Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

strîten stV. (560 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

MarlbRh 94, 10 dügden wers du gereit,/ niͤ din vleisch widern geist $’n gestreit,/ din geist had al zit üverhant,/ wand Adames sünd dich
MarlbRh 104, 6 vreiselicher l#;iude drowen/ gerne liden ind manich not/ ind menlich striden bitz an $’n dot/ ind verdiͤnden $’n ewelichen lof/ üver
MarlbRh 104, 40 erlacht ich diͤ gewonheit,/ diͤ bit den l#;iuden wider mich streit./ //Niͤt $’n erverd mich ouch de vlůch,/ damit mir droude
MarlbRh 106, 26 //Wiͤ behiͤlt Judith ir reinicheit,/ wiͤ menlich si wider Holofernem streit,/ zů des bed si kumen was!/ si riͤf got an
MarlbRh 106, 31 in dot./ wiͤ guͤtlich got end ire not!/ //Wiͤ wal streit Joseph, dů he vlo,/ dů in diͤ unk#;iusch vrowe zo,/
MarlbRh 124, 28 si willich wolde liden/ ind <bitz> in sin dot menlich striden./ ////Diͤ ander martilje, diͤ am herzen/ liget an des lichemen
MarlbRh 127, 1 gift in diͤ sunderliche krone./ //Ich siͤn zwa blůmen gelustlich striden,/ ir enweder $’n wilt dat liden,/ dat si der ander
Mechth 1: 2, 25 geloben, sunder das ich ellende lide und gegen dem lichamen strite.» So sprichet er: «Eya du liebú tube, din stimme ist
Mechth 3: 18, 11 schonen, die so lihte ze valle koment. Die lan ich striten mit den kinden, uf das si ein blůmenschappel $t ze
Mechth 4: Reg. 5 zwene engel geben und zwene boͤse túfel. Mit zwoͤlf tugenden stritet si wider das fleisch <N>III</N>. Drie súndere enpfallent got. Von
Mechth 4: 2, 3 zwen engel geben und zwen boͤse túfel. Mit zwoͤlf tugenden stritet si wider das vleisch</KAP> Alle mine lebtage e ich dis
Mechth 4: 2, 107 muͤste ich in dar nider sclan, do muͤste es an ein striten gan. Do sach ich oͮch miner sele wafen an, das
Mechth 7: 27, 9 er luter mit gotte gestan, so můs es an ein striten gan. So ist denne sin gewissede betruͤbet, das ein lúhtevas
MF:Reinm 14: 4, 2 vröide geben!/ /Zwei dinc hân ich mir vür geleit,/ diu strîtent mit gedanken in dem herzen mîn:/ ob ich ir hôhen
MF:Reinm 55: 5, 10 ir êre hüeten/ schône zallen zîten,/ wider ir vriunt niht strîten./ alsô wil ich sîn mit êren bîten./ /Zuo dem scheiden,/
Mügeln 81,11 man beschreib die priester und leviten/ und auch von Cyrus striten./ dem ich glich fünfzig capitel riet./ Darnach Thobias gat. /
Mügeln 109,5 strite fint/ der Juden und der Persen groß,/ und wie gestriten wart,/ gesiget und gefochten hart,/ und wie der Juden widerpart/
NibB 1,4 hôchgezîten, $s von weinen und von klagen,/ von küener recken strîten $s muget ir nu wunder hœren sagen./ Ez wuohs in
NibB 121,3 leit,/ allen dînen degenen, $s daz er ie gereit/ durch strîten her ze Rîne; $s er soltez haben lân./ im heten
NibB 124,1 $s an die hêrlîchen meit./ »Wie zæme uns mit iu strîten?« $s sprach aber Gêrnôt./ »swaz helde nu dar under $s
NibB 125,2 bîtet Hagene $s und ouch Ortwîn,/ daz er niht gâhet strîten $s mit den friwenden sîn,/ der er hie sô manegen
NibB 176,2 mit ir helden riten/ gegen Sahsen lande; $s dâ wart sît gestriten./ mit roube und ouch mit brande $s wuosten si daz
NibB 220,2 riten./ done heten ouch die Sahsen $s sô hôhe niht gestriten,/ daz man in lobes jæhe; $s daz was den helden
NibB 228,3 Dancwart und Hagene $s und ander $’sküneges man,/ swaz si striten nâch êren, $s daz ist gar ein wint/ unz eine
