Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
strîchen stV. (227 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| vnde ungewezzirtin kalc. vnde tempir di zwei mit ezzige. vnde strich iz uf daz houbit. Etwenne wirt grint uon vulen blute. | |
| schade an den zenen swenne du iz uf daz houbit striches. so lege bibergeil $t in den munt vnde muschatin. Noch | |
| vnde sal man kaldiz wazzer vnde ezzic under di ougen strichen. Nim esil mist vnde ezzic. vnde habe iz im uor di | |
| mirtelboume. vnde uon rosen. vnde sut daz in wazzer. vnde strich daz in daz zan uleisch. vnde wasche di zene mit ezzige | |
| di pilr dicke waschin mit edilme wine. vnde sal dran strichen puluer der gemachit si uon mastic vnde uon citerepfeln rinde. | |
| gepuluert. mit ochsen galle $t getempirt vnde mit honige. sal man strichen unene an die kele. Swer ouch machit ein gargarismum $t | |
| da vor ist gut ochsen galle $t so man si dar strichet. //Der huste wirt dicke uon der brust suchte. Etwenne wirt si | |
| ein stuppe uon margram rinden. vnde mache daz mit ezzige vnde strich dar uf. So di uicblater $t innerhalp des libes si. | |
| gip im purceln vnde latich. kurbiz. pizen. erdepfel. kumberin. $t Striche im an den rucken nachtschaten saf. $t pilsen saf. vnde rosen ole. Mache | |
| ein stuppe uon eicheln. vnde tempir daz mit ezzege. vnde strich iz im an den rucke. also tu uon latich same. vnde | |
| latich same. vnde uon purceln saffe. mische iz under ein ander. vnde strich iz an den rucke. (@fol._51_a.@) Nim ruten vnde pilsen. vnde | |
| vnde tempirz $t alliz under ein ander mit wazzer. vnde strich iz an di rore. darnach wasch iz abe mit mer wazzer. | |
| dar nach misch iz under ein ander mit wazzer. vnde strich iz im an daz geswer. //Ein geswer wirt etwenne an | |
| dragme. rosen same $t zuo dragme. di salbe sal man dran strichen. Den noch ist ein ander salbe gut dar zu. Nim | |
| dragme. twalmes $t ein dragme. daz temper mit ezzige. vnde strich iz dran. //Der sliem cerrit sich in dem buche. oder | |
| aloes. uon costo. vnde uon bifin. vnde sol ir ol strichen in di kunne daz gemachit si uon lylien oder uon | |
| fioln vnde rosen. vnde widen loup. vnde psillium. vnde mirteln. vnde strich im in di naselocher. fioln ole umbe den slaf. rosen ol mit | |
| di tinne vnde den slaf mit rosen ole gemischet mit ezzige. Strich im in di naselocher uioln ole. Habe er ein geswer in | |
| tut. so salbe iz im mit rosen ole. vnde mit ezzige. Strich im in di naselocher fiol ol. wasche im di bein. vnde | |
| so nim des blutes daz uz der wunden get. vnde strich daz an ein brot. vnde wirf ez einem hunde. vluhet | |
| vnde tempers vnder ein ander. vnde mache ein salbe vnde strich si an daz geswer. //Sumeliche warzen werdent uon dem fleumate. | |
| dar nach sal er si abe sniden. vnde sal dran strichen uon mirtelboum. dar nach sal er druf legen win reine | |
| also ist vihen milch mit smalze getempirt. so man ez dran strichet. //Miselsucht wirt uon der swarzen colera. so sich di enzundet. | |
| So sich di vuze schrinden uon den kalden luften. so strich in di schrunden ole uon fenu_greco daz gemischet si mit | |
| der nasen so man si zetribet mit trachen blut. vnde si strichet uorne an di tinne. oder in di naselocher. $t Si | |
