Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
jâr stN. (1072 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| ander opfer sol dekein brûder tûn dikeine cît in dem iâre. 11. Wie unde wâmite man die brûdere mac cleiden unde | |
| orden, ê danne ez kume zu der zal sîner vîrzehen iâre. Ist ouch daz vetere oder mûtere oder vormunde dekein kint | |
| vetere oder mûtere oder vormunde dekein kint vor den vîrzehen iâren zu disem ordene bringent, $t oder ob die kint von | |
| man pfliget mit dem grôzen capitele zu setzene, eines iegelichen iâres ir ambehte ûfantworten in dem capitele, unde die man âne | |
| ez lêren von den prîstern heimelîche in dem êrsten halben iâre; ob sî des niht entêten unde daz durch ir îtelkeit | |
| daz, daz er ez niht enlernete innewendich des andern halben iâres, des Got niht enwolle, sô hat er sînen mantel verlorn | |
| sal inkein brûder lâzen âne urlop unde darnâch allez daz iâr an dem vrîtage, sô man veniet. Hîr sint ûz genomen | |
| sal man die regelen $t unde die gesetzede in dem iâre drîstunt lesen in den octaven zu wînahten unde zu ôsteren | |
| ûbene pfliget unde zu vîrene. In dem êrsten mânde des iâres, in deme hartmânde: $t die besnîdunge unseres hêrren, daz ist | |
| $t ist: der brûder, der iârbûze tût, der sal ein iâr mit den slafen gên, ob sie sint in deme hûs, | |
| kerkere lege, oder daz man zu der iârbûze ein ander iâr oder minner lege, oder anders die bûze swêrer mache, oder | |
| meisteres cleider sal man armen lûten geben unde sal ein iâr sôgetâne spîse eime durftigen geben, alse man pfliget zu gebene | |
| dî landescommendûre $t iêrgeliches grôzen capitel zu einem mâle imme iâre halden unde von ir undertânen ûfnemen $t ir ambeht in | |
| sule. /Daz ist ouch zu merkene, daz wir uber allez iâr sprechen vigilie mit drîn lectien, als man des nahtes heldet | |
| veni sancte spiritus, als dicke man ez singet in dem iâre, unde blîben an der venien, biz gesungen sî fidelium. An | |
| nach. <E>Swa sich zwai elute gesament, stirbet der eins, eê jar und tak furkumt, mit swelhen gedinge die zesamen komen sint, | |
| ^+winnen/ noch hiute an in gewinnen,/ daz muͤsens ouch ze$/ iare geben./ da geturrens nimmer wider str(e)ben,/ so muzzen siz ouch | |
| er der půzze niht, man verpiutet im daz hantwerch ein iar. Und suͤlen di waerchstet erben niur auf ir hausfra#;ewn und | |
| ist, herre, vil war./ Maria, diu newære nie so manich jar/ in der wuosten gewesen,/ der tiere spise genesen/ ane dine | |
| dar abe;/ genuoge erstunden an dem tage,/ die vor manegen jaren/ gar ervulet waren;/ sich zaten die uber elliu diu lant;/ | |
| biutet sinen gruoz./ /Mit eren richet er, der helt,/ von jar ze jare baz und baz./ in weiz, ob irz gelouben | |
| gruoz./ /Mit eren richet er, der helt,/ von jar ze jare baz und baz./ in weiz, ob irz gelouben welt:/ er | |
| bin ich doch der selbe, der ich was vor zwenzic jaren!/ ich bin gast und selten wirt, daz leben ist unstaete./ | |
| vindet alle sîne ger./ //Ein hêrre in Parmenîe was,/ der jâre ein kint, als ich ez las:/ der was, als uns | |
| hêrre Riwalîn/ wol und nâch grôzen êren sîn/ wol driu jâr ritter was gewesen/ und hæte wol hin heim gelesen/ ganzlîche | |
