Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hëlfen stV. (1806 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| sin do vorhtest!/ gedruobet du an im diche wurde;/ do hulve du im die burde/ wol tragen mit vollen,/ maget umbewollen./ | |
| siten floz,/ gemisket mit drore,/ nu vernim mich suntære/ unde hilf mir, daz ich von deme tiuvele werde enbunden/ durch willen | |
| durch willen diner uferte,/ die du ze himele tæte./ nu hilf mir uz dirre note,/ uz disem ubelen wuoftale,/ unde brinch | |
| salige inne lach,/ der sinen lip umbe unsich gap./ //Nu hilf mir, heilbringe,/ wariu vogedinne/ aller der verherten,/ die diniu werch | |
| der reine,/ der ime got selbeme behielt an dir./ nu hilf, trut frouwe, mir/ unde habe irbarmede uber mich,/ des bitte | |
| aller der werche, da er dich ie mite froute,/ so hilf mir armen umbe got,/ diu wort, diu er selbe chot,/ | |
| sinen manegen strichen/ moht ich mich niht behuoten,/ mir newellen helven dine guote./ //Got, du solt mich alle zit bewaren,/ daz | |
| sol,/ den minen freislichen val/ sol bringen ze rehte./ nu hilf dinem chnehte/ durch dinen heiligen tot;/ des ist mir durft | |
| bite ich armer menske dich/ durch aller heiligen ere./ nu hilf mir, daz ich mine sele/ inphure von deme beche!/ uber | |
| du da scephære bist/ uber himel unde uber erde./ nu hilf mir, daz ich dir noch rehter werde/ vor minem ende./ | |
| din gnade do gebot/ eime kindiscem manne,/ daz er ir half danne/ an allen ir scaden./ di si wolden vlorn han/ | |
| wergen./ sol aver ich ein kampf mit ime vehten,/ des hilf du mir, trehtin,/ daz ich armer an im gesige./ o | |
| widir ubili guot/ undi vremidiz leit irbarmin,/ lerin di dumbin, helfin den armen,/ di warheit bischirmin, ungerne swerigin,/ virmidin du lastir | |
| von ím, swann er sínget den froúwen den reíen./ so hilf ich im so,/ daz ich singe mit ím zaller zít | |
| flöuten wegen,/ hie hoer ich den sumber regen./ der uns helfe singen,/ disen reien springen,/ dem müeze wol gelingen/ zallen sinen | |
| diu ein gütin was./ Medea swaz diu noch begie,/ des half mit wisheit frou Pallas./ /Juno gap richeit durch die minne, | |
| er in Beheimlande empfie,/ dem si stüend also schone?/ /Got helf der sele uz grozer not!/ ich mein die herren alle,/ | |
| hie und dort/ baz danne reinen wiben, sit/ ir güete hilfet sendem man, der in ir minne banden lit./ /Wol uf, | |
| min vergezzen, so wirt mir vil dicke we./ /Mine friunde, helfet mir/ der lieben danken,/ der ich singe uf hohen pris!/ | |
| mir ein hus nach tumber liute rate,/ die mir des helfen wellent nu, die sint also genennet:/ Her Unrat und her | |
| dich behalten iemer mere, Tanhusaere?/ weist aber ieman, der dir helfe büezen dine swaere?/ owe wie daz lenget sich! sin tot | |
| scheiden werde suoze!/ daz mich die helle gar vur ber,/ des helfe mir der reine/ vnd vuoge mir, des ich da ger,/ | |
| vil selten e beruwen;/ dyn marter vnd dyn goteheit,/ die helfen myr, daz ich mich hie bekere/ Der svnden, der ich | |
| der lib ir arne!/ han ich tzuo dinen hulden wan,/ so helfe ouch, daz myn wille ir ge/ vnd ich mich des gewarne,/ | |
| orteils, herre, sterke myne synne!/ Vil suoze vater ihesu krist,/ helf myr, daz ich mich kegen dir recht gemache,/ vnd wise | |
