Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heilec Adj. (2302 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| suͤmlich die sich daz an zugen daz si besser und heiliger scholten sein denn ander læut und versmæchten ander læut. mit | |
| und der sich dimuͤtigt, der wirt gehoͤhet. diu wort des heiligen eweingelium diu ir nu vernomen habt, diu schuͤln wir vil | |
| waren under den juden suͤmlich die so gůt und so heilich wolten sein, daz in die andern nicht gelich waren, und | |
| wan si sich gescheiden heten von andern læuten und wolten heiliger und bezzer sein dann ander læut. der waz diser einer | |
| tempel, si wurden gelæubige und chomen zů der gemein der heiligen christenheit. $t aver der phariseus, daz ist daz juͤdisch liut, | |
| vloz er alles mit siner hochvert, $t daz er die heiligen diemůt nicht behilt. sant Gregorius der sprichet, ob ein man | |
| sant Gregorius der sprichet, ob ein man sich mit den heiligen tugenden gærliche wol behuͤtet hab, und ob daz tor des | |
| veint da in muͤg chomen und den armen der diu heiligen diemuͤt nicht behalten wil in sinen gewalt geziehen muͤg? der | |
| sinen genaden amen. Dominica XII. Do die unsæligen juden die heiligen red unsers herren nicht wolten enpfahen und er von in | |
| e des do lobt er unsern herren wirdichlichen under den heiligen engeln, dar nach waz sein lop nicht genæm. diu torheit | |
| got erchanten und mit den got redet, diu auch diu heiligen gotes wort den menschen chunt toten. do erbarmt sich unser | |
| chom unser herre zů der heidenscheft? er sant in die heiligen boten, die hiez er varen uͤber alle diz werlt und | |
| und ander gůt lerær, die brachten die heidenschaft mit ir heiligen lere, mit ir heiligen bredig fuͤr den almæchtigen got. die | |
| die brachten die heidenschaft mit ir heiligen lere, mit ir heiligen bredig fuͤr den almæchtigen got. die heidenischen læut die waren | |
| si behalten scholten sein. umb daz selb liut baten die heiligen boten den almæchtigen got, daz er sein genade zů in | |
| in von den apgoten ledigt und bracht in zů dem heiligen gelauben, daz si getauft $t wurden und die gabe des | |
| gelauben, daz si getauft $t wurden und die gabe des heiligen geistes enpfiengen. do unser herre den sichen von der menig | |
| an den vingern. die juͤnger bezeichent die siben gab des heiligen geistes, an dez hilfe wir der bechorung der boͤsen geist | |
| wider chomen noch der boͤsen læut lage. wir enmuͤgen auch die heiligen gotes lere nicht gevahen, uns helf danne diu genade des | |
| gotes lere nicht gevahen, uns helf danne diu genade des heiligen geistes. unser herre der greif im in diu oren des | |
| mit sinem vinger. war umb? da gab er die genade des heiligen geistes den heidenischen læuten in ir hertz, daz si rechten | |
| dem mund; da bei schuͤln wir merchen diu lere des heiligen ewaingelium, diu get auz unsers herren munde. mit der spaichel | |
| $t daz ist daz er daz heidenisch volkch zů dem heiligen gelauben bracht. do er den stummen und den toren gesunt | |
| guten und rechten worten, der anderiu læut bezzert mit dem heiligen gotes wort. do unser herre diz genade begie, do gebot | |
| die er hiez sprechen, daz ist diu heidenschaft die den heiligen gelauben enphangen habent und si mit guten werchen erfuͤllent. wir | |
| genaden, daz er unseriu oren auf tů ze hoͤren sein heiligiu wort, und unser zung loͤz, daz wir in loben und | |
| im dienen und diu ewigen genade besitzen. Dominica XIII. Die heiligen junger unsers herren, des almæchtigen gotes, wie sælich die sein | |
| altherren die vor gotes geburt waren, die sich wiz und heilich diuchten, der augen enwaren nicht sælich. die unsern herren an | |
| si gelaubten aver nicht daz er warer got wære. der heiligen boten augen waren sælich, swie si unsern herren sahen mit | |
| si in mit ir geistlichen augen sahen, den sahen die heiligen junger mit ir vleischlichen augen. er waz in menschlichem $t | |
| daz seit er in, daz lernten si bei im. die heiligen wissagen, die westen mer von dem heiligen Christo dann die | |
| bei im. die heiligen wissagen, die westen mer von dem heiligen Christo dann die patriarchen, wan in wurden eroffent elliu diu | |
| wurden eroffent elliu diu dinch diu dem menschen von dem heiligen Christo ze wizzen waren. do unser herre also redet mit | |
| do wolt der jude daz er die læut gůt und heilich het gediuht und sprach aver zů unserm herren: ‘herre, wer | |
| der himlischen Jerusalem da diu ewig sælde ist, da die heiligen engel und die sæligen $t menschen daz antluͤtze des almæchtigen | |
| daz spricht in unsern zungen ‘ein hutær’ und bezeichent den heiligen Christ der ein huter ist alles manchunnes. der fur dar | |
| wunden gebant, do hub er in auf daz ros. des heiligen Christes ros ist sein selbes leip. daz er den sichen | |
| vart dester baz volbringen muͤg, also wert wir in der heiligen christenheit gefurt mit dem heiligen lichnamen und mit dem heiligen | |
| also wert wir in der heiligen christenheit gefurt mit dem heiligen lichnamen und mit dem heiligen blůt des almæchtigen gotes, daz | |
| heiligen christenheit gefurt mit dem heiligen lichnamen und mit dem heiligen blůt des almæchtigen gotes, daz wir zů dem gotes rich | |
| rich chomen muͤgen. er furt in in daz haus der heiligen christenheit und berucht in, er prediget im selb, er sant | |
| prediget im selb, er sant in auch sein junger, die heiligen zwelfboten. dez ersten tages erlucht unser herre die e in | |
| die e in der vinster des todes waren mit siner heiligen predig, des andern tages gab er dem wirt der des | |
| phlag zwen pfenning. der ander tag ist auch nach siner heiligen urstende. die zwen pfenning daz sint diu zwei urchuͤnde an | |
| ich her wider var’. mit dem alten urchuͤnde, mit dem heiligen ewaingelium, da mit werde wir alle berucht; swaz si da | |
| bezaichnung waz des ewartumes daz man nu beget in der heiligen christenheit, ob daz so ze eren waz, daz iz got | |
| so ist daz geistlich daz man nu beget in der heiligen christenheit $t vil hart groͤslicher ze eren. die selben sichen, | |
| diu heidenschaft gesament scholt werden zů dem einen gelauben des heiligen Christes, die den almæchtigen got lobent, und swaz rechtes und | |
| seit, der bezeichent alle die die gelæubich sint in der heiligen christenheit. $t die noͤun die bezeichent die ungelæubigen die des | |
| nicht wirdich sint, die unser herre erreinigt hat mit der heiligen tauffe und in des nicht lobent und im dehain genad | |
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