Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
bestân V. (642 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| zefůrte ſi unde vͦrte in ſin lant die ê da beſtandin $t wârn. Waz daz bezeichent, daz ſult ir uernemen. Der | |
| uon der barmherze unſerſ herrin, die ôbriſtin gnâde da ze beſtêne. Quod ipſe preſtare dignetur. //SERMO IN QUADRAGESIMA. Ecce nunc tempuſ | |
| ſich ze chunege Salemoniſ geſlahte; zwo ſlahte, Beniamin unde Iudaſ, beſtoͮnten mit ſineme ſune. Der eſel bezeichenot $t die tumpheit der | |
| $t uor dem nehein ſunde, chleiniv noch grozziv, unberihtet mac beſtân. Unſer herre der almahtige got, ſwie er allez daz wizze, | |
| Manet in ulizzeclichen ſineſ grozzen gewalteſ, den er uon gote beſtanden hat, daz er alle ſele rehte unde goͮte enphâhen ſol, | |
| ulivhet zoͮ mimme trohtine danne, ſo in nôt unde angeſt beſtêt, deſ er nine tate, ob in nôt unde angeſt uermite. | |
| minne hat, der moͮz uzzerhalb der borte deſ ewigen richeſ beſten. Dannen ſprichet $.ſ$. Pauluſ: ‘Swer der ſiner heimholden unde ſiner | |
| lûte, die daz heilige lant hâten besezzen, nâch lewen siten bestunden unde vertiligeten, sî biz ûf von grunde. Hêr David was | |
| Darzu sal sîn alles geistlichen lebenes vlîz, daz der orden bestê unde daz man die sunde reche unde daz ein iegelicher | |
| lat unde selbe darinne niht enist, swaer daz hus danne bestanden hat, wirt der geheimsuchet, diu heimsuche ist des hofeherren haelbiu | |
| Buet ein man fremden acker, mit swelhem bedingde er in bestat unde ze swelhem zil also sol er in haben, er | |
| unde ze swelhem zil also sol er in haben, er bestande in danne furbaz. #.! 2. Bestat aber ein man acker | |
| er in haben, er bestande in danne furbaz. #.! 2. Bestat aber ein man acker ze mistrehte unde fuͤret sinen mist | |
| chome unde spraeche daz ez sin waere, unde den niht bestunde der da druf beraite, daz manz darnach rihte, unde sol | |
| sinen staten. Sprichet aber er daz in daz chint iht bestande, so sol diu muter bereden zen heiligen daz ez sin | |
| swie si nach gůte werbent,/ daz ez doch allez hie bestat./ weiz er, daz er sele hat,/ und daz diu niht | |
| gernt die tievel nihtes me,/ wan daz in diu sele beste./ so habent ouch die w(o)rme daz,/ daz si niht mutent | |
| daz im danne der zů get/ und in mit strafen bestet/ und sprichet: #.,du hast missetan,/ daz du din ere hast | |
| demo leimin./ da was er arzit der wisi,/ daz wir bistuntin in paradysi,/ wanti jenir nozz im der ubili/ di sini | |
| si di minni volbringint,/ unzi si got irkennunt,/ ani vorchti bistet dar inni/ mid dem vatir in sunis wis du minni./ | |
| ouch lützel schiubet in den munt,/ als grozer hunger in bestet,/ er wirt vil selten wol gesunt,/ dem ez die lenge | |
| spise/ vermiden, sit ir wise,/ swie groz ein hunger iuch beste;/ diu bite tuot vil manegem we./ Diu wirtschaft ist gar | |
| manegem biderben man,/ wan Morgân was an sîner wer;/ der bestuont in ofte mit her/ und tet in dicke schadehaft;/ wan | |
| minne und einen lieben wân:/ sus muose er aber dâ bestân./ mit diseme criege enwiste er war:/ ern mohte weder dan | |
