Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
strîchen stV. (227 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| eʒ êrst an die nôt./ //Als er von den lewen streich,/ dô was er varlôs unde bleich/ und ersigen von dem | |
| helt, der niht vergebene/ niemanne wolt entwîchen./ dô lieʒens dar strîchen,/ sô si beide mit ir ahten/ aller meist gewinnen mahten/ | |
| si âne wolten werden/ ir sper gefuoclîchen./ do begunde wider strîchen/ Diepalt mit sînen mæren./ ern mohte niht erværen/ sînen herren | |
| der gesaʒ im zeime stiche./ wie schiere er von im striche,/ des endarf nieman vorsche hân./ er enwolte sîn niht mêr | |
| megen/ getuon mit stichen und mit slegen.’/ dâ mite lieʒens strîchen dar/ ûf die dickesten schar,/ dâ man die meisten herte | |
| enwolte der gefüege/ dem eltern niht entwîchen./ si lieʒen dar strîchen/ mit verhancten zoumen diu marc./ ir übermuot der was starc,/ | |
| gedanc:/ mit des lambes pluote/ di ture er gesegenote,/ er streich ez an daz uberture./ der slahente engel vuor da vure;/ | |
| tvâlte. der ez labane ſagete. laban%;;e wart uile gâh. er ſtreich ime allez hin nach. er hete in gerne irſlagen. er | |
| $t mit des lambes blůte. ir tůr ſi ſegenoten. er ſtreich eʒ an daz ubertůr. $t der ſlahende engel v[ůr] da | |
| heten wirz uernomen./ do wrden wir ze rate,/ daz wir strîchen drate/ die herschaft ze suchen./ %-v ob sin got wil | |
| sîme rîche,/ die vuoren krefteclîche,/ den erz gebieten wolde./ ouch streich nâch sînem solde/ vil manec werlîcher man./ wie manec tûsent | |
| sweizes ûf dem orse vant,/ den kund er drabe wol strîchen./ do begunde im müede entwîchen./ ez dreste und grâzte,/ von | |
| verlôs an ir gewinne./ von rabîne hurteclîchen/ si liezen nâher strîchen./ da wart faylieren gar vermiten/ und bêdiu sper enzwei geriten./ | |
| gelîche./ der marcrâve sorgen rîche,/ swie balde er von Gyburge streich,/ sîn gedanc ir nie gesweich:/ der was ir zOransche bî./ | |
| der hœhsten hant.’/ vil boten wart von im gesant;/ //Die strichen naht und tac/ hin zin an den sîn dienst lac:/ | |
| den sîn dienst lac:/ er mante mâge und man./ ouch streich der marcrâve dan./ gein dem âbende er ein klôster vant./ | |
| glast./ er ist der Franzoyser gast:/ von swelhem lande er strîche,/ er tuot wol dem gelîche/ daz unbekennet ist sîn lîp.’/ | |
| von si vreuden vil gewan./ ez hete daz viuwer gemachet:/ gestrichen unt gewachet/ der vater, diu kint, iegeslîches her/ die naht | |
| rehten manheit geburt/ was der dise hete brâht./ er was gestrichen ouch die naht,/ und was den heiden nâch geriten./ den | |
| und durh den kumber vil verzern./ von dan was er gestrichen her/ durh sîner werdekeite ger./ er hete der heiden überkêr/ | |
| an Koukesas/ der werden und der besten was:/ gein dem streich er durh sînen prîs./ ez was Heimrîch der schêtîs./ sîne | |
| an vienge,/ des vrâgeten die rîchen./ er liez et nâher strîchen/ sînes êrsten strîtes urhap:/ alze vil er in des gap./ | |
| sîn ze verre:/ seht ob in daz iht werre./ dâ streich der alde Heimrîch/ mit swerten den wiserîch,/ der im dicke | |
| heres vil./ diu gebot an sölhem topelspil/ kund er wol strîchen und legen./ er was mit stichen und mit slegen/ ûz | |
| swâ daz viuwer klebte, / daz bluot er dar an streich; / zehant daz viur dâ von entweich. / sus ernerte | |
| dehein suht ist sô getân / und wirt diu salbe gestrichen dran, / sine müeze deste semfter sîn. / besigelt in | |
| er si halber oder ein ganzer korb, ruteln dristunt und gestrichen geben, wenne der huffe darin geichet ist. Und daz sol | |
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