Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëltsæne Adj. (123 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ich aber er/ Oder zum meisten zene/ (Die selben sint seltzene),/ Dan ich zubreche den sin./ Alsus han ich daz buch | |
| Hin unde her mit schrenken./ __Nieman wil nu bedenken/ Wie er Cristum gebige/ Im selben in die wige/ Sines herzen, uf | |
| der versten,/ Ie wider #s+um einen pfenninc.#s-’/ Diz waren gnuc seltzene dinc/ Daz des ein stimme vorjach./ Got selben dise wort | |
| Carmelie./ Dü künsche wandels frye/ Was och sorgen worden/ Onne. ritters orden/ Völlenklich erhöchett ward,/ Dü ungezemen hoffartt/ Der vaigen waz | |
| manig schneller tegen./ Von l%:ichtem helffen baine/ Warend die tafflen raine,/ Dar uff von syden ward gelaitt/ Manig edel tüch braitt,/ | |
| luczel acht/ An auf erdachte speis./ Es ist doch ain seltsam weis:/ Ob ez der reiche wol mag tun,/ So spart | |
| Oder mit gutem ende send in den tod,/ Der doch seltsam were!/ Hore ein ander mere/ Das Crist selbe gesprochen hat,/ | |
| Und das man ir sagte/ Was dew sel chlagte./ __‘Ein seltsam mer wil ich dir sagen,/ Chlegleich wil ich dir chlagen,’/ | |
| leiden und sw#;aer.’/ Do sprach dy sel: ‘das wer ain seltsam m#;aer;/ Wenn solt ich dan volpuessen gar?/ Sold ich leben | |
| ane wer,/ Er bringet dir fur ein michel her/ Vil seltsamer gedanche,/ Er versuecht mit seinem getranche/ Wie er dich muge | |
| wolgefallen,/ Heb vast, sy sind swer!/ Da ist inne manig seltsam mer/ Der sy sich da ze der kirichen flais;/ Dasselb | |
| perait,/ Ha ha, wie ain schone wat!/ Siech, wie manig seltsam nat,/ Wie manig strikch w#;aehe,/ Durich das man sy an | |
| den sant.»/ //Die werden tavelrunder/ die wunderte ie besunder/ der seltsênen geschicht,/ wan im bî sînen tagen nicht/ alsulch unprîs was | |
| Disem det das haupt we,/ Der rieff ’geuß in me!’/ Seltzam stampaney/ Hetten dy companey./ Ir schall, ir schrein daz was | |
| und Missetat/ Ir banier uf gestozen hat./ Truͤwe ist gar seltzen:/ In minen sinnen ich wen/ Truͤwe die si slehtes dot./ | |
| im ûf gezogen,/ hoveroht und ûz gebogen./ er truoc an seltsæniu cleit:/ zwô hiute het er an geleit:/ die heter in | |
| karge wehselære/ und entlihen ûz ir varende guot/ ûf einen seltsænen muot./ sî nâmen wuocher dar an/ sam zwêne werbende man:/ | |
| verbrant?/ ih vernæme gerne diu niumære;/ si dunkent mih harte seltsæne’./ $sDer helt Ôdnâtus/ der antwurte dem kunige sus:/ ‘ih sage | |
| welder in./ Dâvît von Armêniâ/ und der kunic von Avêniâ,/ seltsêne cleinôt und gâbe rîch/ sie sanden im und gâben sich./ | |
| ich frô,/ herre, iz ist besunder/ ein ubergrôzez wunder/ unde seltsêne mir,/ als ich daz weiz an û, daz ir/ ie | |
| daz si geswîgen alle, unz er/ rehte vernæme waz der/ seltsæmes wolde sagen./ die liute muosen alle dagen,/ und wart ein | |
| zierte daz gevilde:/ nû sint sîniu löuber val./ ir gedœne seltsæn unde wilde/ sanc diu liebe nahtegal,/ diu für süeze stimme | |
| ir,/ der Prîant sî geheiʒen,/ des name in disen kreiʒen/ seltsæne ist unde wilde./ weiʒgot, wir hân sîn bilde/ beschouwet selten | |
| bilde,/ son ist daʒ niht ein wilde/ sache und ein seltsæneʒ dinc,/ ob ein bescheiden jungelinc/ sent nâch mîner minne sich./ | |
| fast wunderlich was und was zwúschen den zweyn muren fast selczene gemacht; und der ritter wundert sich fast sere was das | |