| hier under nemet selbe war:/ welt ir, daz ich hie bestê/ und sehe, wie iuwer dinc ergê,/ daz sî. geruochet aber | |
| ez harte wol geschehen:/ wol her, sô wil ich iuch bestân!’/ //Tristan der sprach: ‘diz sî getân!’/ sus sâzen si zwên | |
| wider ûf ze herbergen gân;/ wiltû, dû maht wol hie bestân./ mîn ander süne die gên mit mir;/ sô sî dîn | |
| erst iuwer sun doch, alse er giht?’/ ‘nein hêrre, ern bestât mich niht,/ wan alse vil: ich bin sîn man.’/ //Tristan | |
| und covertiure/ und anderen der ritter rât,/ der den ritter bestât./ swaz sô daz ros und ouch den man/ ze rittere | |
| swert unde hosen und ander werc,/ daz den ritter sol bestân,/ durch sîne hende lieze gân/ schône und nâch meisterlîchem site;/ | |
| ern müeze ir einen lâzen varn/ und bî dem andern bestân./ lât hœren, wie sol ez ergân?/ vert er ze Curnewâle | |
| dem sîn wunne solte gân;/ und wil er aber dâ bestân,/ sôn wil er sich niht kêren/ ze hœheren êren/ und | |
| iht anders danne wol ergê,/ sweder ich sterbe oder dâ bestê,/ daz ez sîn erbelêhen sî./ sô stânt ouch sîne süne | |
| got an âventiure geben/ und wil den kampf durch iuch bestân:/ got lâze in iu ze guote ergân/ und bringe iuch | |
| desn danket nieman niuwan gote./ wan den ich eine sol bestân,/ als ich vil wol vernomen hân,/ der ist von muote | |
| daz möhte ouch vil wol noch ergân,/ der ez getörste bestân.’/ //Nu Môrolt der hôrt allez an/ und verdûhte in sêre, | |
| geviel,/ dâ heime ze Hispanje/ und wolten ze Britanje./ alsus bestuont uns ûf dem mer/ in einem schiffe ein roupher,/ die | |
| iuwer inne,/ sô habe wir strît an der hant/ und bestât uns allez daz lant./ die wîle ich morgen ûze sî/ | |
| uns an einem tage vruo/ von hinnen verre ein wint bestuont,/ als uns die winde dicke tuont;/ der hât uns drî | |
| ich es bin,/ der truhsæze daz er in/ ie getorste bestân!/ wir mugenz âne sorge lân;/ und zwâre, tohter Îsôt,/ dirre | |
| zehullens under in:/ dise wolten gerne hin,/ jene wolten dâ bestân./ sus ward ez dô dar an verlân,/ sît daz sîn | |
| und mit kampfe hin gân:/ hêrre, ich wil den kampf bestân.’/ ‘truhsæze’ sprach diu wîse Îsôt/ ‘dû teidingest âne nôt:/ mit | |
| dich dâ vehten sol,/ derst ein geherzet man zer nôt:/ bestâstûn, zwâre ez ist dîn tôt./ sît dich des vâlandes rât/ | |
| gît uns doch daz guoten muot,/ daz uns ze nihte bestât./ swaz ieman schœner mære hât/ von vriuntlîchen dingen,/ swaz wir | |
| allenthalben war,/ obe er ieman möhte hân,/ der in getörste bestân./ nun was dâ nieman, der sîn leben/ an eine wâge | |
| hin,/ swes ich ze Curnewâle hân,/ des sol hie lützel bestân./ ich hân ein hôhez ors hie bî,/ ich wænez ouch | |
| hin/ und enwas doch nieman under in,/ der in getorste bestân./ sus liez er allez hine gân/ limmende durch den palas;/ | |
| er/ daz bette und al die bettewât,/ diu küneges bette bestât./ diz sâhen alle Markes man/ und nam sichz doch ir | |
| ich muoz von dem lande varn,/ und ir hie derbî bestân/ bî mînen vriunden, die ich hân./ ez sî der mâc, | |
| mir, wan ich wil gân:/ ine mag niht langer hie bestân.’/ //’Sæligiu vrouwe’ sprach Tristan/ ‘ine hân dâ keinen zwîvel an,/ | |
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