Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëgen stM. (211 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| haben rittere unde wie er sie entphâhen sule mit deme segene in den schirm der ecclesien mit sunderlicheme gunste unde ouch | |
| brûdere zu ezzene kument, sô sulen die pfaffen den gewonlichen segen unde die leigen ein pater noster unde ein ave Maria | |
| deme crûce geben, der dâ gesegent sî mit dem gewonlichen segene unde mit deme wîhwazzere besprenget, wenne man mit dem crûce | |
| die man singet, zu der collecten gar unde zu dem segene sal man sîn an der venie gar. /7. Zu der | |
| zu der collecten nâch Dominus vobiscum unde zu des prîsteres segene. 9. In der vasten zu den sîben salmen, sô man | |
| widerstreben,/ ez wart im iesâ gewegen./ er enphie den urloubes segen/ und kêrte danne zehant/ und sant ez gegen Engellant/ und | |
| geschen,/ der in den zwein banden stat./ daz er gotes segen enphangen hat,/ da mit ist er got gebunden;/ des mut | |
| mut./ du bist in zwein w(e)is verlorn,/ daz du den segen hast verkorn,/ den gotes Ritter habent von gote./ uns saget | |
| habent von gote./ uns saget ein ieslich gotes bote,/ swer des segenes niht geruche,/ der binde sich mit dem vluche./ dar zu | |
| daz er gewaltes sol pflegen./ dar umbe hat er gotes segen/ und sol die sele mit nern,/ daz er daz unreht | |
| geschonet./ wirt er von dir gehoͤnet,/ daz du ver smehest sinen segen/ und des gewaltes niht wilt pflegen,/ den got den Rittern | |
| tievel inne siht,/ der daz chriuce niht enschiuhet/ noch den segen niht enfliuhet./ sit dem unreinen pfaffen/ der gnaden niht ist | |
| wære./ ir gruoz, ir rede betrahter gâr,/ ir sûft, ir segen, al ir gebâr/ daz marcter al besunder/ und begunde iedoch | |
| und begunde iedoch hier under/ ir siuften unde ir süezen segen/ ûf den wec der minne wegen:/ er kam binamen an | |
| nie gesach,/ diu dô und dâ nâch ime geschach:/ manc segen wart im nâch gegeben,/ daz got sîn êre und sîn | |
| dînes lîbes pflegen!’/ hie mite sô buten sim alle ir segen/ und kêrten iesâ wider dan./ //Nu wie gewarp dô Tristan?/ | |
| ander komen/ und hæten messe vernomen/ und ouch enpfangen den segen,/ des man in dâ solte pflegen./ //Marke nam dô Tristanden/ | |
| unde müeze es pflegen!’/ hie mite bôt er in sînen segen./ sîn schiffelîn daz stiez er an/ und vuor in gotes | |
| gote ergeben;/ im wart von maneger edelen hant/ manec süeze segen nâch gesant./ und alse er ûz ze stade gestiez,/ sîn | |
| zwei si nigen dem lande dô/ und bâten den gotes segen/ der liute unde des landes pflegen./ si stiezen an und | |
| unde dem eide./ hant unde herze beide/ ergap si gotes segene/ ze bewarne und ze pflegene./ //Nu wâren dâ genuoge/ sô | |
| daz venster er dermite verschoup/ und bôt der schœnen sînen segen;/ er bat ir got den guoten pflegen/ und schiet er | |
| beuelhe dir, herre,/ minen lip vnde mine sele."/ do dir segen was getan,/ mit handen nam in der heilie man/ vnde | |
| beren,/ daz sie die cristenheit beschermeten vnde beuogeten./ an des segenes ende/ der keiser an eíne hohe trat,/ einer stille her | |
| nu fuor er ûf des meres fluot/ mit maneger vrowen segene./ si warten dem degene/ unz si in verrist mohten sehen./ | |
