Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

strîchen stV. (227 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Ägidius 208 der stunde/ deme himilischen kinde./ Sanctus Egidius der gotis schalc/ streich uerre in einen walt/ (her uloch die uerltwunne),/ uerre in
AvaLJ 92, 3 zuo nam er erde, $s er temperote si werde./ er streich iz dem blinden $s uber diu ougen an der tingen./
AvaLJ 94, 3 ein hor er temperen began,/ fure miniu ougen er iz streich, $s diu blintheit mir entweich./ er hiez mich iz abe
BairFärb 2, 4 reib den dar vnder, die weil es haizze sei vnd streich das auf weizzes, so wirt es schön plawe. @@kn:@#k+3#k- #k+Schwarz#k-@@kn.@
Barth 133, 19 warmez, dû wirdest gesunt]. $p | vil sanfte wermen unde strîch die erzenîe umbe diu ougen: dir wirt inner zwein tagen
Barth 139, 19 pulver unde temper daz mit dem wîzen des eies unde strîchz an ein irich unde lege iz alsô uber daz wange
Barth 143, 35 blôz werde. Sô gehalt die erzenîe: swâ dû si hine strîchest, dâ wirt diu hout blôz als ein glas. //Sô daz
Barth 145, 6 alliu samt in ein horn oder in ein chopher | vaz unde strîch die salben ûzen umbe daz ouge: iz wirt schiere gesunt
Barth 146, 10 den edelen chrâmen ein speciem, diu heizet geralodion laxatium, unde strîch daz in die nas, sô wirt im baz. Nemugestû der
Barth 146, 12 specie niht gewinnen, sô nim die blaichgrüenen $t salben unde strîch die in die nase. //Sô dem menschen daz houbet wê
Barth 146, 25 souge, der ouz dem swambuoch wirt gemachet. Swâ dû daz strîchest umbe daz houbet, dâ muoz daz gesuhte fliehen. //Beginnent diu
Barth 147, 29 | mule den unde temper in mit wîzem wîne unde strîch daz an die brâ, sô heilent $t si. //Swem diu
BdN 160, 31 antlütz, daz ist guot für den auzsetzel. wer sein pluot streicht an die stat, dâ ainz enplœzt ist seins hârs, sô
BdN 173, 14 sô sagt si allez daz si getân hât. sein mark gestrichen auf des menschen augen macht si clâr. Der vogel bedäut
BdN 303, 8 diu swaizvensterl verschoppet, und dar umb, wâ man ez hin streicht, dâ wert ez vesticleich, daz icht hârs dâ wachs. wenn
BdN 303, 10 dâ wachs. wenn man die snecken zestœzt und zereibt und streicht si in etleich wunden, sô werent si, daz kain geswer
BdN 402, 25 sô sint si den augen schad, aber ir wazzer auzwendig gestrichen zuo den augen ist in guot. wenn man die hennen
BenRez 13 bra, der nem silberaschen, ezzich, ole, mische daz zesamnen und striche daz an diu ougen des nahtes. //Fur der ougen zehern.
BvgSp 6 menge daz mit wuͤrtzen [Bl. 156 v, 2. Sp.] vnd striche es an einen spiz vnd bratez schone vnd gibz hin.
