Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
klâr Adj. (471 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| gesingen,/ volleklîchen ze liehte bringen?/ êst verzigen allen dingen:/ sô clâr ist sîn reiner schîn./ //Dich bezeichent hât diu gerte/ küng | |
| sunnen/ ist bekleit, mit rîchen wunnen,/ gecrœnet mit zwelf sternen clâr,/ Und ir schamel ist der mâne:/ daz ist alles zwîvels | |
| gedienen gantzen tag –:/ daz riuwet mich, ich bin es clâr./ //Daran gedenke, des ist zît:/ ein man sol lâzzen sînen | |
| Manesse, die werden man,/ hulfen mir vür mîn edlen frowen klâr,/ des manger jâr $s nie mochte irgân./ //Ez ist lang, | |
| Sô sach ich ir munt, ir wengel rôsenvar,/ ir ougen clâr, $s ir kelîn wîz,/ Ir wîblîch zucht, ir hende wîz | |
| sach, do voglîn schal/ so suozze hal $s den sumer clâr!/ Des man schœne frowen sach sich dike ergân,/ des werde | |
| hende wîz/ und truchte ez an ir munt, ir wengel clâr./ owê, so gar $s wol kuste sîz!/ //Ez tet ouch | |
| edlez guot:/ Er kumt von edlem sinne dar,/ dur frowen clâr, $s dur edil minne,/ von dien zwein kumt so hôher | |
| iemer, so ich beste kan,/ dâvon wan/ si ist so clâr./ //Der sitte ist in #.Österrîche/ unminnenklich, $s daz schœne frowen/ | |
| daz heide und owe velwent/ und ouch selwent $s tage clâr./ daz tuot bar $s uns fröiden manigvalt./ //Noch klage ich | |
| wunne:/ secht, die bluomen gênt ûf dur daz gras!/ Lûter, clâr stêt nû der liechte sunne,/ der den winter ê vil | |
| trûren:/ süezziu zît, diu wellent sûren,/ trüebe werdent die tage clâr./ Ungelükehafte minnære,/ die müezzen zwei leit nu hân:/ in ist | |
| hiure ziterwîse;/ so heizzet einer twer, der trüebt die tage clâr./ Darnach wirt man snêwes und rîfen schier gewar./ winter bringet | |
| dinge ich noch sender man./ //Wan mag frœlîch schowen/ tage clâr $s und mange var,/ anger unde walt $s bistalt $s | |
| kinne./ vil wol stêt ouch ir tinne/ und ir ougen clâr./ als ich si hân gelobt, daz ist âne allen zwîvel | |
| der süezzen wandelunge!/ swaz winter truobte, $s daz tuot sumer clâr./ Daz fröit alte, daz fröit junge,/ wan sumer uobte $s | |
| sîn von bluot,/ daz culter von bendichten guot,/ diu lînlachen clâr von rôsen:/ ez wære ir lôsen $s lîbe nicht vorbehuot./ | |
| gên $s so sumerlîch/ $p/ $p/ hende wîz, ir neke clâr/ sach man ouch bar: $s der liechte schîn/ muoz tiure | |
| $s doch gar $s heinlicher blike:/ wîb sint so zartlîch clâr./ //In dem grüenen klê $s sach ich mîn frowen gân:/ | |
| dem schœnen plân,/ daz ez in mîn herze brach!/ Bluomen clâr und diu frowe mîn/ lûchten gegen ein andern, daz diu | |
| so suozze gê durch mannes muot/ so dik sam frowen klâr./ so gar $s süezze ist ir schœne./ davon ich krœne | |
| mannes muot/ so rechte minnenklîche guot/ sam dur die frowen clâr:/ so gar $s vil hânt si güete./ daz got ir | |
| fröide hân!/ //Sî hânt lôs $s gebâren,/ die reinen frowen clâren,/ gar lieblîch stêt ir kôsen; davon wol wir/ ir $s | |
| und wol bekleit,/ so kumt si danne so gar/ lieblîch clâr, $s so wol ze prîse,/ als ûz dem paradîse $s | |
| sî $s gar arges frî./ ein meien zwî $s in blüete clâr,/ ez treit nicht gegen ir wunnen dar./ Mir gît ir | |
