Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
jâr stN. (1072 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| wechst vnd nymt grotelichin czu. Das mak man tvn alle iar. //Hi seczt her von merke vnd von tille vnd von | |
| si czu samene, als dicke gesprochin ist. Das in dem erstin iare gepfroppit ist in sinen stok, das treyt bas frucht. //Eyne | |
| eyme hufin habir. //Hi seczt her, wi man kvchin obir iar mak behaldin. Kuchin odir plecze, di man haldin mak obir | |
| mak behaldin. Kuchin odir plecze, di man haldin mak obir iar vnde me, di do werdin von kirsin, di do vehislin | |
| E sy dorre werdin, so mak man si haldin eyn iar vnd ouch bowin; vnd also getrockint mak man si essin, | |
| hohʒit nement ab, aber aller hiligen hochʒit nimt vf von iar ʒe iar biʒ an den ivngiſten tag. Daʒ himelrich iſt | |
| ab, aber aller hiligen hochʒit nimt vf von iar ʒe iar biʒ an den ivngiſten tag. Daʒ himelrich iſt gelich der | |
| deſter baʒ enpfangen $t in dem himel, ſo ſi hvndert iar gebrinnet. Der vierde ſchad iſt, ſo man der táglichen ſvnde | |
| ſint etlich in geiſtlichem leben alſ vngedultich an dem ʒehende iare alſ an dem erſten. Dv biſt alſ gedultich alſ ein | |
| ſwem der herʒoge ſpreche, daʒ er im gehorſam wære ein iar erbærer dinge, er wolt dar nach tvͦn imer mere ſwaʒ | |
| hie gehorſam biſt, wil dir got niht ein ʒehen tvſent iar, auch halt ewichlichen gehorſam $t ſin in dem himelriche. Daʒ | |
| geliten.’ Nv ſich, ſpricht vnſer herre, ich wil dir ein iar deſ vegfivreſ ab nemen. ‘Si hat mich ʒwen tach vbel | |
| mich ʒwen tach vbel gehandelt.’ ‘Nv wil ich dir ʒwaie iar deſ vegefivreſ ab nemen.’ Dv maht alſ gedultich ſin, daʒ | |
| vnd da ʒv nach tvgenden ſtent, die choment in einem iar verrer vnd hoher denne di ſich nivr vor totſvnden hvtent | |
| hoher denne di ſich nivr vor totſvnden hvtent in vil iaren. Daʒ ander daʒ vnſ irret, daʒ wir vnſ vʒ gieʒʒen | |
| mit einer totſvnde daʒ er niht ein brinne driʒʒich tvſent iar, auch halt immer ewichlichen, vnd gert got niht anders wan | |
| daz crûce inwizze wir nicht. des sint wol drû hundirt jâr, daz daz alliz geschach; unsir vetere wârin dannoch nicht geborn, | |
| die cristinheit hûb mit grôzir ûbe vil nâch vier hundirt jâr, daz iz die cristin bigiengin mit deme selbin vlîze alse | |
| in einen chuͤnich gæb. die chuͤnig phlagen ir do manich jar, die weisten si do ze reht und ze dem gotes | |
| auch unser herr, so er den jungelinch in den selben jaren von disem libe varn haizzet. unser herre der chuͤmt fru, | |
| sineu loͤut, fuͤr die alle gab er einen pfenninch. fuͤmf jar gaben si einen guldinen pfenninch, fuͤmf jar gaben si einen | |
| einen pfenninch. fuͤmf jar gaben si einen guldinen pfenninch, fuͤmf jar gaben si einen silbrinen, daz toten si fuͤmfzehen jar und | |
| fuͤmf jar gaben si einen silbrinen, daz toten si fuͤmfzehen jar und griffen dann wider an daz er datze dem golde. | |
| waz frid uͤber alle diu werlt vor und nach zwelf jar. dirre chuͤnich bei des ziten der grozze fride waz der | |
| er im selben und sinem chuͤnne gemachet het. nach manigem jar do wart ainem guten brister geoffent, daz er dem bischolfe | |
| frow sant Anna. diu het lange gelebt, si waz siben jar mit ir manne. nach des mannes tode waz si witibe | |
| des mannes tode waz si witibe untz daz si achzich jar und vier jar alt waz. diu dient unserm herren nacht | |
| waz si witibe untz daz si achzich jar und vier jar alt waz. diu dient unserm herren nacht und tag und | |
| ewigen genaden. diu selbe frow sant Anna diu waz siben jar mit ir manne. diu siben jar die bezeichent alle die | |
| Anna diu waz siben jar mit ir manne. diu siben jar die bezeichent alle die zeit die unser herre hie in | |
| noch ende hat, do er nach menschlicher $t natur zwelf jar alt waz und sin friunte ze Jerusalem furen ze den | |
| disem herlichen tag. diu erst offenung diu ergie des ersten jares do er geborn wart, diu ander diu ergie an dem | |
| er geborn wart, diu ander diu ergie an dem drizzigisten jar, diu dritte diu ergie an dem næchsten jare nach dem | |
| dem drizzigisten jar, diu dritte diu ergie an dem næchsten jare nach dem drizzigistem jar. die drei offenung die ergingen eins | |
| dritte diu ergie an dem næchsten jare nach dem drizzigistem jar. die drei offenung die ergingen eins tages, swie si eins | |
| die drei offenung die ergingen eins tages, swie si eins jares niht ergiengen, $t also es got geordent het. sin hilig | |
| sinen tot. daz waz diu erst eroffenung. an dem drizzigisten jar do chom er hintz sant Johannes zů dem Jordane $t | |
| mein liber sun’. daz ist diu ander eroffenung. des nachsten jares nach dem drizzigisten do wart er geladen ze den brutlufften. | |
| ze abent ir opfer brachten, daz si dristund in dem jar von allem dem lant ze Jerusalem chomen ze dem tempel | |
| also tůt der mensch, der wæchst untz daz er drizzich jar alt wirt und nimt dann ab also der mon; von | |
| diz werlt chom, nach siner hiligen geburt, an dem drizzigisten jar wart er getauft in dem Jordan. da hart man des | |
| ze helle gevarn waren von Adames ziten, die fuͤmf tausent jar suͤmlich da gewesen waren und warten siner chunft und gelaubten | |
| nach siner heiligen marter het er den juden verlazzen vierzich jar, daz si busten und wider ze sinen hulden choͤmen. des | |
| untz daz die Romær nach unsers herren auffert uͤber XLII jar dar furen und erslugen si und zerfurten diu stat ze | |
| Daz sich erscheinet, daz ist war,/ manic trovm vber siben iar.»/ Ver Pinte sprach: «last iwern zorn/ vnd vliget vf disen | |
| gebvnden.»/ Isengrin sprach: «deswar,/ ver Hersant, nv sint iz siben iar,/ Daz ich vch zv miner e nam./ do was manic | |
| «neve gvt,/ Ichn gesach hern Brvn zwar/ nie in disem iar,/ Wen do mich iagt her Ysengrin./ wan sagest dv mir, | |
| Reinharte./ Ditz si gelogen oder war,/ got gebe vns wunnencliche iar./ Hie endet ditz mere./ daz hat der glichsenere/ Er Heinrich | |
| claren lip/ fuͤr alle lebendigiu wip./ wær ich so junger jare,/ so wolt ich mich zware/ den tauf lazen gar benetzen./ | |
| wær sin grawes har/ und het er dar zu jungiu jar,/ er woͤlte sich lazen taufen,/ da mit die shoͤnen kaufen./ | |
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