| want ir hende,/ vnd durch die bete, ders dich bat,/ helf mir von mynen svnden/ vnd ouch in allen, die des | |
| clage ich dir mîn herzeleit/ ûf alle dîne sælekeit:/ dûn helfes mir, sô bin ich tôt!’/ ‘nu vrouwe, waz ist iuwer | |
| von der minne vil nâch tôt;/ wan daz im got half ûz der nôt,/ sôn kunder niemer sîn genesen:/ sus genas | |
| sach ez vlîzeclîchen an./ ‘ei’ sprach er ‘edelen koufman,/ sô helfe iu got! und kunnet ir/ schâchzabelspil? daz saget mir!’/ und | |
| kint,/ ich selbe und die hie mit mir sint,/ wir helfen dirn mit henden/ legen und umbe wenden,/ swie sô dû | |
| vruo/ in allem dem lande/ nâch sînem vriunt Tristande./ waz half daz? ern was dâ niht:/ al sîn suochen was ein wiht./ | |
| nimêr:/ mînen hêrren dînen œheim/ den bite, daz er dir helfe heim/ und dich hie ritter mache;/ wan dû maht dîner | |
| wellen an der kür ouch wesen:/ wir, die die bluomen helfen lesen,/ mit den daz selbe loberîs/ undervlohten ist in bluomen | |
| noch nieman komen sî,/ der ez billîcher süle hân,/ sô helfe iu got, sô lâzenz stân./ wirn suln ez nieman lâzen | |
| vil si der zebræchen:/ daz suln die garzûne sagen;/ die hulfen ez zesamene tragen./ ine mag ir bûhurdieren/ niht allez becrôieren,/ | |
| linge und wernde leit,/ gesellet an dem einen man./ ‘sô helfe iu got, nu sprechet an:/ //Tristan der hât nu swert | |
| sime zallen zîten/ mit stürmen und mit strîten/ diu bîlant hulfen twingen./ in disen selben dingen/ betwanc er ouch ze sîner | |
| kam alsô von sîner craft/ und wart Gurmûne zinshaft./ //Ouch half Gurmûnen sêre/ und gab im craft und êre,/ daz er | |
| willigen muot,/ der selbe ist ouch ze kampfe guot;/ und helfent mir die selben drî,/ swie unversuoht ich anders sî,/ sô | |
| redete aber dô vürbaz:/ ‘hêrre’ sprach er ‘saget mir,/ sô helfe iu got, waz werbet ir?’/ ‘vriunt’ sprach Môrolt sâ zestunt/ | |
| mîn leben:/ wir suln ez allez gote ergeben./ unser angest hilfet hie zuo niht./ waz ob uns lîhte baz geschiht,/ dan | |
| reht, wâ sint si nuo,/ //Tristandes strîtgesellen?/ ob sim iht helfen wellen,/ des nimt mich michel wunder./ si sûment sich hier | |
| mære/ von ir aller swære/ und von ir clage, waz hülfe daz?/ uns wære nihtes deste baz./ wer möhte ir aller | |
| arzâtlîchem liste an in./ waz truoc daz vür oder waz half daz?/ im was doch nihtes deste baz./ dazs alle samet | |
| ir hêrren alsô wol,/ daz iu lône unser trehtîn,/ und helfet mir, dâ liute sîn!’/ //’Geselle’ sprâchen aber die boten/ ‘dîner | |
| gemach bedâhte,/ alse erz allerbeste/ von sînem liste weste,/ dô half ez allez cleine./ diz mære wart gemeine/ über al die | |
| ezn wære Tristande nie/ ergangen, alse ez ime ergie./ nu half aber ime, daz er genas,/ daz er sô vorbedæhtic was./ | |
| daz wizzen,/ an wen si was vervlizzen/ und wem si half ûz tôdes nôt:/ wære iht ergers danne der tôt,/ den | |
| craft/ ir arzenîe hæte/ und wies ir siechen tæte,/ waz hülfez und waz solte daz?/ in edelen ôren lûtet baz/ ein | |
| umbe ir siechen genist/ wil ich iu kurzlîche sagen:/ si half im inner zweinzec tagen,/ daz man in allenthalben leit/ und | |
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