20: 4,10 daz heide und owe velwent/ und ouch selwent $s tage clâr./ daz tuot bar $s uns fröiden manigvalt./ //Noch klage ich
SM:Had 25: 1, 3 wunne:/ secht, die bluomen gênt ûf dur daz gras!/ Lûter, clâr stêt nû der liechte sunne,/ der den winter ê vil
SM:Had 26: 1, 6 trûren:/ süezziu zît, diu wellent sûren,/ trüebe werdent die tage clâr./ Ungelükehafte minnære,/ die müezzen zwei leit nu hân:/ in ist
SM:Had 28: 1, 6 hiure ziterwîse;/ so heizzet einer twer, der trüebt die tage clâr./ Darnach wirt man snêwes und rîfen schier gewar./ winter bringet
SM:Had 29: 1, 2 dinge ich noch sender man./ //Wan mag frœlîch schowen/ tage clâr $s und mange var,/ anger unde walt $s bistalt $s
SM:Had 30: 3,12 kinne./ vil wol stêt ouch ir tinne/ und ir ougen clâr./ als ich si hân gelobt, daz ist âne allen zwîvel
SM:Had 35: 1, 2 der süezzen wandelunge!/ swaz winter truobte, $s daz tuot sumer clâr./ Daz fröit alte, daz fröit junge,/ wan sumer uobte $s
SM:Had 35: 3, 7 sîn von bluot,/ daz culter von bendichten guot,/ diu lînlachen clâr von rôsen:/ ez wære ir lôsen $s lîbe nicht vorbehuot./
SM:Had 44: 3, 8 gên $s so sumerlîch/ $p/ $p/ hende wîz, ir neke clâr/ sach man ouch bar: $s der liechte schîn/ muoz tiure
SM:Had 46: 3, 7 $s doch gar $s heinlicher blike:/ wîb sint so zartlîch clâr./ //In dem grüenen klê $s sach ich mîn frowen gân:/
SM:Had 47: 1, 5 dem schœnen plân,/ daz ez in mîn herze brach!/ Bluomen clâr und diu frowe mîn/ lûchten gegen ein andern, daz diu
SM:Had 52: 2, 3 so suozze gê durch mannes muot/ so dik sam frowen klâr./ so gar $s süezze ist ir schœne./ davon ich krœne
SM:Had 52:12, 3 mannes muot/ so rechte minnenklîche guot/ sam dur die frowen clâr:/ so gar $s vil hânt si güete./ daz got ir
SM:Had 53: 5, 2 fröide hân!/ //Sî hânt lôs $s gebâren,/ die reinen frowen clâren,/ gar lieblîch stêt ir kôsen; davon wol wir/ ir $s
SM:Had 53: 8, 4 und wol bekleit,/ so kumt si danne so gar/ lieblîch clâr, $s so wol ze prîse,/ als ûz dem paradîse $s
SM:Had 54: 8, 3 sî $s gar arges frî./ ein meien zwî $s in blüete clâr,/ ez treit nicht gegen ir wunnen dar./ Mir gît ir
SM:HvR 1: 2, 3 al ze vil./ //Wengel rôsenvar,/ wol gestellet kinne,/ Ougen lûter, klâr,/ minneklichiu tinne/ Hât si, diu mir krenket leben unde lîp./
SM:KvL 16: 3, 2 nôt./ //Wer gesach ie wîbes lîb/ alse schœn und alse clâren/ und so lieplîch wol gebâren/ und so gar in wîbes
SM:St 12: 3, 4 sîn/ und mîn spilndiu wunne,/ Und ich der diener dîn./ klâr alsam diu sunne/ ist dîn liehtez ougenbrehen:/ dâ müezze ich
SM:Tu 2: 6, 6 schuld ein teil an mînem muote,/ wand er geschuof die klâren/ so wandels frî, daz sî nie meil beruote./ //Ach, got,
SM:Tu 2: 7, 7 si treit in engels wîse/ gebærde, lîb, muot, sinne:/ die klâren ich für alle vrouwen prîse./ //Wol mich der wolgetânen,/ wie
SM:UvB 3: 2, 9 noh lônen sol,/ ach, hæt ich erworben die süezen, die clâren,/ sô wart einem manne zer werlte nie so wol!/ //Sich
SM:WvH 4: 1,11 hend, ir arme blanch,/ ir lîp, ir nas, ir ougen clâr –/ sol ich daz lange mîden,/ so muoz ich kumber
StrAmis 1203 iht?/ sâhet ir mînen brunnen niht?/ der ist kalt und klâr/ und ist der beste durch daz jâr/ unt vliuzet harte
StrAmis 1855 vürhtet lîht daz ich sage,/ ez dûhte mich niht volle klâr.”/ dô sprach der bischolf: “deiswâr.”/ die naht was er vil
StrKD 134, 53 wider zæme machet/ ir vater, der uns si lie so chlar,/ daz ninder wandels als ein har/ an ir enwas––wan si
StrKD 144, 1 uns ist geschehen./ <zuo+1>25</zuo+1>wære ein tůch so wiz und so clar,/ daz man weste fur war,/ swenne manz also geswachte,/ daz
Tannh 3, 33 si vant, die schoenen creatiure:/ bi dem fontane saz diu klare, süeze von faitiure./ /Ir ougen lieht und wolgestalt,/ si was
Tannh 4, 45 ein lion bekant,/ gen Piramus so stuont ir muot./ /Diu klare Amie sprach zir massenie so:/ "min cumpenie sol der storje
Tannh 5, 82 der lieben frouwen din!/ si tanzet also lise./ /Vivianz ist klar;/ Gunrun nimt sin bezzer war,/ noch baz dann Eschlabiure./ bel
Tannh 5,102 $s wir m%/üezen uns zweien./ nách der vil líeben, der kláren, der s%/üezen,/ díu miner swaére ein teíl kan geb%/üezen!/ /Wa
Tauler 8,6 ein teil unbekant. Die dirte messe singet man in dem kloren tage, und die get an: #s+puer natus est nobis et#s-
Tauler 8,29 selber mit sime goͤtlichen verstentnisse und durchsiht sich selber in clorem verston den wesenlichen abgrunde sins ewigen wesens, und von dem
Tauler 21,23 sinre natúrlicher dunkelheit; wurt er nu gewandelt in eine luter klore sunne alzůmole, so enmoͤhte nieman des andern bilde gesehen vor
Tauler 21,24 des andern bilde gesehen vor der klorheit; und wenne dis klore lieht lúhtet in der selen, so entwichent alle bilde und
Tauler 54,36 allen dingen, das ist geboren in der einveltekeit und einikeit, clar war underscheit von allen artickeln des lutern geloͮben, wie der
Tauler 378,30 dem liechte als der swalwen oͮge sich haltet engegen der claren sunnen. Und ob du mit dinen kranken oͮgen woltest staren
Tauler 379,28 luter golt und meint die unbekentliche gotheit, und dem fliessent clare unden uf dis bilde in des hoͮbtes stat, und die
Tr 1302 liehten varwe,/ diu dâ vor an ir lîbe lac;/ ir clâren ougen wart der tac/ trüebe unde vinster als diu naht./
Tr 3335 sîn munt was rehte rôsenrôt,/ sîn varwe lieht, sîn ougen clâr;/ brûnreideloht was ime daz hâr,/ gecrûspet bî dem ende;/ sîn
Tr 9280 uns got dar vor bewarn./ nien weine, tohter mîne:/ diu clâren ougen dîne/ diun suln niemer werden rôt/ umb alsô swechlîche

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