Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
strîchen stV. (227 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| der stunde/ deme himilischen kinde./ Sanctus Egidius der gotis schalc/ streich uerre in einen walt/ (her uloch die uerltwunne),/ uerre in | |
| zuo nam er erde, $s er temperote si werde./ er streich iz dem blinden $s uber diu ougen an der tingen./ | |
| ein hor er temperen began,/ fure miniu ougen er iz streich, $s diu blintheit mir entweich./ er hiez mich iz abe | |
| reib den dar vnder, die weil es haizze sei vnd streich das auf weizzes, so wirt es schön plawe. @@kn:@#k+3#k- #k+Schwarz#k-@@kn.@ | |
| warmez, dû wirdest gesunt]. $p | vil sanfte wermen unde strîch die erzenîe umbe diu ougen: dir wirt inner zwein tagen | |
| pulver unde temper daz mit dem wîzen des eies unde strîchz an ein irich unde lege iz alsô uber daz wange | |
| blôz werde. Sô gehalt die erzenîe: swâ dû si hine strîchest, dâ wirt diu hout blôz als ein glas. //Sô daz | |
| alliu samt in ein horn oder in ein chopher | vaz unde strîch die salben ûzen umbe daz ouge: iz wirt schiere gesunt | |
| den edelen chrâmen ein speciem, diu heizet geralodion laxatium, unde strîch daz in die nas, sô wirt im baz. Nemugestû der | |
| specie niht gewinnen, sô nim die blaichgrüenen $t salben unde strîch die in die nase. //Sô dem menschen daz houbet wê | |
| souge, der ouz dem swambuoch wirt gemachet. Swâ dû daz strîchest umbe daz houbet, dâ muoz daz gesuhte fliehen. //Beginnent diu | |
| | mule den unde temper in mit wîzem wîne unde strîch daz an die brâ, sô heilent $t si. //Swem diu | |
| antlütz, daz ist guot für den auzsetzel. wer sein pluot streicht an die stat, dâ ainz enplœzt ist seins hârs, sô | |
| sô sagt si allez daz si getân hât. sein mark gestrichen auf des menschen augen macht si clâr. Der vogel bedäut | |
| diu swaizvensterl verschoppet, und dar umb, wâ man ez hin streicht, dâ wert ez vesticleich, daz icht hârs dâ wachs. wenn | |
| dâ wachs. wenn man die snecken zestœzt und zereibt und streicht si in etleich wunden, sô werent si, daz kain geswer | |
| sô sint si den augen schad, aber ir wazzer auzwendig gestrichen zuo den augen ist in guot. wenn man die hennen | |
| bra, der nem silberaschen, ezzich, ole, mische daz zesamnen und striche daz an diu ougen des nahtes. //Fur der ougen zehern. | |
| menge daz mit wuͤrtzen [Bl. 156 v, 2. Sp.] vnd striche es an einen spiz vnd bratez schone vnd gibz hin. | |
| vf z#;ow schinen vnd lege in vf einen huͤlzinen rost, strich daz feuͤr dar vnder allenthalben, $t daz er erwarme, laze in | |
| an sîn gewant;/ ungerne tâten sie daz,/ sie hiezn in strîchn der sunnen haz./ dô gie er frœlîche,/ er dûhte sich | |
| dô sie die botschaft vernâmen./ sie begunden ir lîp zieren,/ strîchen und zimieren/ und kleiden mit gewande./ die herren von dem | |
| mâze rôt unde weich./ mitten kersen se hin ze hove streich,/ sie hiez sich în lâzen./ die an der türe dâ | |
| zerslagen,/ sie vâhten niht sam die zagen./ sie liezen dar strîchen,/ nû gâhen, nû entwîchen,/ jener her und dirre dar./ daz | |
| zâhe,/ dâ er wolte $s daz daz lit zesamene solte,/ streich des unter zwisken $s daz si zesamene mahten haften./ /Den | |