| her Iweret,/ ir habent imer mîn gebet/ und mînen vaterlîchen segen.’/ ‘iwer genâde’ sprach der degen:/ ‘ouch nement mîner rede war:/ | |
| si jach, daʒ Lanzelet der degen/ hæte gar des wunsches segen/ von manlîcher tiure,/ wand er ir âventiure/ alsô ritterlîche bræche./ | |
| fleisches,/ si erchuchent werch des geistes,/ si erringent den Jacobes segen,/ si erarnent, daz sie got gesehent./ irslahent si des fleisches | |
| in ſin niht beſtunde. er ne wolte ſich uirzihen. des ſegeneſ unde der wîhe. des gedvanc in ſît dev geriſk bat. | |
| wande er wider ime hete getan. do er ime ſinen ſegen nam. Dannen uur der gůte. got hete[r] in ſineme můte. | |
| in geſegenote. er gab deme ſigehafteme $t degene. [ſinen gotelichen ſegen. unde] einen namen uil hêr. er wart genennet iſrl\abbr1 uil | |
| ſvaʒ ich dir han getan. do ich dir dinen hêren ſegen nam. Den herren iamerote. wi heize er wainote. $t do | |
| in ſun des ſêres. ſît wart daz daʒ kint des ſegenes. $t do der uater geware wart. daz daʒ kint geboren | |
| di got ſelbe leite ioh berůhte. unde uon des flůches ſegene. $t unſigehafte wurde div goteſ menige. geſigen mohter denne deſte | |
| an driu dinc geleit,/ an steine an wurzen und an segen./ diu zwei lâz ich under wegen/ und wil der selben nû | |
| in wære,/ Und tet in mit der rechten hand/ Sinen segen och bekant./ Das ewangelium úns seit/ Von der gaben underscheit,/ | |
| Wan er allain ir moͤchte pflegen./ Ihesus gab in sinen segen,/ Und fůrent dannan uf ir vart,/ Dar umb mænig truren | |
| allú salde kam,/ Und úns da mit erkiket het;/ Sinen segen er dar obe tet,/ Dar nach ze schnitten er das | |
| schrift ainen kelch genemet het),/ Dar ob er och den segen tet:/ Uf gen dem hymel er do sach,/ Er bot | |
| tische s#;vassent,/ Das nacht mass sament #;vassent,/ Ihesus do sinen segen sprach/ Und bot in brot, das er do brach./ Mit | |
| Dú da waren e gelegen,/ Und tet dar obe sinen segen;/ Er brach und gab och inan dar./ Ze Peter sprach | |
| iemer wol din pflegen’;/ Und gab ir dar nach sinen segen/ Und sprach vil minneklichen ze ir:/ ‘Froͤde und fride si | |
| sehet war zuo wir töhten,/ ob wir liezen den selben segen/ des wir mit dem kriuze pflegen./ wan sît sich kriuzes | |
| kriuze uns sus beschiet:/ ez ist sîn verh und unser segen,/ wir sulens ouch gelouphaften pflegen,/ //Sam tâten die getouften dort./ | |
| wie Vîvîans der lobes rîch/ sich selben verkouft umb unseren segen;/ und wie sîn hant ist tôt belegen,/ diu den gelouben | |
| mir gevarn:/ daz wil ich nû durh zuht bewarn./ der segen über die engel gêt,/ an swes arme diu hant stêt,/ | |
| an swes arme diu hant stêt,/ der teil ouch sînes segens swanc/ über mînen vater alders blanc/ und über die werden | |
| als in nû lêre,/ dô er dez swert enphienc, ein segen:/ swer rîterschefte wil rehte phlegen,/ der sol witwen und weisen/ | |
| diu sele der helle genæhet./ sîn verh hât uns den segen erstriten,/ der unvlühteclîchen kom geriten./ ûf einem esele man in | |
| blinde erstach:/ er wære den gesehenden wol entvarn./ swers kriuzes segen wil wol bewarn,/ den jâmer wie er an dem kriuze | |
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