Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
strîten stV. (560 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| kômen sie schiere/ ûf snellen râvîten./ er wânde se wolden strîten./ //___Do er se verre komen sach,/ hin zer herzoginne er | |
| gein der vesper zît./ doch het er in slâfe strît/ gestriten mit der minne/ abe mit der herzoginne./ ___ein sîn kamerære/ | |
| sol,/ daz ir von im rîtet,/ nâch dem mîn herze strîtet./ ob ir der zuht ir reht nu tuot,/ hêr, diu | |
| derst lîhte in mîn lant geriten/ und hât vor Lôgroys gestriten./ ich wæn die vant er doch ze wer:/ si heten | |
| gevar./ Lirivoyn rief al diu schar,/ die under der durch strîten riten:/ die hânt den prîs hin ûf erstriten./ mirst ouch | |
| des helfe ir sît geritn,/ op der hât mit mir gestritn,/ dâ wart ich âne wer bekant/ unt zer blôzen sîten | |
| wær der durch strît gein im geritn,/ sô müese ouch strîten dâ geschehn,/ und solt ez nimmer frouwe ersehn./ ___von Munsalvæsche | |
| daz grüene gras/ ein glîchiu temperîe was,/ sît si begunden strîten./ si muosen scheidens bîten/ alze lange: si begundens fruo./ dane | |
| mîn manheit:/ sô swachen strît ich nie gestreit./ ich hân gestriten, giht man mir/ (ob ir gebiet, des vrâget ir),/ gein | |
| si het des künges manheit/ sô vil gesehen dâ er streit,/ daz siz wolt ûzen sorgen lân./ wiste ab si daz | |
| fuoren dan/ und kômen dar dâ Gâwân/ ûf ir widerreise streit./ dô wart den kinden nie sô leit:/ si schrîten lûte | |
| worden schîn./ daz ich gein dem werden Gâwân/ alhie mîn strîten hân getân!/ ich hân mich selben überstriten/ und ungelückes hie | |
| si dâ prîses jæhen./ die nam ouch wunder wer dâ strite/ mit alsô strîteclîchem site,/ ode wem des strîts dâ wære | |
| wiltu morgen wider ûf den plân/ gein mir komn durch strîten,/ des wil ich gerne bîten./ ich bestüende gerner nu ein | |
| daz ir hêrre ir frouwen bruoder was,/ der dâ solde strîten ûfme gras,/ dô zugen jâmers ruoder/ in ir herzen wol | |
| wer/ von Lôgroys vil dicke riten,/ dâ si durch Orgelûsen striten?/ wer wâren die brâht Artûs?/ der ir aller lant unt | |
| strît/ den er ze rehter kampfes zît/ des morgens solde strîten./ "ich wil sîn gern dâ bîten,/ //Der dâ heizt rois | |
| ich einen kranz/ brach hiute morgen fruo,/ daz er mir strîten fuorte zuo./ ich kom durch strîten in sîn lant,/ niwan | |
| fruo,/ daz er mir strîten fuorte zuo./ ich kom durch strîten in sîn lant,/ niwan durch strît gein sîner hant./ neve, | |
| gerüeret/ mit scharpfen eken die wol sniten./ unverzagetlîch si bêde striten./ ___dâ wart der anger getret,/ an maneger stat daz tou | |
| küenen./ ob erz welle süenen?/ dem gebârt er ungelîche:/ er streit sô manlîche/ mit dem der ouch strîtes pflac./ nu was | |
| ___der künec Gramoflanz pflac site,/ im versmâhte sêre daz er strite/ mit einem man: dô dûhte in nuo/ daz hie sehse | |
| diz nîtspil./ den küenen wîganden/ diu ors wârn gestanden:/ dô striten sus die werden/ ze fuoz ûf der erden/ einen herten | |
| nâch prîs die vil gevarnen/ mit strîte muosen arnen,/ einer streit für friundes nôt,/ dem andern minne daz gebôt/ daz er | |
| tet ê fîanze schîn,/ daz er smorgens gein Gâwân/ durch strîten kœme ûf den plân./ //___Artûs ze Parzivâle sprach/ "neve, sît | |