| al ze vil./ //Wengel rôsenvar,/ wol gestellet kinne,/ Ougen lûter, klâr,/ minneklichiu tinne/ Hât si, diu mir krenket leben unde lîp./ | |
| nôt./ //Wer gesach ie wîbes lîb/ alse schœn und alse clâren/ und so lieplîch wol gebâren/ und so gar in wîbes | |
| sîn/ und mîn spilndiu wunne,/ Und ich der diener dîn./ klâr alsam diu sunne/ ist dîn liehtez ougenbrehen:/ dâ müezze ich | |
| schuld ein teil an mînem muote,/ wand er geschuof die klâren/ so wandels frî, daz sî nie meil beruote./ //Ach, got, | |
| si treit in engels wîse/ gebærde, lîb, muot, sinne:/ die klâren ich für alle vrouwen prîse./ //Wol mich der wolgetânen,/ wie | |
| noh lônen sol,/ ach, hæt ich erworben die süezen, die clâren,/ sô wart einem manne zer werlte nie so wol!/ //Sich | |
| hend, ir arme blanch,/ ir lîp, ir nas, ir ougen clâr –/ sol ich daz lange mîden,/ so muoz ich kumber | |
| iht?/ sâhet ir mînen brunnen niht?/ der ist kalt und klâr/ und ist der beste durch daz jâr/ unt vliuzet harte | |
| vürhtet lîht daz ich sage,/ ez dûhte mich niht volle klâr.”/ dô sprach der bischolf: “deiswâr.”/ die naht was er vil | |
| wider zæme machet/ ir vater, der uns si lie so chlar,/ daz ninder wandels als ein har/ an ir enwas––wan si | |
| uns ist geschehen./ <zuo+1>25</zuo+1>wære ein tůch so wiz und so clar,/ daz man weste fur war,/ swenne manz also geswachte,/ daz | |
| si vant, die schoenen creatiure:/ bi dem fontane saz diu klare, süeze von faitiure./ /Ir ougen lieht und wolgestalt,/ si was | |
| ein lion bekant,/ gen Piramus so stuont ir muot./ /Diu klare Amie sprach zir massenie so:/ "min cumpenie sol der storje | |
| der lieben frouwen din!/ si tanzet also lise./ /Vivianz ist klar;/ Gunrun nimt sin bezzer war,/ noch baz dann Eschlabiure./ bel | |
| $s wir m%/üezen uns zweien./ nách der vil líeben, der kláren, der s%/üezen,/ díu miner swaére ein teíl kan geb%/üezen!/ /Wa | |
| ein teil unbekant. Die dirte messe singet man in dem kloren tage, und die get an: #s+puer natus est nobis et#s- | |
| selber mit sime goͤtlichen verstentnisse und durchsiht sich selber in clorem verston den wesenlichen abgrunde sins ewigen wesens, und von dem | |
| sinre natúrlicher dunkelheit; wurt er nu gewandelt in eine luter klore sunne alzůmole, so enmoͤhte nieman des andern bilde gesehen vor | |
| des andern bilde gesehen vor der klorheit; und wenne dis klore lieht lúhtet in der selen, so entwichent alle bilde und | |
| allen dingen, das ist geboren in der einveltekeit und einikeit, clar war underscheit von allen artickeln des lutern geloͮben, wie der | |
| dem liechte als der swalwen oͮge sich haltet engegen der claren sunnen. Und ob du mit dinen kranken oͮgen woltest staren | |
| luter golt und meint die unbekentliche gotheit, und dem fliessent clare unden uf dis bilde in des hoͮbtes stat, und die | |
| liehten varwe,/ diu dâ vor an ir lîbe lac;/ ir clâren ougen wart der tac/ trüebe unde vinster als diu naht./ | |
| sîn munt was rehte rôsenrôt,/ sîn varwe lieht, sîn ougen clâr;/ brûnreideloht was ime daz hâr,/ gecrûspet bî dem ende;/ sîn | |
| uns got dar vor bewarn./ nien weine, tohter mîne:/ diu clâren ougen dîne/ diun suln niemer werden rôt/ umb alsô swechlîche | |
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