NibB 434,2 Prünhilt. $s gewâfent man die vant,/ sam ob si solde strîten $s umb elliu küniges lant./ jâ truoc si ob den
NibB 492,1 umbe was im wæge $s sîn herre Sîfrit genuoc./ Si striten alsô sêre $s daz al diu burc erschal./ dô hôrt$’
NibB 493,1 $s in al der Nibelunge lant./ Dô hôrt$’ daz grimme strîten $s verre durch den berc/ Albrich der vil küene, $s
NibB 1606,4 $s swie iuch dunket guot.«/ dô gie ez an ein strîten; $s si wâren herte gemuot./ »Ich wesse wol,« sprach Gelpfrât,
NibB 1608,4 si versuochten, wer si wâren; $s dâ wart vil grimme gestriten./ Wie möhten sich versuochen $s immer helde baz?/ von einer
NibB 1609,4 Gelpfrâtes hant./ im brast daz fürbüege. $s dô wart im strîten bekant./ Von ir ingesinde $s der krach der schefte schal./
NibB 1611,4 liefen an./ des hulfen ir gesellen, $s daz in wart strîten kunt getân./ Swie bitterlîchen Hagene $s zuo Gelpfrâte spranc,/ der
NibB 1621,1 bestân.«/ Dô si nu nâch in kômen, $s die dort striten ê,/ dô tet dem ingesinde $s diu müede harte wê./
NibB 1624,4 über berge, $s daz ez der künic sach,/ daz si gestriten hêten. $s der helt vil zorneclîchen sprach:/ »Wie nu, friunt
NibB 1777,2 $s ob ir mir welt gestân,/ ob wellent mit mir strîten $s die Kriemhilde man?/ daz lâzet ir mich hœren, $s
NibB 1779,2 von himele, $s vil edel Volkêr./ ob si mit mir strîten, $s wes bedarf ich danne mêr?/ sît ir mir helfen
NibB 1854,1 wol erkennen $s der argen Kriemhilden muot./ Wir müezen hiute strîten, $s daz wil ich iu sagen./ ir sult für sîden
NibB 2036,4 in gân./ des wart von in beiden $s ein grimmez strîten getân./ Îrinc von Tenemarke $s vil hôhe truoc den gêr./
NibB 2069,4 enkunde $s er Hâwartes man./ dô muost$’ ez an ein strîten $s von den von Tenemarken gân./ Irnfrit unde Hâwart $s
NibB 2144,4 $s in mînes herren lant;/ des ensol mit in niht strîten $s mîn vil ellendes hant.«/ Dô sprach zem marcgrâven $s
NibB 2176,3 vreude $s dâ von niht gewan,/ daz mit in wolde strîten, $s dem si dâ wâren holt./ si heten von ir
NibB 2178,2 $s sprach dô der küene man:/ »ich muoz mit iu strîten, $s wand$’ ichz gelobet hân./ nu wert iuch, küenen helde,
NibB 2192,3 dô huoben si die schilde, $s alsô si wolden dan,/ strîten zuo den gesten $s in Kriemhilde sal./ dô rief vil
NibB 2200,3 swære $s sô vil ze tragene:/ sul wir mit friunden strîten, $s daz sî got gekleit.«/ dô sprach der marcgrâve: $s
NibB 2267,4 in nôt./ des müezen wirz lâzen, $s wand$’ er uns strîten hie verbôt.«/ Dô sprach der videlære: $s »der vorhte ist
NibB 2310,3 ich wæne ir mit den gesten $s zem hûse habt gestriten./ ich verbôt ez iu sô sêre, $s ir hetez billîch
Parz 21,19 unde kêret!/ die vînde er schaden lêret./ Ich sach in strîten schône,/ dâ die Babylône/ Alexandrîe lœsen solten,/ unde dô si
Parz 30,2 er begunde,/ //ober wolde baneken rîten:/ "und schouwet wâ wir strîten,/ wie unser porten sîn behuot."/ Gahmuret der degen guot/ sprach,
Parz 39,10 gebôt oder bat,/ endehaft ez wart getân:/ die Schotten muosen strîten lân./ ___dô kom gevaren Kaylet./ von dem kêrte Gahmuret:/ wand
Parz 40,14 Gahmuret/ fil li roy Gandîn,/ mit dem lâz ich mîn strîten sîn./ lât mirn zoum." "in lâz ius niht,/ ê daz
Parz 41,2 ruorte d’erde,/ //gereht ze bêden sîten,/ küen dâ man solt strîten,/ Verhalden unde dræte./ waz er dar ûfe tæte?/ des muoz

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