Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
strîten stV. (560 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| erherten./ si rieten also witen/ daz si begondin under in striten./ Genelun mit listen/ in den rat er sich gemiste;/ er | |
| Turpin wart innen/ der haiden grimme,/ daz si mit Roͮlante striten./ er begonde unsiten./ er sprach: ‘ich sehe Roͮlant/ unt Oliuir | |
| biscoph Turpin:/ ‘got scol sin iemir geret sin,/ daz wir gestriten haben hiute/ mit unzalhaftem liute/ ane ummazen scaden:/ si sint | |
| enmac nieme(n) wider riten,/ iz ne si daz die wip wellen striten,/ iz ne si daz uns slůge unsir aller herre,/ anders | |
| manec tôdes mâl/ sîn ors der vreche Bûzevâl,/ ez kunde strîten als ein man,/ ez truoc in hin her und dan,/ | |
| überkraft/ in nœten ist von ritterschaft/ in stürmen oder in strîten,/ dem hilfet zallen zîten/ Mars, der vil gewære,/ der kemphen | |
| tet vil manige swære/ den liuten zallen zîten./ sîn vîentlîchez strîten/ beidiu liute unde lant,/ mit urliugen überwant./ den gevie Vulkânus/ | |
| sluoc,/ die mit gewârhaften siten/ gên mir mit gotes helfe striten./ owê der sünden unde owê!/ mîner schulde ist leider mê/ | |
| sun mîn./ //Dû hâst mit arbeitlîchen siten/ sô volleclîche niht gestriten,/ daz dû noch sülst hinnen varn./ got wil dir eine | |
| komen/ Und den andern ab genomen,/ Was tohte me danne gestriten/ Mit kraft da wer gar w#;eare vermitten?/ Jen hatont vil | |
| die Spanjol wurdent, do/ Sich der strit erhůb also./ Si stritent kamphlicher dar/ Den der Engellender schar;/ Den was der fúrste | |
| der lip bereit si zu gehorsam der natur so si stritet wider daz fiuer. Swenne in durste. so gip im psillium | |
| rîche wêre,/ der in alten gezîten/ mit sturmen oder mit strîten/ ie sô manige lant gewunne/ oder sô manigen kuninc bedwunge/ | |
| sô daz ime daz blût flôz ze tale./ di swert striden vil wale./ di veigen vielen der nider,/ di andren fâhten | |
| Alse dô der briutegome kan, $s des wart ein michel strîten,/ wie sî der briute bunden: des zerwurfen sî sich gar./ | |
| er verlêch den Swâben, swâ man durch des rîches nôt strîten sol, daz der herzoge von Swâben vorstrîten sol, unde sol | |
| an den alden bûchen, daz hêr Âbraham der grôze patriarche streit umbe sînen brûder hêrn Loth, der gevangen was, unde in | |
| rîhtere waren under den Juden, die Gotes rittere waren, die strîten strîte, die Gote wole gevielen, unde die bôsen unde die | |
| sterclîche die durch ir ê unde umme den gelouben $t strîten mit den heiden, die sie twingen wolden, daz sie Gotes | |
| unde sî berihten $t mit den sacramenten. Sô man aber strîten sal, sô sulen sie die brûdere sterken zu dem strîte | |
| sunderlîche $t gesetzet ist, unde manigerhande gewonheit der vîende an strîtene unde an anderen dingen in manigerhande landen sî, dâvon man | |
| blüenden jugent/ mit jugentlîcher hêrren tugent/ wider sîn selbes sælden streit,/ daz geschuof sîn spilendiu kintheit,/ diu mit ir übermuote/ in | |
| Riwalîn/ und gab ûz voller hant dar în/ bataljen unde strîten./ er tet in zallen zîten/ strackes rehte unz in diu | |
| sin/ einbærelîche an si geleit,/ daz nieman dô dâ wider streit./ //Nu daz diu süeze minne/ sîn herze und sîne sinne/ | |
