Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
bestân V. (642 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| aber die künigîn/ und sîn bette bluotic vant,/ dâ von bestuont in al zehant/ sîn ungedanc und sîn unmuot,/ alse den | |
| kan.’/ ‘jâ’ sprach der rise ‘hêr Tristan,/ ir wænet haben bestanden/ //Môrolden von Îrlanden,/ mit dem ir iuwer vehte/ mit grôzem | |
| eine/ und minnich unde meine/ ein leben, des si niht bestât:/ ine weiz, waz mich verkêret hât./ waz hân ich mich | |
| bist stæte und wol geborn/ und getarst wol alliu dinc bestân./ zwâre und triuget mich mîn wân,/ so enwird ich nimmer | |
| drungen/ mit gewæffen aller hande./ zem êrsten die sarjande,/ die bestuonden in mit scharn./ dô kom aber dar nâch gevarn/ manec | |
| man,/ die fuorten ringes gespan,/ helme mit den schilten:/ di bestuonden den milten/ in eime buocholze./ dô werte sich der stolze,/ | |
| burc si in triben,/ daʒ er alleʒ strîtende reit./ in bestuont daʒ here breit,/ als ein wildeʒ swîn die hunde./ daʒ | |
| sage iu wie diu ist getân./ man sol bîm êrsten bestân/ einen risischen man,/ des sterke ich gemerken kan/ ein teil | |
| gesiget an,/ daʒ doch kûme mac ergân,/ der muoʒ iesâ bestân/ zwêne lewen wilde,/ grimme und unmilde:/ die sint vermûret und | |
| grimme und unmilde:/ die sint vermûret und begraben./ swer si bestât, der sol niht haben/ gewæfens mêre dan sîn swert./ und | |
| ich mîn swert hân unde siht’/ sprach der sturmgîter:/ ‘ich bestüend ê hundert rîter,/ dan ich des tôdes âhte/ verdult in | |
| warf/ und sluoc in durch daʒ houbet nider./ der ander bestuont in aber sider/ und zuct in daʒ er nider kam./ | |
| an im selben möhte hân./ er jach, er torste wol bestân/ einen man, swes sun er wære,/ der in dûhte kampfbære./ | |
| und erloubent mir die êrsten just./ ich wil den tumben bestân./ lânt mich daʒ ros vor ûʒ hân./ swenn ichʒ im | |
| des endarf nieman vorsche hân./ er enwolte sîn niht mêr bestân./ daʒ was ein michel wîsheit./ als im Karjet entreit,/ dô | |
| daʒ was ein michel wîsheit./ als im Karjet entreit,/ dô bestuont in zehant/ ein herzoge wîte erkant,/ der wolte prîs an | |
| bevant,/ dô kom er rûschende zehant/ und begund die unser bestân./ dô wart dâ êrst wol getân./ wan iu ist ofte | |
| wil,/ der muoʒ in mit nîtspil/ in dem Schœnen walde bestân/ under einer linden wol getân./ dar under stât ein brunne | |
| liep, daʒ ir gesehent,/ daʒ ich durch iuch getar wol/ bestân swaʒ ein ritter sol.’/ diu vrowe saget im mære,/ daʒ | |
| rehte solten werden?/ Iwereten den werden/ getorste niht ein zage bestân,/ wan daʒ ichʒ durch iuch hân getân./ sît ir den | |
| bevor/ ‘quid non audet âmor:/ waʒ getar diu minne niht bestân?’/ der ander sprach, daʒ ist mîn wân,/ ‘minne ist ein | |
| nâch geschriben./ ‘minne hât mâʒe vertriben./ sine mugent samen niht bestân.’/ in ditz gezelt moht nieman gân,/ der guoten liuten lotter | |
| er als ein rise grôʒ,/ ich getar in harte wol bestân./ doch wil ich ein gedinge hân,/ daʒ mit mir ze | |
| gelîche./ er mac es wol angest hân,/ swer Valerînen sol bestân,/ unde muoʒ sich leides nieten./ dâ mite sult ir mir | |
