Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
trœsten swV. (442 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| In werten trûreclîchen $s der künec und sîn wîp./ er trôste minneclîchen $s dô ir beider lîp./ er sprach: »ir sult | |
| sint./ Gêrnôt und Gîselher $s die sprâchen: »swester mîn,/ nu trœste dich nâch tôde, $s als iz doch muoz sîn./ wir | |
| erne müeze ligen tôt./ daz bedenkt, liebiu swester, $s und trœstet iuwern muot./ belîbet bî den vriunden; $s daz wirt iu | |
| $s weise lâzen sîn./ swenn%..e iuwer sun gewahset, $s der trœstet iu den muot./ die wîle sol iu dienen $s manic | |
| hôrte hie z$’allen zîten $s Kriemhilde klagen,/ daz ir niemen trôste $s daz herze unt ouch den muot,/ ez entæte Gîselher, | |
| grôzen triuwen der degen./ Uote und ir gesinde $s si trôsten z$’aller stunt./ dô was ir daz herze $s sô grœzlîche | |
| wîp./ den si lobt ze vriunde, $s der mac wol trœsten sînen lîp.«/ Er sprach: »sô wirb ez, Rüedegêr, $s als | |
| bruoder, $s und Gîselher daz kint,/ die bâten minneclîche $s trœsten si ir muot./ ob si den künic genæme, $s ez | |
| daz diuhte guot,/ daz si der küneginne $s dâ mite trôste den muot,/ Daz si ir rite engegene $s mit den | |
| $s mit arbeit bewegen,/ durch daz si den gesten $s trôsten wol den muot./ Rüedegêr und sîne vriunde $s heten kurzewîle | |
| ist der wille mîn./ swen du sehest weinen, $s dem trœste sînen lîp./ ja getuot uns nimmer leide $s des künec | |
| Îrinc, $s vil mære helt guot,/ du hâst mir wol getrœstet $s daz herze unde ouch den muot./ nu sihe ich | |
| daz ie diu hîrât ergie.«/ »Ine weiz, wes ir iuch trœstet«, $s sprach dô der spileman./ »wa gesâhet ir ie durch | |
| leider $s dann%..e umbe sînen lîp./ owê, wer sol nu trœsten $s des guoten marcgrâven wîp?«/ Dô sprach in zornes muote | |
| mir ist sus verzaget."/ //___Dô sprach der junge Anschevîn/ "got trœste iuch, frowe, des vater mîn:/ den suln wir beidiu gerne | |
| bî mir, der kleine:/ er sprichet, möhter einen schaft/ zebrechen, trôst in des sîn kraft,/ er tæte gerne rîters tât./ wie | |
| jungest sprach./ "ay Munsalvæsche, jâmers zil!/ wê daz dich niemen trœsten wil!"/ //___Cundrîe la surziere,/ diu unsüeze und doch diu fiere,/ | |
| sân/ da der Wâleis und Gâwân/ bî ein_ander stuonden:/ si trôsten se als si kuonden./ ___Clâmidê den wol_geborn/ dûht, er hete | |
| Lâlant,/ und frou Jeschûte von Karnant,/ die giengen dâ durch trœsten zuo./ waz welt ir daz man mêr nu tuo?/ Cunnewârn | |
| von angesihte./ zuo dirre ungeschihte/ sol iwer kümfteclîcher tac/ uns trœsten, wander trœsten mac."/ er bat in tuon dâ ritters tât./ | |
| zuo dirre ungeschihte/ sol iwer kümfteclîcher tac/ uns trœsten, wander trœsten mac."/ er bat in tuon dâ ritters tât./ "ob ir | |
| kom geriten/ mit alsô zornlîchen siten,/ daz ich michs wênec trôste/ daz si mich von sorgen lôste./ si riten dannen beide,/ | |
| ir ein garzûn wesn./ sol iemen sîner kunst genesn,/ sô trœst iuch iwerre sinne./ gert ir noch mîner minne?"/ ___"jâ, frouwe," | |
| unden:/ ich wæn daz ist verswunden./ wâ sol ich nu trœsten holn,/ muoz ich âne helfe doln/ nâch minne alsolhe riuwe?/ | |