BvgSp 20 vf z#;ow schinen vnd lege in vf einen huͤlzinen rost, strich daz feuͤr dar vnder allenthalben, $t daz er erwarme, laze in
Eracl 1066 an sîn gewant;/ ungerne tâten sie daz,/ sie hiezn in strîchn der sunnen haz./ dô gie er frœlîche,/ er dûhte sich
Eracl 1824 dô sie die botschaft vernâmen./ sie begunden ir lîp zieren,/ strîchen und zimieren/ und kleiden mit gewande./ die herren von dem
Eracl 3476 mâze rôt unde weich./ mitten kersen se hin ze hove streich,/ sie hiez sich în lâzen./ die an der türe dâ
Eracl 5091 zerslagen,/ sie vâhten niht sam die zagen./ sie liezen dar strîchen,/ nû gâhen, nû entwîchen,/ jener her und dirre dar./ daz
Gen 191 zâhe,/ dâ er wolte $s daz daz lit zesamene solte,/ streich des unter zwisken $s daz si zesamene mahten haften./ /Den
Gen 625 chêrte,/ vil hart er irbleich, $s vil bald er dane streich./ nîdes was er voller, $s er sprach zû sînem bruoder:/
Gen 1496 irloupte in minneklîchen, $s hiez si widere zuo sînem bruodere strîchen./ er chôm ime sciere $s und inphieng in mit ziere./
Gen 1790 er hôrte si sprechen $s si wolten zuo Dothaim./ Joseph streich nâch in $s unde vant si in Dothaim./ /Alsô si
Herb 620 was wol gezieret,/ Gelesen vn2de geriddiret,/ Gebleichet vn2de gebliche1n,/ Ermel gestriche1n,/ Mit der siden ane genat;/ Dar vber eine phelline wat,/
Herb 1102 was na vurbrant:/ Vo1n dem fure wart er swartz|far./ Do streich er sine salbe1n dar./ Sine1n brief er ouch las./ Sin
Herb 7016 Helm, schilt, halsberg/ Vo1n dem fure blichen,/ Swa sie hine striche1n./ Achilles nam die vberhant./ Ector sine not vurwant,/ We1nne im
Herb 8810 harte groz;/ Doch en=wolde er niht entwiche1n./ Er liz dare striche1n/ Als ein eber mit den zenen./ Disen hie, dort ienen/
Herb 8823 Hectori er auch zv quam;/ Mit dem swerte er dar streich./ Hector dem slauge entweich./ Cantipus sluc aber dare/ Vnd zv|sluc
Herb 10651 sarwat/ V3nde wusche1n mit wine/ Die gewu1nten lide sine./ Sie striche1n wurze vn2de krut/ An sin fleisch v3nde an sin hut./
HvFreibTr 4059 sâhens einen marner/ gên in vaste schiffen her,/ sîn ruoder strichen gar gerade./ dô gehieldens an dem stade,/ unz daz er
HvNstAp 4153 roß das er herre rayt,/ Was sinewel und appfel grab,/ Schon gestrichen hie und da./ Sein klaid was samit lasur var,/ Sein haupt
HvNstAp 5952 weydt,/ Si enmocht im nit ent$~weichen,/ Der kunig ließ dar streychen,/ Untz er sy drang in den kraiß./ Er sprach ’ir
HvNstAp 9704 weyt./ Es was an der abend zeyt./ Di jungen muden geste/ Strichen gegen der veste./ Do saß ain graf wol geporen,/ Der
HvNstAp 15045 stiren zoch/ Zwo slechte pra, di sint praun,/ Geleich hoch gestrichen als ain carbun./ Ich pin deß ane laugen:/ Si trug
Ipocr 92 ſelbun milche in eineme cuffirvazze. oldir in eineme leffele. v3nde ſtrich in div oͮgin. Nim deſ rephvneſ gallun. v3nde ſine blatervn.
Iw 1975 mit unsiten si ir zuo sprach/ und hiez si enwec strîchen:/ sine woltes nämelîchen/ niemer mêre gesehen./ sî sprach ‘mir mac
Iw 3487 sach sî in genesen./ und dô sîz gar an in gestreich,/ vil drâte sî von im entweich,/ wand sî daz wol
Iw 4295 tagen,/ dô ich dar kam durch clagen,/ her Gâwein nâch gestrichen./ ich liez dâ wærlichen/ umb die vrouwen grôz clagen,/ unde
KLD:BvH 3: 1, 3 der minneclîchen minneclîchiu mære sagen./ ir prîs kan sô hôhe strîchen/ unde unprîs sô gar verjagen./ sost ir schœne als ûz gesundert,/
KLD:BvH 7: 2, 7 rîchen./ hî wære ich arn,/ sô wolte ich mit dir strîchen,/ ze fröiden varn./ mirst von strôwe ein schapel und mîn
KLD:BvH 8: 3, 6 dâ geschach:/ al der werlde lop. diu dô enbor/ hôhe strichen $s und noch strîchent,/ diu entwichen $s unde entwîchent/ im
KLD:BvH 8: 3, 6 werlde lop. diu dô enbor/ hôhe strichen $s und noch strîchent,/ diu entwichen $s unde entwîchent/ im und liezenz für: ez
KLD:BvH 10: 2, 2 man ir prîses giht./ //Dô mîn wilder muot vil tougen streich nâch fröide in elliu lant,/ dô lûht%\en ir liehten ougen:/
KLD:BvH 11: 2, 6 nâch gemache./ sorgen wart dâ gar vergezzen,/ trûren muose fürder strîchen:/ fröide hâte leit besezzen,/ dô der tanz begunde slîchen./ fröide
KLD:Kzl 16: 4,14 glîchet sich ein wîp/ diu an sich reiner tugende varwe strîchet/ sô daz mit nihte ir werder lîp/ durch arge lust

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