| dîn munt dô sêre klagete,/ nu hâste den kamph idoch gestriten/ gein im der sîn dâ het erbiten,/ ez wære uns | |
| kint/ vert mit sô manlîchen siten,/ daz der kampf wirt gestriten,/ ezn understê diu minne dîn./ gesaher dînen liehten schîn/ bî | |
| neven geschach nie grœzer leit,/ daz er selbe dâ niht streit./ der mit iwerm hêrren vaht,/ dem was der sig wol | |
| heren sint/ komn von allen sîten,/ dine vrieschen nie gein strîten/ deheinen helt sô manlîch:/ sîn tât dem prîse ist gar | |
| künc her zuo mir rîte/ unt den kampf doch morgen strîte./ mînen neven Gâwân/ bringe ich gein im ûf den plân./ | |
| daz reht,/ die künge ich lâze rîten,/ al_ein nâch prîse strîten./ Parzivâl reit niht eine:/ dâ was mit im gemeine/ er | |
| breit,/ daz si ein_ander niht vermiten,/ die dâ umb unschulde striten!/ ich sorge des den ich hân brâht,/ wan daz ich | |
| Parzivâl kom ûf diu knie./ man mac wol jehn, sus striten sie,/ der se bêde nennen wil ze zwein./ si wârn | |
| lebn,/ diu küngîn Secundille:/ diz wâpen was ir wille./ ___dâ streit der triwen lûterheit:/ grôz triwe aldâ mit triwen streit./ durch | |
| ___dâ streit der triwen lûterheit:/ grôz triwe aldâ mit triwen streit./ durch minne heten si gegebn/ mit kampfe ûf urteil bêde | |
| maneger stat ich diu vernim),/ daz er wol kunde in strîten/ sînen prîs gewîten/ und werdekeit gemachen hôch./ elliu missewende in | |
| wil er die wârheit vinden./ mit dir selben hâstu hie gestritn./ gein mir selbn ich kom ûf strît geritn,/ mich selben | |
| sprach dô sân/ "den strît ich einhalp wol weiz:/ in streit mîn neve von Kanvoleiz,/ der von uns schiet hiute fruo."/ | |
| ûf mîme warthûs./ dô sprach mîn œheim Artûs,/ der dâ strite des selben mâls,/ daz wærstu, neve von Kingrivâls./ du hâst | |
| sîten,/ unt von den zwein strîten/ die Parzivâl sîn bruoder streit/ ze Jôflanze ûf dem anger breit./ "und swaz er anders | |
| nâch dem grâle reit./ solt ich gar nennen dâ ich streit,/ daz wæren unkundiu zil:/ durch nôt ichs muoz verswîgen vil./ | |
| die enthalden sîne snelheit:/ ir kriec gein sîme loufte ie streit./ sorge ist dînhalp nu weise./ swaz der plânêten reise/ umblouft, | |
| teil./ ez was rîche an allen sîten:/ niemen darf des strîten/ daz er bezzerz ie gesæhe./ ez was tiwer unde wæhe/ | |
| hulde dâ gebiten./ got ist stæt mit sölhen siten,/ er strîtet iemmer wider sie,/ die ich iu ze hulden nante hie./ | |
| niht vermiten:/ ich wil vil tjoste rîten,/ ins grâles dienste strîten./ durch wîp gestrîte ich niemer mêr:/ ein wîp gab mir | |
| tjoste reit,/ durch den grâl, niht durch diu wîp er streit./ Loherangrîn wuohs manlîch starc:/ diu zageheit sich an im barc./ | |
| meine di niht, di iſ an vihtet vnd der wider ſtrident, vnd ob ſi niht da wider ſtritent, daʒ ſi daʒ | |
| vnd der wider ſtrident, vnd ob ſi niht da wider ſtritent, daʒ ſi daʒ bihtent vnd eʒ rvwent. Wa von iſt | |
| Jerusalem und verbranten daz tempel. do si also under ein ander gestriten, die juden und des chuͤniges Herodes læut, do samenoten sich | |
| bewaren./ die Franchen habent michel arbeite irliden,/ mit den heiden gestriten;/ si sint lange můde:/ la si mit růwe./ gebiutest duz | |
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