Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gar Adj. (3229 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| sint weizeu æderl gemischt. man spricht auch, daz der stain gar schœnes angeporns gemæls hab zwischen seinen straimeln und daz daz | |
| adamas scheint sam ain new gefeilt eisen. der adamas ist gar hert, alsô daz man in weder mit eisen noch mit | |
| warm ist. mit des stains spitzigen stucken grebt man ander gar hert edelstain. derlai adamas wirt niht grœzer dann ain haselnuz. | |
| //VON DEM ALABANDER. Alabandra ist ain edel stain und ist gar schœn und ist an der varb geleich ainem granâten, ân | |
| andern sprechent, ist ain stain, der ist silbervar und ist gar hert, sam der adamas. den vint man in dem rôten_mer. | |
| in dem rôten_mer. der stain hât die kraft, daz er gar hitzigen zorn benimt und benimt auch die unkäusch. //VON DEM | |
| dem herzen und den smerzen der lebern. die stain sint gar mangerlai, wan etleich sint gar lieht sam ain cristall, und | |
| der lebern. die stain sint gar mangerlai, wan etleich sint gar lieht sam ain cristall, und koment von dem land India. | |
| ander haizt rubein, der ist auch feurvar, aber niht sô gar lieht sam der carbunkel, und der schäuht der vinster niht | |
| zwelfen auzerwelten stainn geleicht. //VON DEM CORALLEN. /Corallus ist ain gar rôter stain, iedoch ist er niht sô gar läuhtent sam | |
| ist ain gar rôter stain, iedoch ist er niht sô gar läuhtent sam der corneol. der stain hât ästel sam ain | |
| und ist grüen sam pforrensaf oder lauchessaf. der stain ist gar seltseim und dar umb ist er tewr und schatzpær. man | |
| êrsten, wan si sint tunkel, niht durchläuhtent, und sint gold gar geleich. der stain hât die art, daz er der stirn | |
| kain donr noch kain himelplatzen niht. der stain ist dick gar scharpf an ainer seiten. //VON DEM CORNEOL. /Corneolus ist ain | |
| spricht auch diu geschrift, daz die sün Israhel der stain gar vil durchgruoben mit mangerlai gestalt (sam man diu insigel grebt) | |
| den stain zestœzt und aschenwazzer dar auf geuzt, sô tropft gar guoteu laug dar ab, dâ mit man diu klaider und | |
| dar ab, dâ mit man diu klaider und daz haupt gar rain wescht. wer die aschen in seinen garten sträut, den | |
| ganz ümmer mêr. //VON DEM GRANATEN. /Granatus ist ain stain gar schœner varb, geleich ainem rubîn, iedoch hât er ain vaizter | |
| der rubîn sam ain rôteu rôs. der stain læt sich gar ungern graben und scheint dester paz wenn man im swarz | |
| print er und erlischt von paumöl. er ist den wazzersühtigen gar guot. er vestent die wagenden zend, und wenn man in | |
| zemâl rôt sam ain feur und durchläuhtich, und der ist gar schatzpær. sô ist ainer andern lai auch rôt, aber er | |
| sam man spricht. der jâchant ist der pest, der weder gar tunkel ist noch gar klâr. er ist auch gar hert | |
| jâchant ist der pest, der weder gar tunkel ist noch gar klâr. er ist auch gar hert und læzt sich weder | |
| weder gar tunkel ist noch gar klâr. er ist auch gar hert und læzt sich weder gern spalten noch graben, iedoch | |
| noch graben, iedoch grebt man in mit adamantenstückeln. er ist gar kalt und allermaist wenn man in in den munt legt. | |
| der sunnen schein setzt in dem haus, sô wirft er gar schœn varb an die wend, die des regenpogen varben geleichent. | |
| landen an dem stainotem geperg. //VON DEM IEN. /Iena ist gar ain edel stain. den nimt man auz aines tiers augen, | |
| werdent der läut sinn und augen in dem haus sô gar verkêrt, daz si wænent, daz haus well vallen, und vliehent | |
| dei man prennen schol oder sneiden, sô werdent si sô gar unenpfintleich an irem leib, daz si der marter niht enpfindent. | |
| oder alabastrum ist ain alabasterstain. der ist weiz und ist gar kalter nâtûr, dar umb behelt man edel salb dar inn | |
| österl sei, daz ist ain mervischel alsô genant, daz smeckt gar wol und ist an der grœz und an der varb | |
| list von dem stain, der succinus haizt, und daz ist gar geläupleich. war auz nu der stain werd, sô ist doch | |
| und sô man in in feur legt, sô gibt er gar ainen süezen smack. man schreibt auch ain wunder von dem | |
| siht selber wol, und dar umb habent in die diep gar liep. //VON DEM ORITEN. /Orites ist ain grüener stain und | |
| pôshait allain. //VON DEM PRASEN. /Prasius ist ain grüener stain gar schœner. iedoch ist sein grüen vaizter wan des smaragden und | |
| maister Eusculapius schreibt dem kaiser Octaviano Augusto, der stain ist gar edel und wirt auz ains menschen herz, daz mit vergift | |
| jâr ân underlâz, sô wirt der stain dar auz, der gar wundergrôz kraft hât. wan, sam der selb maister spricht, der | |
| ammen ireu prüstel mit milch. //VON DEM SAPHIR. /Saphirus ist gar ain edel stain und ist der zwelfer ainer, die Johannes | |
| gnædich zuo frid. aber der in tregt, der muoz sich gar vast vleizen, daz er käusch sei. ez sint auch saphir | |
| der sunnen underganch, die sint klaines geltes wert und habent gar klain kraft. die sint sam ain gar tunkel cristall gevar, | |
| wert und habent gar klain kraft. die sint sam ain gar tunkel cristall gevar, aber man undersetzt si mit plâwen sezzeln | |
| nu rihten schol über leib und über sêl, wan den gar edeln saphir, die muoter der parmherzichait, Marîam. kain jud noch | |
| leid mêr dann anderr hundert. //VON DEM SMARAGDEN. /Smaragdus ist gar ain edel stain und ist auch ainer der zwelf stain; | |
| den zwelf stainen, wan die vier êwangelisten lobent die käusch gar mit fleiz. dem smaragden hân ich unser frawen geleicht mit | |
| selben beslôz in der clausen der käuschen rainikait. eyâ wie gar wunnencleichen süez ist daz betrahten und prüefen, wenn ain mensch | |
| sardonicen auch. ez sprechent auch die maister, daz der sardonix gar ain schœn gestalt hab, wenn die vorgenanten varb all zuo | |
| stain unserr frawen gerehtikait geleicht. ach, herr, dû waist, wie gar versmæht si ist gewesen mit dir in diser werlt und | |
| sunn hât mich enpfirbt, ich pin swarz, aber ich pin gar wolgestalt.’ wê, wie gar ain schœneu predig dar auz würd! | |
| ich pin swarz, aber ich pin gar wolgestalt.’ wê, wie gar ain schœneu predig dar auz würd! //VON DEM SARDEN. /Sardius | |
| ist. //VON DEM SILENITEN. /Silenites ist ain stain, der ist gar schœn von gesamenter varb, von weiz, von rôt, von grüen, | |
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