Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

klâr Adj. (471 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

HeslApk 23165 Got selben quit/ ‘#s+Und das geslechte Davit,#s-/ #s+Ein morgensterne liechtes clar#s-’,/ Als her spreche: ‘ich habe gar/ Golie hochvart verblant/ Mit
HeslApk 23192 vater brut,/ Wand si sinen sun gebar/ In meitlicher wunne clar./ Der brutegom zu der hochzit/ Uns liblich ruefet und quit:/
HvBurg 5613 So sy wolt durres holcz/ Das nicht ruch und prun klar,/ Das si der armen zewn prachen und truegen ir dar./
HvFreibTr 4 wort,/ wâ vünde vîolîn gevar,/ wâ sprüche sam die rôsen clâr,/ wâ sinnic saz, wâ vündic sin?/ der aller ich ein
HvFreibTr 675 degen/ mit worten mangen süezen segen./ die kiuschen und die clâren/ vrouwen, die dâ wâren/ mit ir in der kemenâten,/ iren
HvFreibTr 840 vil umbe vrâgen zwâr./ nu wart ez tac; die sunne clâr/ durch die venster ûf sie schein./ Karsîe ir muoter wart
HvFreibTr 882 herzogen palas/ was alumme und umme gar/ behangen mit sperlachen clâr,/ die meisterlîche wârn gebriten,/ wol geworcht und underspriten/ mit sîden
HvFreibTr 2245 ûf sînem helme vuorte,/ dô er mich hurtlîchen ruorte,/ von clârem golde etiswaz.»/ der künic sprach: «hœres du, Tristan, daz?/ zwâr
HvFreibTr 3265 wîplîche güete/ ûz reinem herzen blüete/ alsam ein niuwe rôse clâr/ und als ein lilje glanzgevar,/ die gein der lichten sunnen
HvFreibTr 3520 mit diser rede manch heizer zâr/ ûz ir spilden ougen clâr/ aldâ begonde wallen;/ sie liez die würze vallen/ und die
HvFreibTr 4396 wer ist die wunnenclîche schar,/ die alsô schœne und alsô clâr/ kumt in sô lichtem schîne?»/ dô sprach zu Kâedîne/ Tristan:
HvFreibTr 4804 truogen in mit züchten dar/ in köpfen rôt von golde clâr,/ durchleget mit edelen steinen/ gar tiuweren und reinen/ von manger
HvNstAp 6481 es geschach:/ Appolonius ainen vogel sach,/ Der was liecht und klar./ Sein vederen warn goltvar,/ Grun, gel, rot, pla, weyß./ Di
HvNstAp 7215 nicht,/ Wirdikait hatt zu dir pflicht./ Dich grusset, hoher kunig klar,/ Mein her, kunig Balthasar,/ In Armenia ain voget./ Wir sein
HvNstAp 8276 sein haut und sein har./ Vor in lag ain prett klar:/ Si spilten schachzabel spil./ Ir unmusse was so vil/ Das sy
HvNstAp 9312 Sein harnasch was von stahel gar,/ Liecht als ain spiegel klar./ Er hett ain swert, das was güt,/ Er hett auch
HvNstAp 11118 pey ain./ Di sunne nie so liecht schain/ An den klaren granatt:/ Noch liechter schain der mayde wat./ Ir wangel und
HvNstAp 13010 Das haupt und di gelider gar./ Si wurden liecht und klar./ Ir har ward den seyden geleich./ Si wurden alle wunnikleich/
HvNstGZ 555 nimpt wuͤnder./ Ich sages uch besunder:/ Liehter dann die sonne clar/ Waz die Wisheit, daz ist war;/ Sie scheinn auch fur
HvNstGZ 2077 ein stift!/ Von dir sagt uns die schrift,/ In diner claren kintheit/ Mit kůmer und mit arbeit/ Stuͤnde du in armuͤt,/
HvNstGZ 7084 diner maiestat/ Daz sie din hant gemaht hat/ In dem claren paradise/ Nach diner gotlichen wise,/ Evam und auch Adamen/ Und
HvNstGZ 7501 der erden ist,/ So wirt daz ertrich uber al/ Luter clar als ein cristal,/ Die berge werden alle sleht,/ Gantz eben
Ipocr 242 ſin. dar nach geſtan daz ſie gelvteren. v3nde daz div clara potio ſvze ſi zi trinchinne. Man ſol ſie oͮch uaſtende
Iw 7264 deheines ouge was vür wâr/ weder sô wîse noch sô clâr,/ heter genomen ûf sînen eit/ ze sagenne die wârheit/ weder
Iw 7385 vreut noch wîp unde man./ der tac ist vrœlich unde clâr,/ diu naht trüebe unde swâr,/ wand sî diu herze trüebet./
