Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hëlfen stV. (1806 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| der umme sich in daz vleischz isset. Das selbe getrunken hilfet den swernden siten. Zu allen disen dingen ist des andorns | |
| an di ougen gestrichen, vertribet den schimen. Das selbe genutzet hilfet dem, der swere edemt unde chichet. Daz selbe in di | |
| swere edemt unde chichet. Daz selbe in di nase getan hilfet di [20r] swernden oren. Der andorn ist nicht gůt genutzet | |
| selbe zutribet di druse, di scrofule heisent. Das selbe genutzet hilfet den zubrochen in dem libe. Die wurzel gesoten unde mit | |
| unde vortribet ouch den stein. Batenien saf gemischet mit pusca hilfet, di da blůt ressent. Pusca ist zwei teil wasserz, daz | |
| gestosen unde alz ein plaster uf daz ouge [20v] geleit, hilfet vor den slac dar in. Der saf getempert mit rosenolei | |
| dannen. Bathenie gepulvert unde mit honege getempert unde gesoten genutzet, hilfet di blutez vol sint, unde vortribet den hůsten, unde hilfet, | |
| hilfet di blutez vol sint, unde vortribet den hůsten, unde hilfet, di da unsamfte edement. Daz selbe genutzet hilfet den magen. | |
| hůsten, unde hilfet, di da unsamfte edement. Daz selbe genutzet hilfet den magen. Swer di hitze hat, der nutze daz pulver | |
| Batenie gesoten unde genutzet vertribet des milzen suche. Daz selbe hilfet den lebersuchtigen. Vier unze batenien unde win in dem selben | |
| siben unde drisec pheffers korn zusamne gestosen, unde daz genutzet, hilfet den lendensichen. Bathenie ein gewichte unde wasser drithalp teil also | |
| gewichte wegebreten unde [21r] zwei batenien gestosen mit warmen wasser, hilfet vor tegelichen riten, ob man iz warm nutzet, e der | |
| unde warm wasser zusamne gestossen geliche vil unde getrunken stetecliche, hilfet den wassersuchtigen. Di wurzel gepulvert unde mit mulsa zutriben machet | |
| menschen obene subert. Di bleter gepulvert unde getrunken mit mulsa hilfet den gebrochen nidene. Das sint di, den das geweide in | |
| noch besser ist der same. Batenie mit heizem wine genutzet hilfet, di da kichen. Batenie pulver ein bonen gewichte mit honege | |
| ein bonen gewichte mit honege gessen dez abendez noch essene, hilfet den magen unde deuwet di spise. Swer ein rinc von | |
| in dem ersten grade. Swelchirz si, di getrunken mit wine hilfet dem, der mit arbeiten pisset, unde brichet den stein in | |
| mit wine. Daz selbe stillet des buches kurren. Daz selbe hilfet getrunken den zuswollen magen. Camimola gestosen mit honege oder aleine | |
| schelenden hůt. Camimola gesoten ist gůt genutzet, swer kichet. Si hilfet sere dicke genutzet der sichen lebern. Swelch wip mit einem | |
| kalde vergeit unde etteswenne di suche gar. Di selbe salbe hilfet, swem iz under dem rippe we tůt. Swen ein natere | |
| daz heilege fiur, ob manz dar uf legt. Das selbe hilfet di zudrungen ougen, ob manz dar uf legt. Is vertribet | |
| wine getrunken vertribet allerhand růre; unde steteklichen gessen. Daz selbe hilfet di wip, ob ir suche zu lange wert. Also genutzet | |
| hitze. Di burgele gessen oder getrunken stillet allerhand růre. Si hilfet ouch den zudrungen ougen gestosen unde druf geleit. Burgele in | |
| genutzet alle der suche, di binne dem libe ist. Her hilfet ouch also genutzet dem, der mit arbeiten pisset, unde subert | |