| und daz vil lebelîche leit,/ daz lebende ûf ir leben streit./ geclagetes aber ir hêrren iht/ mit clageworten? nein si niht:/ | |
| künec vür leite/ und in diu mâze was gegeben./ //Nu strîte ich umbe ir beider leben/ beidiu des vater unde des | |
| rûm wîten,/ ûz an die wîte rîten./ //Tristan lie vaste strîten gân;/ dâ wart michel schade getân/ an den lantgesellen:/ vâhen | |
| an kâmen,/ daz sime zallen zîten/ mit stürmen und mit strîten/ diu bîlant hulfen twingen./ in disen selben dingen/ betwanc er | |
| ein zucken/ der swerte von den sîten./ si giengen zorse strîten:/ got selbe möhtez gerne sehen./ //Nu hœre ich al die | |
| strît;/ die riten ouch zuo den zîten/ vast ûf ein ander strîten./ alsus kam ein geselleschaft,/ //Môrolt mit vier manne craft,/ //Tristanden | |
| diu sô komen schiere!/ hie rîtent zwêne an viere/ und strîtent niuwan umbe ir leben./ daz selbe deist ouch sêre ergeben/ | |
| an gote gemuothaft/ und vuorte zallen zîten/ ze allen sînen strîten/ gewalt unde hôhvart,/ in den er ouch gevellet wart./ //Nu | |
| im durch die hant reit./ daz er aber dô niemêre streit,/ daz liez er niuwan durch den list:/ er dâhte: ‘ob | |
| sô wunden,/ daz ime der strît töhte/ und mit im strîten möhte,/ daz ern erslagen wolte haben/ und in erslagenen begraben./ | |
| lag ir an/ unde zucte si dâ van./ an ir striten harte/ die zwô widerwarte,/ die widerwarten conterfeit/ zorn unde wîpheit,/ | |
| gân,/ biz doch diu süeze wîpheit/ an dem zorne sige gestreit,/ sô daz der tôtvînt genas/ und Môrolt ungerochen was./ //Hie | |
| biz man vür wâr vernæme,/ daz Kâedîn und er dâ striten,/ daz si si danne vorne an riten/ und sô versuohten | |
| wânden sîn,/ daz ieman zuo den zîten/ mit in getörste strîten,/ dô vlugen dise allenthalben zuo:/ ir keiner wânde envollen vruo/ | |
| wil, daz die wole geste./ ez ist recht, swenne wir striten,/ daz sie ouch des dritten biten,/ der sie berichte vnde | |
| ir vesten,/ wan si mit den gesten/ durch nôt muosen strîten./ diu burc was ze allen sîten/ vaste beseʒʒen;/ dô tiuret | |
| wolte gerne schouwen/ turnieren unde rîten/ und kund ouch gerne strîten./ //Nu er urloubes bat,/ dô fuogt er sich an sölhe | |
| kan,/ dan ich des mannes bîte,/ der gerne sam mir strîte./ dar zuo hân ich dich erkorn./ du bist stæte und | |
| wan er in niht moht entrîten./ si begunden mit im strîten,/ als er in den vater het erslagen./ des begund er | |
| beliben./ gein der burc si in triben,/ daʒ er alleʒ strîtende reit./ in bestuont daʒ here breit,/ als ein wildeʒ swîn | |
| breit,/ als ein wildeʒ swîn die hunde./ daʒ er wol strîten kunde,/ daʒ zeiget er in harte:/ daʒ swert er lützel | |
| vor in ûf die burc geriten./ dô wart dâ sêre gestriten,/ als er vor in în kam./ eim ritter er sîn | |
| gesæhe,/ daʒ er ze den zîten/ mit im niht wolte strîten,/ und er sich im niht werte./ der vrouwen geverte/ der | |
| ir grœʒer danne ein berc,/ ich müest ê mit iu strîten,/ dan ich iender wolte rîten/ wan dar mich mîn vrowe | |
| die vrouwen,/ wan si nîtlîche riten/ und mit sölhem muote striten,/ als in beiden wære/ der lîp ze nihte mære./ ouch | |
| drungen/ di geneister, wan er balde vaht./ dô si iezuo striten in aller maht,/ dô liuf zuo in ein garzûn./ scharlât | |
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