Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
stat stF. (1098 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| vz im da koſte. Danach wurfen ſi in vz der ſtete vnde ſtainten in. Do dahte er wol an daz goteſ | |
| von einer armen meigde gervͦhte geborn werden in ainer armen ſtete, mit boſen tvͦchelinen $t gewindelt werden, in ainer armen krippe | |
| in multa patientia, in uigiliiſ, $t in ieiuniiſ etc. Zwo ſtête ſint, die habint oͮch zwene herren miſlich: $t einiv iſt | |
| ſtat, div genant waſ Gâza. Div diet, div in der ſtât waſ, wârn genamet philiſtêi, die wârn viant Samſoni. Do er | |
| div ubir ſi getan waſ, offinote. Do er in die ſtât chom, do begunde er brîdegin unde růfte: Adhuc quadraginta dieſ, | |
| ſache, daz daz vihe vaſtete wr die ſunti der ſvntlichin ſtête, vnde iz deheine ſunti hieti. Uon div ſchulin wir arme | |
| hat, deme mac niht gewerrin, der iſt behůtit in allin ſtetin. Deme ſit ir hivte beuolhen mit libe unde mit ſele, | |
| Ioachim, ir moͮter uon Betlehem unde hiez Anna. Die zwo ſtete het unſer herre ime ſelben erwelt, Betlehem zvͦ ſiner geburt, | |
| altare, alſ tet der goteſ ſun ſin chrûce zoͮ der ſtete ſiner martere. Yſaac wart nith erſlagen, alſo wart oͮch div | |
| zwelfboten zoͮ ime ladete, eineſ tageſ uoͮr er an eine ſtat. Da ſach er ſizzen den uil goͮten herren $.s$. Matheum | |
| ſimme zorne, daz er unſ nith ſlehet unz an die ſtât, da wir uor ime uerroͮget werden uon den roͮgenten engelen, | |
| zwelfpoten; uon div ordenote in got zoͮ der oberſten $t ſtete, div in der werlt ein uor allen ſteten den heren | |
| oberſten $t ſtete, div in der werlt ein uor allen ſteten den heren urîtoͮm urîlichen behabete. Die heren Rome becherte der | |
| unſ iht gebreſte, gêt unde coͮfet îv ole.’ An der ſtete mac niemen dem anderen niht gehelfen, da moͮz ein iegelich | |
| templum mac niht gebenmazzet werden unſerſ herren hûſe. Von der ſtete ſint micheliv wnder geſaget. $t Die heiligen wiſſagen unde die | |
| zwelfpoten habent dannan div uil tiurlichen dinc geſait. Diu ſelbe ſtât hat manegen namen; ſi iſt genamet Syon, ſi heizzet Ieruſalem, | |
| edificatur $t ut ciuitaſ etc; ‘ſi wirt gecimbert alſ ein ſtat’. Diu himeliſſce Ieruſalem wirt gecimbert, ſwenne die ſaligen ſele werdent | |
| der bîhte unde der boͮzze ſint oͮch tor der grozzen ſtete. Die drî borte ſint bezzer quam omnia tabernacula Iacob. Die | |
| unde wirt gezogen in Betſayda unde belibet in Corozaim. Die ſtete alle drî hat der almahtige got ueruloͮchet mit ſin ſelbeſ | |
| die deſ niht toͮnt, die heizzet er marteren. Alle die ſtete, da unſer herre uber uoͮr, die zeuoͮret er. Danach ſendet | |
| undertan, uon dem mere unze an daz mere, uon der ſtete, da div ſunne uf get, unze an die ſtat, da | |
| swester. Kain brvder vnd kain swester sol eingen in die stat.@f+5@f- Vns sol mit im nemen, den oder div der maister | |
| maister git. //Vnd swenne ain brvder oder swester avzerhalb der stat mit siner geschelschaft iht hat ze schafen avf des spitals | |
| an vrlawe des maisters oder der verweser wonet in ainer stat oder in ainem darf, dainne ist ain spital oder nahen | |