KLD:BvH 5: 1, 1 gelîche strenge: $s daz lât dich niht sûren./ //Diu süeze klâre wunder tuot gar mit zühten an mir jungen./ mîns tumben
KLD:BvH 11: 4, 2 geleit./ //Heinlîch blicken, sendez kôsen wart dâ von den megden klâren./ zühteclich si kunden lôsen,/ minneclich was ir gebâren./ hôher muot
KLD:GvN 1: 5, 7 stân. in kan niht gewerben/ daz ir wol stênden ougen klâr/ iht wellen ruochen mîn./ daz klag ich dir, Minne, von
KLD:GvN 8: 3, 5 der ir vil reinen lîbes hât gewalt! ir spiegelliehten ougen klâr,/ sold ich diu mit gewalte an sehen,/ sô swüere ich
KLD:GvN 31: 2, 2 //Ez ist nû vil manic jâr daz ir liehten ougen klâr/ in mîn herze lieplîch blihten tougen,/ unde ir rôsevarwer munt/
KLD:GvN 46: 3, 3 noch daz herze mîn. ir brûnez hâr, $s ir ougen klâr,/ ir rôter munt $s hât mich verwunt $s biz an
KLD:Kzl 2:11, 6 himel, ob dem niht enist,/ des mir diu schrift vergiht./ klâr heizer sunnen blicken,/ des mânen kelte, des regens sprât,/ der
KLD:Kzl 2:17,18 die niun kœr mit schalle,/ dâ in enzunt diu gotheit klâr/ mit himels flammen gar./ //Die pfaffenfürsten sint ir wirde ein
KLD:UvL 2: 4, 4 mar,/ des wirt vergezzen/ sâ, sô mir der tac erschînet klâr./ sô kümt ein wân,/ daz ich sül gân/ die vil
KLD:UvL 12: 5, 5 sol ir lachen $s frô machen, $s si schœne, si klâre./ //Hiest des meien hôchgezît,/ rîch an fröiden, rîch an aller
KLD:UvL 58: 2, 5 mîner frouwen liehter schîn./ swenne ich sihe ir liehte varwe klâr,/ sô sint mir geheilet mîne wunden gar./ //Ich salb mit
Kreuzf 217 ûz zu Golgatâ./ Baldewînen sie begrûben dâ,/ an werdicheit den clâren/ nâch sibenzehen jâren/ und vorbaz drîer mânde mê,/ als er
Kreuzf 719 vergolden sûze/ mit hobschem widergrûze./ __Dise zwêne, von art die clâren,/ daz sie gebrûder wâren,/ daz bewîste ir glîch gestalt an
Kreuzf 893 vest gemût/ wâren, erwelde ritter gût,/ von hôher geburt die clâren./ hundert ir dâ wâren,/ die zierte der ritterschefte reht;/ ouch
Kreuzf 1005 ein strenge lâge./ der lantgrâven mâge/ von hôhem arde die clâren/ dâ mit ir frunden wâren/ zu liebe der himele majestât:/
Kreuzf 1035 sie/ ist genant; ir brûder, die/ menlîchen, ir geburt die clâren,/ von Pleien die herren wâren,/ grâve Otto und grâve Cunrât,/
Kreuzf 1224 __Zwêne gebrûder die ouch dâ wâren,/ von hôhem arde die clâren,/ an der gunêrten heidenschaft/ sie hêten gûte ritterschaft;/ sie selbe
Kreuzf 1234 gehôrt,/ wies als gezogene meide gar/ wâren, al ir site clâr,/ hobscher gebâre, ir herzen gût,/ dâ bi doch menlich gar
Kreuzf 1460 uf gewieret gesteine/ durchsihtic, tûwer, liehtgevar,/ dar obe sie erglesten clâr,/ sô daz man sich in in besach./ des selben trûc
Kreuzf 7344 rehte helde/ in strîtes nôt sie wâren,/ ir hôchgeburt; der clâren/ tôt sûfzic herzeleit/ gap sûzer wîbe werdicheit,/ ir ougen lieht
KvHeimHinv 651 nû gesâhen si eine chrône/ ob der bâre, diu was chlâr./ die gelîchet uns daz buoch für wâr/ dem reize der
KvMSph 36, 11 ist daz vorder auch gut, wanne deu sunne ist aller clerst in mittemtage. @n:AUF- UND UNTERGANG DER GESTIRNE NACH DEN ASTRONOMEN.
KvMSph 45, 26 den wagen. Und Lucanus sprichet: ’deu unvelleich ahs deu aller clerst perinne.’ Und Virgilius in dem puch von dem erdenpau sprichet
KvWHvK 87 mite er ûf daz houbet sluoc/ den knaben edel unde clâr,/ daz im diu scheitel und daz hâr/ von rôtem bluote
KvWLd 32, 69 entzündet drîn./ êre ist alsô lûterlich geverwet und sô rehte clâr,/ ob man tiure als umbe ein hâr/ valschheite drunder mischet,/

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