| uf den biz bindet. Di wurzel gesoten unde das getrunken hilfet colicis. Colica ist ein suche an der siten. Der same | |
| stat gebunden, loset si von dem toten kinde. Daz selbe hilfet si ouch, ob si zu lange sument an ir suche. | |
| da nuset man abe. Der saf mit wibes milche gemenget hilfet, di da kichent, ob si iz mit der nasen in | |
| dem ersten. Eruca gessen in der spisse douwet wol unde hilfet di gessen, di mit not pissen. Eruca genutzet vertribet den | |
| buche unde in dem magen. Der saf mit olei getempert hilfet die zuknuscheten lidde, ob wolle drinne genetzet druf geleit wirt. | |
| dem munde lange gehalden, vertribet den zanswer. Tosten saf getrunken hilfet allen den liͤp bi innen. // Wulgago heiset haselwurz. Di | |
| arbet pisset. Das selbe ist gut genutzet dem lebersichen. Is hilfet ouch di wassersuchtigen unde vertribet scyasim dicke genutzet; daz ist | |
| daz ist di swlst an den dihen. Wlgago getrunken dicke hilfet vor den kichen. Man machet von haselwůrtz ein tranc alsus: | |
| Col, růte, coliander, girstinmel unde ein wenic salzez zusamne gestossen, hilfet di suche an den fuzin, di da heiset podagra. Der | |
| vurdert si an ir suche unde subert si wol. Her hilfet ouch den magen, ob man in gesoten isset. Der col | |
| unde das gestrichen an di vlecken, si vergen. Das selbe hilfet daz geswollende gemechte mit bestrichen. Romisch col zu aschen gebrant | |
| col zu aschen gebrant unde di mit aldem smere gestosen, hilfet sere zu alden suchen der siten unde ouch der dihe, | |
| sich uf. Der col vrischz gechiwen unde der saf verswolgen, hilfet der heisen stimme. Der saf in di nase gegossen subert | |
| blumen unde das crůt mit sůssim wine begossen unde gestosin, helfin daz zuswollende gemechte, ob iz gewermit wirt, dar uf geleit. | |
| selbe ist gůt, swen zu dem herzen we ist. Iz hilfet ouch den lebersuchtigen genutzet. Daz saf gesote mit getruckentin winbern | |
| ouch den lebersuchtigen genutzet. Daz saf gesote mit getruckentin winbern hilfet genutzet wider dem, daz in dem buche grimmet. Daz selbe | |
| wurzele gestossen mit ezsige unde das mit wisem wine genutzet, hilfet di kichenden unde růmet di brust. Das crůt gestosen unde | |
| Daz selbe ist gůt dem wassersuchtigem. Das selbe also genutzet hilfet den, di vergiftiget sin lange zit. Der selbe tranc also | |
| bilsen samen unde miconis samen, also vil mit mulsa getrunken, hilfet, di da blůt ressent, oder swi in iz uz dem | |
| natere gestichet, zwibolle mit salze gestossen unde dar uf gebunden, hilfet. Der saf mit wibez milch in daz ore gelassen vertribet | |
| gelassen vertribet dez oren ungemach. Der saf mit wassere getrunken hilfet dem, der von keinen bisse gahez verstummet. Der saf in | |
| gegossen vertribet den houbetswern. Di zwibolle ro gessen oder getrunken hilfet den wiben, ob si zu lange beiten an ir suche. | |
| mit honege an di ougen gestrichen vertribet den schimen unde hilfet wider di vlecken, der saf mit ezsige gemenget unde daz | |
| tille unde trinke daz dicke: iz vergeit. Daz selbe getrunken hilfet den, di mit arbeit pissen. Tille gestosen unde mit warmem | |
| Tille gestosen unde mit warmem wassere [28v] gesoten unde getrunken, hilfet wider dez buchez ungemach; unde ist gůt dem, der nicht | |
| der pulvere den samen mit warm wassere. Trinke hern, iz hilfet. Der tille stetecliche getrunken crenket daz gesichte. Di wurzel zu | |
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