Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sëltsæne Adj. (123 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Roth 3076 solin der inne uerholne sin./ Die ivncurowe constantin./ Bedrugit die selzene want./ Dat sie lithe in den kiel gan./ Vnde schovet
Roth 3095 rot./ Alse der koninc gebot./ Nuschen un̄ boge unde harbant./ Selzene cram gewant./ Daz sante constantin./ Mit rade na der thoter sin./
Roth 3119 iz dagede./ Der spileman hauede./ Behangen sine crame./ Mit gewete selzene./ Do giengin die burgere./ Vz der stat ze bare./ Si
SAlex 5319 lâge wir dâr mit scalle/ und froweten unsih alle/ der seltsênen brûte./ ih und mîne lûte/ wir wolten dâr blîven./ unde
Seuse 90,30 ich aber froͤlich uf brechen mit einem núwen reyen und selzenen lobe, daz ich nieme erkande, denne daz es mir nu
Seuse 118,10 wili hůb er aber an und sprach: «dis ist ein selzen ding; man moͤhti as mer singen: #s+Gaudeamus,#s- von froͤden, als
Seuse 226,14 der din ie rehte enphant, und wie ist es so selzen ze hoͤrenne dem menschen, dem du unkunt bist, des herz
Seuse 323,19 des bildes mantel gar in rot und purpurvar mit heidenschem selzemme werke, daz einen wúnneklichen anblik gap, und daz velt daz
Seuse 475,13 als seltzen daz ist, daz man einen guldin vindet, als seltzen solte daz sin, daz der mensche sich selber iemer me
SHort 2943 edelste gedihte!/ dis wirt ain bigerihte/ so gar und gar selzene/ daz ich benamen wene/ es werd in al der welt
SHort 9748 froͮndes rehtú trúwe/ nach frondes tot nuwe/ uf erde si seltzenne./ ich laydig Magdalene/ sus ogte min untrúwe hie/ do ich
Spec 121, 21 vihen, daz ir iegelichez gê uor ſimme antluzze. Daz ſint ſeltſaniv wort îv ze ſagenne; iedoch ſcult ir merchen, waz div
Tr 3555 mit den sô ruorter unde sluoc/ ursuoche und notelîne genuoc/ seltsæne, süeze, guote./ hie mite wart ime ze muote/ umb sîne
Tr 3567 an/ mit vlîzeclîchem ruoche./ sîne noten und sîne ursuoche,/ sîne seltsæne grüeze/ die harpfet er sô süeze/ und machete si schœne/
Tr 11893 //Tristanden unde Îsôte./ si twanc ein nôt genôte/ und in seltsæner ahte:/ ir dewederez enmahte/ gehaben ruowe noch gemach,/ wan sôz
Tr 12463 als ez ir michel nôt tete:/ diu bete was ouch seltsæne./ ‘trût vrouwe’ sprach Brangæne/ ‘iuwer muoter, diu vrouwe mîn,/ diu
Tr 15778 ouch ê von ime vernomen/ vil manlîcher dinge/ und vil seltsæner linge./ der was vil harte sêre/ vervlizzen an sîn êre,/
UvZLanz 403 tet er daʒ./ ûf sîn ros er gesaʒ./ nu vernement seltsæniu dinc./ eʒ enkunde der jungelinc/ den zoum niht enthalden./ er
UvZLanz 2106 erwant:/ dâ von starp der wîgant./ //Merkent alle besunder/ ein seltsæne wunder/ umb des jungen ritterschaft./ er sluoc den wirt mit
UvZLanz 4234 site/ und satzt in in ir herzen schrîn./ waʒ solte seltsæner sîn!/ ditz was unser helt balt:/ er was rehte gestalt/
UvZLanz 4885 dâ was geworht von golde,/ als ein wîse meister wolde,/ seltsæniu kunder,/ vische, merwunder,/ tier, gefügel unde man./ diz was alleʒ
UvZLanz 5593 swief/ von der rüstungen./ die alten zuo den jungen/ mahten seltsæniu cleit./ in was daʒ für wâr geseit/ unde hôrten alle
UvZLanz 7805 den strît./ sîn heil verdruht im ouch den nît,/ daʒ seltsæn ist und unvernomen,/ wan die bœsen haʒʒent ie die fromen./
Wernh 181 //#F+D#F-en nît wil ich verdingen/ unze ich fur bringe/ disiu seltsâniu wort:/ swaz Mathêus schreip dort/ den êbraischen liuten,/ daz wil
Wernh 1451 newolte si niht geruochen./ schelten unde fluochen/ daz was ir seltsâne:/ der sunden was si âne./ ir hûsgenôzinne/ die starhte si
Wernh 2788 si si êrist an gesach,/ si gruozte sie mit triuwen:/ seltsâne unt iteniuwe/ wurden <ir> diu mâre/ diu dâ geschehen wâren./
Wernh 4123 diu kint/ diu von sunden chomen sint,/ daz was ir seltsâne;/ si was sîn alles âne./ daz kint daz dâ fur
Wernh A 1687 hort ein schal grozzen/ von seinen housgenozzen,/ wan es sey selzêne/ dovhte vn̄ harte zême./ waz sol ich mere sagen?/ Joseph

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