| nôt,/ daz ez getaget wart under in zwein/ und ein jâr vride getragen in ein,/ und wart der von in beiden/ | |
| und al daz guot,/ des er bedürfen wolte/ und ein jâr haben solte,/ daz wart im an ein schif getragen./ er | |
| er./ dâ hin was Riwalînes ger./ aldâ dâhter belîben,/ ein jâr mit ime vertrîben/ und von im werden tugenthaft/ und lernen | |
| kam diu ritterschaft zehant/ von dem künicrîche zEngelant/ in dem jâre zeinem mâle/ gevarn ze Curnewâle./ die selben brâhten mit in | |
| vander dâ genuoc./ wan alle, die dâ wâren/ von vröudebæren jâren,/ die vlizzen sich inwiderstrît/ ze vröuden an der hôhgezît./ //Und | |
| si daz mit im hæte/ getriben unz an sîn sibende jâr,/ daz er wol rede und ouch gebâr/ vernemen kunde und | |
| vor verborgen/ und vor behalten wâren./ in den ûf blüenden jâren,/ dô al sîn wunne solte enstân,/ dô er mit vröuden | |
| lernete alle stunde/ hiute diz, morgen daz,/ hiure wol, ze jâre baz./ über diz allez lernet er/ mit dem schilte und | |
| ez las,/ wan er leider arbeitsælic was./ //Nu sîn vierzehende jâr vür kam,/ der marschalc in hin heim dô nam/ und | |
| und zwâre ich bin derbî beliben/ under mâlen kûme siben jâr/ oder lützel mêre, daz ist wâr./ mich lêrten Parmenîen/ videln | |
| rîche,/ von lande ze lande,/ vorschende nâch Tristande/ wol driu jâr oder mêre,/ biz daz er alsô sêre/ von sînes lîbes | |
| tuot,/ sînen guoten willen nie benam./ //Nuz in daz vierde jâr dô kam,/ dô waser ze Tenemarke/ und vorschet ouch dâ | |
| sprach er ‘es ist vür wâr/ vil nâch wol vierdehalp jâr/ sît des, daz ich von lande schiet;/ und swar ich | |
| pflegen wil./ und wizzet wol zewâre,/ hæt ich vor einem jâre/ oder ê mîn dinc sô wol gewist,/ als ez mir | |
| hœre ich aber die besten jehen/ die, die bî sînen jâren/ und sît her meister wâren,/ die selben gebent im einen | |
| ûf Canoêl./ die stete unde diu castêl,/ diu von Canêles jâren/ in sîner pflege wâren/ in allem dem lande,/ diu gab | |
| man/ und alle, die dâ wâren/ von sinnen oder von jâren/ oder aber von in beiden/ betrehtic unde bescheiden,/ die wurden | |
| lant/ diu wil ich haben ze mîner hant/ al mîniu jâr und mîne tage.’/ hie wart grôz jâmer unde clage/ under | |
| iuch reht und vür wâr:/ si sanden in daz êrste jâr/ driu hundert marc messinges/ und anders keines dinges;/ daz ander | |
| sîne vart/ hin wider Îrlant geschicket wart/ und daz vünfte jâr în gie,/ sô muosen aber diu zwei lant ie/ iemer | |
| lande,/ daz undertân ze Rôme was;/ wan man in alle jâr dâ las/ und teten ouch kunt mit mæren,/ wie si | |
| disen prîsant/ den liezen disiu zwei lant/ in dem vünften jâre ie schouwen/ die werden rôme, ir vrouwen./ doch butens ir | |
| getân,/ die sol man ouch noch stæte lân:/ dazs alle jâr zÎrlanden/ mit guotem willen sanden/ von Curnwal und von Engelant/ | |
| geschehen;/ und tuot ir des niht zwâre/ in disem halben jâre,/ sô nemet ir unser dâ ziu war:/ sô komen wir | |
| wesen./ und sage im daz zewâre,/ ich kome in disem jâre,/ ist daz ich genesen sol;/ gelinget mînen dingen wol,/ daz | |
Ergebnis-Seite: << 14 15 16 17 18 19 20 21 22 >> |