| chêrte,/ vil hart er irbleich, $s vil bald er dane streich./ nîdes was er voller, $s er sprach zû sînem bruoder:/ | |
| irloupte in minneklîchen, $s hiez si widere zuo sînem bruodere strîchen./ er chôm ime sciere $s und inphieng in mit ziere./ | |
| er hôrte si sprechen $s si wolten zuo Dothaim./ Joseph streich nâch in $s unde vant si in Dothaim./ /Alsô si | |
| was wol gezieret,/ Gelesen vn2de geriddiret,/ Gebleichet vn2de gebliche1n,/ Ermel gestriche1n,/ Mit der siden ane genat;/ Dar vber eine phelline wat,/ | |
| was na vurbrant:/ Vo1n dem fure wart er swartz|far./ Do streich er sine salbe1n dar./ Sine1n brief er ouch las./ Sin | |
| Helm, schilt, halsberg/ Vo1n dem fure blichen,/ Swa sie hine striche1n./ Achilles nam die vberhant./ Ector sine not vurwant,/ We1nne im | |
| harte groz;/ Doch en=wolde er niht entwiche1n./ Er liz dare striche1n/ Als ein eber mit den zenen./ Disen hie, dort ienen/ | |
| Hectori er auch zv quam;/ Mit dem swerte er dar streich./ Hector dem slauge entweich./ Cantipus sluc aber dare/ Vnd zv|sluc | |
| sarwat/ V3nde wusche1n mit wine/ Die gewu1nten lide sine./ Sie striche1n wurze vn2de krut/ An sin fleisch v3nde an sin hut./ | |
| sâhens einen marner/ gên in vaste schiffen her,/ sîn ruoder strichen gar gerade./ dô gehieldens an dem stade,/ unz daz er | |
| roß das er herre rayt,/ Was sinewel und appfel grab,/ Schon gestrichen hie und da./ Sein klaid was samit lasur var,/ Sein haupt | |
| weydt,/ Si enmocht im nit ent$~weichen,/ Der kunig ließ dar streychen,/ Untz er sy drang in den kraiß./ Er sprach ’ir | |
| weyt./ Es was an der abend zeyt./ Di jungen muden geste/ Strichen gegen der veste./ Do saß ain graf wol geporen,/ Der | |
| stiren zoch/ Zwo slechte pra, di sint praun,/ Geleich hoch gestrichen als ain carbun./ Ich pin deß ane laugen:/ Si trug | |
| ſelbun milche in eineme cuffirvazze. oldir in eineme leffele. v3nde ſtrich in div oͮgin. Nim deſ rephvneſ gallun. v3nde ſine blatervn. | |
| mit unsiten si ir zuo sprach/ und hiez si enwec strîchen:/ sine woltes nämelîchen/ niemer mêre gesehen./ sî sprach ‘mir mac | |
| sach sî in genesen./ und dô sîz gar an in gestreich,/ vil drâte sî von im entweich,/ wand sî daz wol | |
| tagen,/ dô ich dar kam durch clagen,/ her Gâwein nâch gestrichen./ ich liez dâ wærlichen/ umb die vrouwen grôz clagen,/ unde | |
| der minneclîchen minneclîchiu mære sagen./ ir prîs kan sô hôhe strîchen/ unde unprîs sô gar verjagen./ sost ir schœne als ûz gesundert,/ | |
| rîchen./ hî wære ich arn,/ sô wolte ich mit dir strîchen,/ ze fröiden varn./ mirst von strôwe ein schapel und mîn | |
| dâ geschach:/ al der werlde lop. diu dô enbor/ hôhe strichen $s und noch strîchent,/ diu entwichen $s unde entwîchent/ im | |
| werlde lop. diu dô enbor/ hôhe strichen $s und noch strîchent,/ diu entwichen $s unde entwîchent/ im und liezenz für: ez | |
| man ir prîses giht./ //Dô mîn wilder muot vil tougen streich nâch fröide in elliu lant,/ dô lûht%\en ir liehten ougen:/ | |
| nâch gemache./ sorgen wart dâ gar vergezzen,/ trûren muose fürder strîchen:/ fröide hâte leit besezzen,/ dô der tanz begunde slîchen./ fröide | |
| glîchet sich ein wîp/ diu an sich reiner tugende varwe strîchet/ sô daz mit nihte ir werder lîp/ durch arge lust | |
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