Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëgen stM. (211 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| die des toufes pflegn,/ rüeft alle an got umb sînen segn."/ //___Si sande zwuo juncfrouwen dar,/ und bat si rehte nemen | |
| hant/ twanc mich wer in grôzer nôt./ wer ist ein segen für den tôt./ ûf disen heinlîchen gast/ von slage mîn | |
| helm wart ab gebunden./ Parzivâln enpfiengen si ze fuoz:/ ein segen dûhte si sîn gruoz./ si enpfiengn och Feirefîzen/ den swarzen | |
| begund sîn kristenlîche pflegn/ und sprach ob im den toufes segn./ dô der heiden touf enpfienc/ unt diu westerlege ergienc,/ des | |
| vernomen heten. der alt Symeon der segenote si. wie getanen segen er in gabe des enhab wir niht. der selb Symeon | |
| si alles sich bewegen/ durch in der git der sælden segen./ __Da Terramer zu Kordes kam/ und diu heidenshaft vernam/ daz | |
| uns zu maze sin gelegen./ wer dir sprechen sol den segen?/ daz sol der byshof von Tolus/ (den wil ich besenden | |
| ir mit pflege wær gepflegen;/ ir deheinr dorfte tůn den segen,/ daz manz im da nit guͤnde./ ich wolte daz ich | |
| harte/ der vil unervorhte degen/ tet vor im des cruͤces segen,/ da er die stimme erhorte;/ uf er san enborte/ sich | |
| gar vunden./ wirde ich nu uͤberwunden,/ so můz der kristenliche segen/ fuͤr war des ungelauben pflegen./ ich endarf niht fuͤrbaz dich | |
| herren./ den vordern und den verren/ gab er allen sinen segen/ und bat ir got mit vlize pflegen./ dem shoͤnen Rennewarte,/ | |
| vræut/ daz sie gemaches solte pflegen./ nigens und vil manic segen/ wart Alysen da getan./ die ritter kunden des niht lan,/ | |
| die uns woͤllen verderben hie./ nu gib in dines vlůches segen:/ zu hant ist der gewalt gelegen./ nu hilf, helfricher got!/ | |
| wider vræuden pflegen./ ich wæn, ez tůt vil we der segen/ den ein liep dem liebe tůt,/ so uf sheiden stat | |
| ich lange han gepflegen,/ sit daz du hast des cruͤces segen,/ suͤzer man, an dich genomen;/ des wis mir gote willekomen!/ | |
| der bishof, ‘suͤzen lon/ git dir Tetragramaton.’/ der bishof den segen sprach/ ob dem taufe. do daz geshach,/ da tauft er | |
| der herste,/ der sol sin der erste/ der uns sinen segen git./ im hat erworben dirre strit/ daz er hoͤher vil | |
| und sin reiniu můter pflegen.’/ ‘diz ist ein wol gereinter segen,’/ sprachen sie alle und nigen./ groz danken wart da nit | |
| mag ich nit an in erwerben,/ daz sie enpfahen den segen,/ des wir mit dem cruͤce pflegen.’/ __Da sprach einr, der | |
| tet er als er solte:/ er gab in allen sinen segen/ und bat ir got mit vlize pflegen./ da mit er | |
| komen dar/ da ich da bliben můz./ nu enpfahent mines segens grůz!’/ diz sprach er mit vil suͤzen siten:/ ‘Terramer, ich | |
| suͤln hie gemaches pflegen/ ich weiz wol daz der gotes segen/ mich vil wol behuͤtet:/ er ist so wol geguͤtet./ ich | |
| gůten werken nach gen,/ so ste ůber uch der gotes segen.’/ Daz hêr sich do braite./ di cristin sich bereiten,/ si | |
| si selbe uallen./ den dimůtigen allen/ gehaizet er selbe sinen segen,/ di in siner gehorsam wellent leben./ Do froͮte sich der | |
| besezzen./ Do sich di gotes degene/ mit salmen unt mit segene,/ mit bichte unt mit gelouben,/ mit trahenden ougen,/ mit grozer | |