| an der lefsen. ob man si mit warmem wazzer dran strichet. Si ist gut den maniacis so man in si gibet | |
| tribet mit suzem wine. vnde daz uorne an daz houbt strichet. Si ist gut fur di zeher di uz den ougen | |
| fur di harwinden. swer si zetribet mit warmem wazzer vnde strichet si einem menschen der di sucht hat so er bekeren | |
| zeilant korlin. vnde mit bibergeil. vnde sal si im also strichen uf di zungen. vnde uf den gumen. //Rubea_crociscata ist ein | |
| daz eiterhafte wurme tun. so man si trinket. oder druf strichet. Si ist gut fur daz geswer in dem halse das | |
| si nimt mit labem wine vnde uzen an di zene strichet. Si ist gut fur daz pfenhen so man liquiritie puluer. vnde | |
| daz sieden mit ein ander eine wile. vnde salt daz strichen an di lit di uon hitze wetagen haben. Di wurtze | |
| werdent von mir niemer gezalt.’/ in sînen munt er si streich/ und sprah: ‘si sint sô weich/ und smeckint sô wole,/ | |
| mit micheler manige./ Alexander mit den Kriechen/ lîz dar zô strîchen./ Darius und sîne fursten,/ di wol vehten torsten,/ di armen | |
| knappe, offei:/ stêt in dem ringe und lât dar nâher strîchen!/ */ //Nun schawet an den wunderlichen koppen,/ wie er | |
| entwîchen:/ wan sie echt alle ruowen, so lât sie dar strîchen./ waz daz gulde, ir tzæme der selbe schal,/ Wechselt sie | |
| bediuten,/ waz dinges an den liuten/ der rede so nahen strichet,/ daz manz wol dar gelichet./ swa des valschen mannes lip/ | |
| vant,/ er vuor ze Britanje in daz lant./ durch Britanje streich er dô/ sô strîteclîchen unde alsô,/ daz nie kein tac | |
| tac sô langer wart,/ daz des iht würde gespart,/ ern striche in iemer in die naht./ dâ zuo gab ime muot | |
| vil manic edele herze sleich/ und daz zouber dar în streich,/ daz die gedanke zehant/ vienc unde vâhende bant/ mit sene | |
| vant,/ dazs über mer in vremediu lant/ nâch ir bûgeræte streich?/ weiz got, hie spellet sich der leich,/ hie lispet daz | |
| hiute an dem morgen iesâ/ dô ez liehtende wart,/ dô streich ich aber ûf mîne vart/ alhie her wider Weisefort./ nu | |
| diu stolze, diu wîse/ lachende unde lîse,/ schône unde wol gestrichen/ aldort her în geslichen/ und sach daz swert dâ ligen | |
| daz ir iegelîcher vruo/ mit sînen dingen sî bereit/ wol gestrichen unde gecleit/ mit der aller besten wât,/ die ir iegelîcher | |
| sungen eines unde zwir:/ ‘in gotes namen varen wir’/ und strichen allez hinewart./ //Nu was den vrouwen zuo zir vart/ mit | |
| guot unde tugent und êre/ vindet iemer mêre.’/ //Hie mite strichen die kiele hin./ si beide hæten under in/ guoten wint | |
| hoveliute wân?/ waz hât mîn vrouwe und ich getân?/ ûz! strîchet balde in gotes haz!/ und wizzet wærlîche daz:/ swes ieman | |
| und über gras,/ dâ ime der hirz des nahtes was/ gestrichen unde gevlohen vor;/ dem volget er reht ûf dem spor,/ | |
| //Minne diu süenærinne/ diu kam dâ zuo geslichen,/ gestreichet unde gestrichen/ ze wunderlîchem vlîze:/ si truoc ûf daz wîze/ geverwet under | |
| vindet manegen wîgant,/ der in unkundiu lant/ durch schœne vrowen strîchet,/ der keine mir gelîchet/ weder an guot ald an getât./ | |
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