Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
klâr Adj. (471 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| Got selben quit/ ‘#s+Und das geslechte Davit,#s-/ #s+Ein morgensterne liechtes clar#s-’,/ Als her spreche: ‘ich habe gar/ Golie hochvart verblant/ Mit | |
| vater brut,/ Wand si sinen sun gebar/ In meitlicher wunne clar./ Der brutegom zu der hochzit/ Uns liblich ruefet und quit:/ | |
| So sy wolt durres holcz/ Das nicht ruch und prun klar,/ Das si der armen zewn prachen und truegen ir dar./ | |
| wort,/ wâ vünde vîolîn gevar,/ wâ sprüche sam die rôsen clâr,/ wâ sinnic saz, wâ vündic sin?/ der aller ich ein | |
| degen/ mit worten mangen süezen segen./ die kiuschen und die clâren/ vrouwen, die dâ wâren/ mit ir in der kemenâten,/ iren | |
| vil umbe vrâgen zwâr./ nu wart ez tac; die sunne clâr/ durch die venster ûf sie schein./ Karsîe ir muoter wart | |
| herzogen palas/ was alumme und umme gar/ behangen mit sperlachen clâr,/ die meisterlîche wârn gebriten,/ wol geworcht und underspriten/ mit sîden | |
| ûf sînem helme vuorte,/ dô er mich hurtlîchen ruorte,/ von clârem golde etiswaz.»/ der künic sprach: «hœres du, Tristan, daz?/ zwâr | |
| wîplîche güete/ ûz reinem herzen blüete/ alsam ein niuwe rôse clâr/ und als ein lilje glanzgevar,/ die gein der lichten sunnen | |
| mit diser rede manch heizer zâr/ ûz ir spilden ougen clâr/ aldâ begonde wallen;/ sie liez die würze vallen/ und die | |
| wer ist die wunnenclîche schar,/ die alsô schœne und alsô clâr/ kumt in sô lichtem schîne?»/ dô sprach zu Kâedîne/ Tristan: | |
| truogen in mit züchten dar/ in köpfen rôt von golde clâr,/ durchleget mit edelen steinen/ gar tiuweren und reinen/ von manger | |
| es geschach:/ Appolonius ainen vogel sach,/ Der was liecht und klar./ Sein vederen warn goltvar,/ Grun, gel, rot, pla, weyß./ Di | |
| nicht,/ Wirdikait hatt zu dir pflicht./ Dich grusset, hoher kunig klar,/ Mein her, kunig Balthasar,/ In Armenia ain voget./ Wir sein | |
| sein haut und sein har./ Vor in lag ain prett klar:/ Si spilten schachzabel spil./ Ir unmusse was so vil/ Das sy | |
| Sein harnasch was von stahel gar,/ Liecht als ain spiegel klar./ Er hett ain swert, das was güt,/ Er hett auch | |
| pey ain./ Di sunne nie so liecht schain/ An den klaren granatt:/ Noch liechter schain der mayde wat./ Ir wangel und | |
| Das haupt und di gelider gar./ Si wurden liecht und klar./ Ir har ward den seyden geleich./ Si wurden alle wunnikleich/ | |
| nimpt wuͤnder./ Ich sages uch besunder:/ Liehter dann die sonne clar/ Waz die Wisheit, daz ist war;/ Sie scheinn auch fur | |
| ein stift!/ Von dir sagt uns die schrift,/ In diner claren kintheit/ Mit kůmer und mit arbeit/ Stuͤnde du in armuͤt,/ | |
| diner maiestat/ Daz sie din hant gemaht hat/ In dem claren paradise/ Nach diner gotlichen wise,/ Evam und auch Adamen/ Und | |
| der erden ist,/ So wirt daz ertrich uber al/ Luter clar als ein cristal,/ Die berge werden alle sleht,/ Gantz eben | |
| ſin. dar nach geſtan daz ſie gelvteren. v3nde daz div clara potio ſvze ſi zi trinchinne. Man ſol ſie oͮch uaſtende | |
| deheines ouge was vür wâr/ weder sô wîse noch sô clâr,/ heter genomen ûf sînen eit/ ze sagenne die wârheit/ weder | |
| vreut noch wîp unde man./ der tac ist vrœlich unde clâr,/ diu naht trüebe unde swâr,/ wand sî diu herze trüebet./ | |