| di bruderlichen mit <ain> ander sin!/ er biutet in selbe sinen segen,/ si scůlen iemir urolichen leben./ ain zu uersicht unt ain minne,/ | |
| daz iu lange geheizen si./ uenite benedicti!/ nach disem suzen segene,/ ir turen uolcdegene,/ můget ir gerne uechten./ ia uorderet uch | |
| gelac da nidere/ uir$/ hundert unt zehene/ in dem urone segene,/ da diu chindelin inne furen/ die durch got gemarteret wurden./ | |
| slahen./ Do di waren gotes degene/ mit gebet unt mit segene/ pegiengen ir gehorsam,/ ^+ir aller igelich zu síním uan/ nach | |
| gevie./ sus genas der gotes degen./ sîn phlac der gotlîche segen,/ an des trôst er sich lie,/ dô sîn wort sîn | |
| dâ gevüeget/ spîse, der uns genüeget./ unser koch ist gotes segen./ sunne, tou, hitze, regen/ die spîse machent uns bereit,/ als | |
| sol ouch ein got niht phlegen,/ wil er hân helflîchen segen./ //Asclêpîus ein arzât was./ durch sîne nôtdurft er las/ ze | |
| sîn vil süezen minne./ sich schieden gotes degene/ mit bruoderlîchem segene./ //Nachor hin zuo dem priester gie,/ vil minneclîche er in | |
| reine und niht entreinet,/ von sünden niht vermeinet./ des kriuzes segen was im bî,/ der machet in von zwîvel vrî./ //Sîn | |
| mê bestân/ Jôsaphâten, den degen,/ sô wol hüetet sîn der segen,/ den des kriuzes zeichen hât,/ mit dem vil wol besigelet | |
| zeichen er wol êren bat./ er lêrte sie des kriuzes segen;/ des selben zeichens hiez er phlegen,/ swâ der man vorht | |
| reht im aldâ geschach:/ er kathezizierte in sâ/ mit gotlîchem segene aldâ./ //Dar nâch vil schiere toufter in/ vil werde in | |
| schreip in liep und allez guot,/ sînen gruoz und sînen segen/ und bat got ir heiles phlegen,/ und wie sie leben | |
| kæse, vleisch noch brôt,/ noch diz noch daz, wan gotes segen./ der ellenthafte gotes degen/ truoc des dürftigen gebet/ und maneges | |
| dâ bôzte der gotes degen;/ er sprach: "gip mir dînen segen,/ lieber vater, meister mîn:/ ich bin der arme junger dîn./ | |
| ein lembelin/ Gote zeinim opfir hie:/ das opfir Got mit segne empfie./ des hate Cain grozin nit./ darnah chúrzeklich in kurzer | |
| und dih hœhin und dir wegin/ und dinim samin minin segin:/ ich segene in swer segenet dih;/ der dir vlůchit, dem | |
| waltin/ und mit allin selden pflegin/ des hohsten Gotis suezer segin./ //Nu trůg in dem herzen sin/ von grozir vorhte manegin | |
| uf gůt gelingen/ Aine messe hiez gesingen/ Und man den segen dar$~nach gesprach/ Do der imbis geschach,/ Er gie zů fron | |
| man/ B#;eatent Got des kindes pflegen,/ Im wart menger suͤzer segen/ Von mengem munde da gegeben/ Das in Got lange liesse | |
| dir, edeler got, sich nie kein ding entseite./ //Des vaters segen, des engels wort,/ des heiligen geistes gebender fluz den hôhen | |
| ich in strenger unmuoze./ dâfür gib mit trôst mir dîn segen,/ sô mag mich kein trûren erlangen./ Lieb, mir ist ouch | |
| wirt zem bœsten,/ wirt mir von dir niht herzeclicher triuwe segen.’/ //‘Mîn vreide und mîn sinne,/ mîn lîp, mîn leben, mîn | |
| behalti iv lib unde ſele. Amen. Benedictio dei patriſ. Der ſegin miniſ trehtiniſ chom ubir ivch, daz ir geſeginit unde bewart | |
| ſiner geburt gehiez, daz uon ſimme ſamen chome heil unde ſegen aller diete, unde wart geborn uon $.ſ$. Dauidiſ geſlæhte, den | |
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