| oder niet hawen. //Ir svlent dem tivfel an ive niht stat gewen. Alle boͤsiv rede sol avz ivrem mvnt niht gen. | |
| ûf einez andern mannes guot âne des willen des diu stat ist; gibet ers aber urlaup, diu vogtei ist doch sîn | |
| dorfe, oder swâ er ez getân habe, unde sol die stat nennen. Oder er sol in schuldigen, daz er in genœtet | |
| gewissen boten dar senden ûf daz lantteidinc $t an sîner stat, der die nôt benenne diu in geirret habe, und auch | |
| dô offente der heilige geist, daz der, der die hôhesten stat in der ecclesien hat, wie liep er sule haben rittere | |
| sô gar uberwunden unde vertiligeten, $t daz sie die heiligen stete wider gereinegeten, $t die sie hêten geunreint, unde den vride | |
| geliden sint ouch pfaffen, die eine werde unde eine nuzze stat hânt, daz sie in der cît des vrides alsô glenstern | |
| der sieche ist kumen, ê danne man in zu der stat der rûwe bringe, sô sal er sîne sunde bîhten, ob | |
| ez der bîhter rêtet. Anders sal man in eines sîchen stat nieman in die spitâle entphâhen. Unde ob er iht gûtes | |
| sule in den spitâlen. /Hienâch, sô der sieche in die stat des spitâles entphangen ist, sô sol man sîn nâch des | |
| wollen ouch, daz man daz behalte vesteclîche, daz an allen steten, dâ man spitâl heldet, sô welcheme brûdere von dem meistere | |
| gemeine spîse geben unde glîch nâch der state unde den steten unde der brûdere nôtdurfte teilen, wenne under den brûderen $t | |
| dem ezzen zu der kirchen gên oder an eine andere stat, die von dem obersten darzu wirt bescheiden. $t Die ganzen | |
| den armen, oder daz man an des zênden $t brôtes stat gemeinez almûsen drîstunt gebe in der wochen. 15. Von der | |
| ob ez mit vûge mac sîn, die slâfen an einer stat bî einander, ez ensî danne, daz lîhte der oberste daz | |
| daz ez sich von grôzer nôtdurfte anders vûgete. In den steten, dâ der brûdere daz meiste teil slêfet, da sal des | |
| dem râte. /Der meister disses ordenes, oder die an sîner stat sint, swanne sî von den dingen endelîche wollen reden unde | |
| gerêtet, $t daz sal der meister, oder die an sîner stat sint, volgen. Welchez aber daz bezzer teil sî, ob sî | |
| zu dem urteile des meisteres oder der, die an sîner stat sint, verlâzen, unde doch alsô, daz man die geistlicheit unde | |
| ist gesprochen, dan alse dâvor ist bescheiden. Wirte unde die stete, die bôses lûmundes sint, sulen sie vermîden, swâ sie die | |
| dâ sie ouch zu herbergen sint, dâ sal an der stat, dâ sî slâfent, ie nahtes ein lieht sîn, ob sie | |
| den cîten, sô sie ûffe der wegeverte sint varende von steten zu steten, sô mugen sî an dem Gotes dieneste unde | |
| sô sie ûffe der wegeverte sint varende von steten zu steten, sô mugen sî an dem Gotes dieneste unde an den | |
| gescheffede ires ordenes oder zu gewinnene die sêlen. In arcwênigen steten unde zîten sulen die brûdere vermîden die gesprêche der wîbesnamen | |
| entphâunge des bescheidenheite, deme sôgetân ambeht denne bevolhen ist, zu steten unde zu stunden, unde ouch dabî, daz dikein brûder dekeinen | |
| andehtekeit zu der kirchen oder in dem hûs noch anderen steten durch lîhtekeite willen noch durch kurcewîle niht barvûz gên noch | |
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