| mit freuden werdet alt:/ //Der sig ist iwer hiute./ nu trœst uns armen liute,/ ob iwern wunden sî alsô/ daz wir | |
| helfe bôt:/ da engein si tougenlîchen neic,/ daz er si trœsten niht versweic./ ___nu was ouch zît daz man dar truoc/ | |
| "hêrre, ir sult beginnen/ vreud mit vreuden schalle:/ hêr, daz trœst uns alle./ gein der riwe sult ir sîn ze wer./ | |
| ir sîn ze wer./ hie kumt der herzoginne her:/ daz trœst iuch fürbaz schiere."/ herberge, baniere,/ sah Arnîve und Gâwân/ manege | |
| grüezen hol./ frouwelîn, ich meine dich,/ sît du mit trôste trœstes mich./ unser minne gebent geselleschaft:/ daz ist wurzel mîner freuden | |
| ûf ir genâde kum ich hie:/ si hât mich sô getrœstet ie,/ ich getrûwe ir wol daz si mir tuot/ dâ | |
| lebent und dem almæchtigen got vorchtlich dinent, die hat er getroͤstet mit disen worten: ‘so disiu not elliu chumt, so fræut | |
| man gert, siner chuͤnft gerten sein hiligen, daz er si getroͤst und gelediget. mit sinem amt bezaichent Davit unsern herren: er | |
| diu ê gebot, do chom si ze dem muͤnster und trost si mit dem gotes wort. alle die an in gelaubten | |
| sait, so wir si selbe lesen, daz wir da mit getroͤst sein in den vil manigen angesten die wir ze allen | |
| ziten in diser werlt liden, da uns die hilig schrift troͤstet und vestent und geringet alle werltlich angest mit dem gedingen | |
| wie er den suͤntærn gedrot hat, wie er die guͤten getroͤstet hat. nu sech unser islicher zů im selber, die uͤbeln | |
| si unfro waren sines todes, daz si siner hiligen urstende getroͤstet wuͤrden. der red aller verstunden si nicht. daz aver siz | |
| vindet man in der hiligen schrift wie ein islich mensch getroͤstet werde. da vindet der reht man wie er an dem | |
| er aller erst der suͤndærinn Marie_Magdalenen, daz er die suͤndær getroͤst da mit, ob si rew haben wellen und buͤzzen wellen, | |
| die haubthafter suͤnde schuldich waren, wie er die lokchen und troͤsten scholt, daz si wider ze gotes hulden choͤmen. der engel | |
| niht enwest wa si gen solt da si irs laides getroͤst wuͤrde. do si also sprach, do chert si hinder sich | |
| unreht gevaren haben, daz lazzen uns riwen. der almæchtig got troͤstet uns mit der ewigen froͤude, ob wir stæt riwe wellen | |
| vernomen habet, die sait unser herre sinen hiligen jungern und troͤst und vestenot si da mit. an der nacht do in | |
| ze himel, so sent ich eu den hiligen geist, der troͤstet euch und leret euch und vestent euch.’ der hilig geist | |
| und leret euch und vestent euch.’ der hilig geist der troͤstet si, der chom an dem zehenten tag nach siner auffert | |
| var dann ze himel, der hilig geist der iuch da troͤsten schol, der enchoͤmt eu anders nicht. var ich ze himel, | |
| mit wir behalten wæren, der uns in allen unsern angsten trost, und gehizz uns er wolt mit uns sein untz an | |
| vil datz in vodert. er sprach auch: nu ist Lazarus getroͤst und ist der armmuͤt ergetzet diu er in der werlt | |
| er heilt die die an dem leib sih waren, er trost die die in den suͤnden waren. er enversmæcht die suͤnder | |
| tet und durch die suͤzzen lere da mit er si trost, so chomen si zů im. do die juden daz gesahen, | |
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