| ze leide/ als vil als Falerîn getân,/ sie getorstens wol bestân./ nu ist aber sîn burc sô starc,/ daʒ nieman lebender | |
| dem küenen Lanzelete,/ der sô frümeclîchen tete,/ daʒ er getorste bestân/ daʒ dinc daʒ nie mê wart getân./ //Dô Lanzelete niht | |
| drachen./ daz chom von den sachen:/ dô in sîn mûter bestunt ze tragene,/ dô chômen ir freislîch pilide ze gegene;/ daz | |
| solti gebâren/ umbe daz, daz sim willich wâren./ //Der sehste bestunt in mit wizzen/ unt lêrtin ze dinge sizzen/ unt lêrtin, | |
| gûthen rât/ ân alle sîne arbeit./ swer noch mit mir bestêt,/ deme teilich lîb unte gût/ unde trage ime imer willigen | |
| chunich holt./ er ne wolte ir goldes newiht enphâhen,/ er bestunt sie mit genâden./ wande si dûhten in frumich unt balt./ | |
| zû den zinnen mahten gân./ er wolte sie mit nîde bestân./ //Einluph tûsint santer sînes hers/ nâch den poumen uber mer/ | |
| ein blût./ des wôhs dem chunige wol sîn mût,/ er bestunt sie mit nîde./ von den perfriden hiez er sie trîben./ | |
| hât er mir rechte bechant,/ daiz allez ane mir sul bestân,/ swaz sô unter deme himele is betân,/ unt ich is | |
| er daz tagedinch liezi,/ daz er niemer chunich kehieze,/ er bestunde daz volcwîc./ Darios was ein chunich rîch./ unde alsô der | |
| daz ern in sînem aigeneme lande vâhe,/ mit grôzem urliuge bestâ.’/ si sprâchen: ’unser hêre hantil iz noch mit sinne,/ ich | |
| gab er in do. inoh ſtat dev werlt ſo. Du beſtunt dev ebreiſhe zunge. $t aineme uil gůteme manne. der was | |
| pat in der brůder. er chot daʒ in ſin niht beſtunde. er ne wolte ſich uirzihen. des ſegeneſ unde der wîhe. | |
| er ioſeben geuuan. do ne wolte er niht langer da beſtan. ſines uihes was unmazen. er ne wolde da niht lazen. | |
| uirgezzen. do er ubere gefrumete. alleʒ daʒ er wolte. do beſtunt der herre. eine an deſ ſtades reme. got chom uone | |
| der ʒeſevven $t abe gen. da ne liz eʒ niman beſten. ſvelehz ze der winſteren kerte. wi uaſte man ez růrte. | |
| uns daz dinc anege. $t ob uns der uerte iht beſte. Wir ſin ellende. uon deme himeliſken lande. ſo wir in | |
| vor im iemer vorhte hân/ und mugen vor im niht bestân,/ und in grôzen strîten/ gelinget im ze allen zîten./ kein | |
| ein reht./ ich weiz, si ensamet hin gant,/ ein routin bestant:/ si routent mit den armen./ daz mohte uns wol erbarmen,/ | |
| unde der chneht/ bede samt hin gant/ unde die routin bestant./ die chleinen stoche si ouz nement,/ unz si an den | |
| unde der chneht/ bede samt hin gant/ unde die routin bestant./ so ez danne ze diu wirt,/ daz diu routin gebirt,/ | |
| luge in dem dorfe gat,/ da ze dem vrumen si bestat./ wil er minnen daz reht,/ er heizzet swigen sinen chneht,/ | |
| ich reichen/ in ewer aller rat:/ swer mich ze hute bestat,/ deme wil ich sein gehorsam./ mines leibes ich nieman gan,/ | |
| haizzent magi,/ komen ze Jerusalem,/ ein schef wolten si da besten./ ze rate wurden si des,/ swen der vbel Herodes/ ir | |
| trat darzu,/ Ruben der ewarte;/ den herren rafster harte/ und bestunt in also sere;/ er sprah: dv enscolt nien mere/ zu | |
| wort,/ ez gerivwet in dort,/ so er sin buzze muz bestan:/ des geruche er uns erlan/ der unser brodicheit/ mit siner | |
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