| gelîche strenge: $s daz lât dich niht sûren./ //Diu süeze klâre wunder tuot gar mit zühten an mir jungen./ mîns tumben | |
| geleit./ //Heinlîch blicken, sendez kôsen wart dâ von den megden klâren./ zühteclich si kunden lôsen,/ minneclich was ir gebâren./ hôher muot | |
| stân. in kan niht gewerben/ daz ir wol stênden ougen klâr/ iht wellen ruochen mîn./ daz klag ich dir, Minne, von | |
| der ir vil reinen lîbes hât gewalt! ir spiegelliehten ougen klâr,/ sold ich diu mit gewalte an sehen,/ sô swüere ich | |
| //Ez ist nû vil manic jâr daz ir liehten ougen klâr/ in mîn herze lieplîch blihten tougen,/ unde ir rôsevarwer munt/ | |
| noch daz herze mîn. ir brûnez hâr, $s ir ougen klâr,/ ir rôter munt $s hât mich verwunt $s biz an | |
| himel, ob dem niht enist,/ des mir diu schrift vergiht./ klâr heizer sunnen blicken,/ des mânen kelte, des regens sprât,/ der | |
| die niun kœr mit schalle,/ dâ in enzunt diu gotheit klâr/ mit himels flammen gar./ //Die pfaffenfürsten sint ir wirde ein | |
| mar,/ des wirt vergezzen/ sâ, sô mir der tac erschînet klâr./ sô kümt ein wân,/ daz ich sül gân/ die vil | |
| sol ir lachen $s frô machen, $s si schœne, si klâre./ //Hiest des meien hôchgezît,/ rîch an fröiden, rîch an aller | |
| mîner frouwen liehter schîn./ swenne ich sihe ir liehte varwe klâr,/ sô sint mir geheilet mîne wunden gar./ //Ich salb mit | |
| ûz zu Golgatâ./ Baldewînen sie begrûben dâ,/ an werdicheit den clâren/ nâch sibenzehen jâren/ und vorbaz drîer mânde mê,/ als er | |
| vergolden sûze/ mit hobschem widergrûze./ __Dise zwêne, von art die clâren,/ daz sie gebrûder wâren,/ daz bewîste ir glîch gestalt an | |
| vest gemût/ wâren, erwelde ritter gût,/ von hôher geburt die clâren./ hundert ir dâ wâren,/ die zierte der ritterschefte reht;/ ouch | |
| ein strenge lâge./ der lantgrâven mâge/ von hôhem arde die clâren/ dâ mit ir frunden wâren/ zu liebe der himele majestât:/ | |
| sie/ ist genant; ir brûder, die/ menlîchen, ir geburt die clâren,/ von Pleien die herren wâren,/ grâve Otto und grâve Cunrât,/ | |
| __Zwêne gebrûder die ouch dâ wâren,/ von hôhem arde die clâren,/ an der gunêrten heidenschaft/ sie hêten gûte ritterschaft;/ sie selbe | |
| gehôrt,/ wies als gezogene meide gar/ wâren, al ir site clâr,/ hobscher gebâre, ir herzen gût,/ dâ bi doch menlich gar | |
| uf gewieret gesteine/ durchsihtic, tûwer, liehtgevar,/ dar obe sie erglesten clâr,/ sô daz man sich in in besach./ des selben trûc | |
| rehte helde/ in strîtes nôt sie wâren,/ ir hôchgeburt; der clâren/ tôt sûfzic herzeleit/ gap sûzer wîbe werdicheit,/ ir ougen lieht | |
| nû gesâhen si eine chrône/ ob der bâre, diu was chlâr./ die gelîchet uns daz buoch für wâr/ dem reize der | |
| ist daz vorder auch gut, wanne deu sunne ist aller clerst in mittemtage. @n:AUF- UND UNTERGANG DER GESTIRNE NACH DEN ASTRONOMEN. | |
| den wagen. Und Lucanus sprichet: ’deu unvelleich ahs deu aller clerst perinne.’ Und Virgilius in dem puch von dem erdenpau sprichet | |
| mite er ûf daz houbet sluoc/ den knaben edel unde clâr,/ daz im diu scheitel und daz hâr/ von rôtem bluote | |
| entzündet drîn./ êre ist alsô lûterlich geverwet und sô rehte clâr,/ ob man tiure als umbe ein hâr/ valschheite drunder mischet,/ | |
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