| ir sinne und ist vri ane herzeleit</KAP> Es ist ein selzen und ein hoher weg, da wandelt dú getrúwe sele inne | |
| schine und der himmel die sine. Dú lúhtenisse ist so seltzen erlich, das ich si nit můs noch mag geschriben. $t | |
| nit zu benge,/ ich saget uch eyne mere,/ die vil selsen were./ nu hain ich is vernomen/ und byn da gekomen/ | |
| ich van deme droůme entspranch./ so docht he mich so selsen syn,/ wonderlich was myn gedanch./ doe ghinc ic zů der | |
| kumt der starke Sîvrit, $s der helt von Niderlant.«/ vil seltsæniu mære $s er an den Nibelungen vant./ Den recken wol | |
| der herzog Albreht/ zuo gesinde einen kneht,/ der was sô seltsæme,/ daz er den hern was genæme/ umb sîn fuore baltlich,/ | |
| wegen:/ het er grôzer kost gephlegen,/ daz was im niht seltsæme_–/ swer noch vier fursten næme,/ der iegelicher hiete mêr,/ dennoch | |
| stolz/ durch kurzwîl gen holz/ alterseine ûf der heide./ ein seltsæme ougenweide/ der wart er dô gewar./ von edelem tuoche klâr/ | |
| geburt/ driuzehen hundert jâr spurt./ //__DCCCXIII. nû merket besunder/ ein seltsæmez wunder,/ daz in der friste hie/ ze Stîre ergie./ sich | |
| sitin sam eynen kil. Dy dritte wise ist hobisch vnd selczen. Wiltu manchirleyge obis han vf eyme boume als legir obis, | |
| ist is nicht not dor von czu redin. Sundir eczliche selczene dink, di nicht allin kunt sint! Czu dem erstin saltu | |
| niergin geregin mochtin, unt andirs manic dinc tâtin sie, daz seltsêne was, unt sagitin den lûtin, daz sie gote wêrin. der | |
| nicht wellen genuͤge sein, die sunder wirtschaft wellent haben und seltsein trinchen von andern landen. er sprichet, unser herre: ‘ir ensuͤlt | |
| niht ze gvt./ Dannen hvb sich der bote./ vernemet von seltsenem spote./ Reinhart vor siner bvrc saz,/ leckerheite er niht vergaz./ | |
| in den walt qvam/ Vnd svchte sinen kvllinc./ nv vernemt seltsene dinc/ Vnd vremde mere,/ der die glichsere/ Vch kvnde geit, | |
| sinen hals lac/ ein bouch uile waehe;/ daz werc <was> seltsaene/ uzzer golde unde uzzer gimme./ den sante ime ze minnen/ | |
| churzwile,/ si sageten ir fauelie;/ si sagten ein ander under wegen/ manige seltsene rede;/ si lachten unde waren uro./ Genelun erbalte sich do;/ | |
| antraiten,/ man hiz fur laiten/ ir muzere/ unt manige gebe seltsene./ dů hiz er ouch die gisel/ schire uur wisen;/ er | |
| gesmidet wart/ nicht des im gelich ware./ sine site waren seltsane:/ in swelh ende man iz bot,/ da was geraite der | |
| unt diu tál/ allez in wage ware./ daz duhte si harte seltsane/ daz in di cristin uor gehabeten./ Falsaron si mante,/ er | |
| im nicht nescadete/ neweder gote noch gouchelare./ di troume waren seltsane./ Der chunc Marsilie/ chom flihende widere/ ze Sarraguz fur di | |
| wnteres genůch/ des got an dise erde îe gescůf,/ manc seltseniz spil;/ goldis was der uil,/ daz uil edele gestaine./ diu | |
| ich daz wiste./ wannen sie kumen weren./ ir gewant is seltseene./ swer sie hat vz gesant./ her in unser lant./ Der | |
| vn̄ neigen ge zvgenliche./ sich hof ein groz ge drank./ sie duchte seltsene daz gewant./ uon ritarin vnde uon vrwven./ Dar wart ein | |
| den ne mochte niehein ros getragen./ der duchte sie ein selzene knape./ der troch eine staline stangin./ vier vnde zwiencich ellene | |
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