Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sê stmf (190 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| fünften tage er kam/ ze des herzogn hûs vom Wîʒen sê./ der was des vordern tages ê/ gegen dem kampfe geriten./ | |
| Iblis kæme/ unde zuo ir næme/ die herzogîn vom Wîʒen sê./ ir enfrieschent nie mê/ sô minnenclîchen anpfanc./ eʒ wær ze | |
| Artûs und al sîn menegîn/ und diu maget von dem Sê,/ (zwei hundert vrowen unde mê/ versuochtenʒ nâch ir werde)/ der | |
| herre, der künic mære,/ Malducken, den zouberære/ von dem Genibeleten sê./ der kan zoubers michels mê/ dan ieman in den rîchen./ | |
| von manegem man, der noch lebet,/ daʒ dâ ein michel sê swebet./ dar ûʒ rinnt ein ahe clâr,/ der nie dehein | |
| man siht dâ vogele alsô hêr,/ der vil ûf dem sêwe swebet,/ daʒ er nimer jâr gelebet,/ der in iht ze | |
| gein dem furte hin dan,/ dâ diu ahe von dem sêwe ran./ daʒ waʒʒer was grôʒ unde tief,/ dar zuo eʒ | |
| des mæres/ und die sîne michels mê:/ ze dem Genibeleten sê/ riten si ize an den sant./ umb den was eʒ | |
| eʒ die lantliute vernæmen,/ und alsô zesamen kæmen/ ze dem sê, dâ diu burc lac,/ der der gougelære pflac./ do vertriuweten | |
| gougelære pflac./ do vertriuweten si ze handen,/ daʒ si den sê swanden/ und ir lîp ze wâge sazten,/ oder si gelazten/ | |
| morgens do eʒ begunde tagen,/ dô wârens alle an dem sê,/ vor tage ein lützel ê./ dô was daʒ genibel sô | |
| an die fluot./ Esêalt der helt guot/ balde in den sê spranc./ dô half si daʒ er was sô lanc,/ wan | |
| die schar,/ daʒ si gesunt unde gar/ kômen über des sêwes fluot:/ neben den rittern er wuot/ und nam ir vil | |
| al./ si vorhten ungelückes val,/ ob si aber swanden den sê/ swâ si heten geriten ê/ mit kumberlîchen zîten./ nu mugens | |
| mag ich iu sagen mêre:/ si besencten sich in den sê,/ daz man si in allem tage niene sach,/ ê man | |
| ê man die gruntfeste zebrach./ sie sancten sich in des sêwes grunt/ unt chômen after ûz wider gesunt./ //Unde alsô daz | |
| geſinden. anderhalp $t dar inne. e zu ſlůc ſich der ſê. do wart den heiden we. ir gůt lach irſunken. ſi | |
| ſi ſanc cantemuſ $t d(omi)no glorioſe. ſi kerten fon deme ſê. Got under den geſlahten. $t eine ſuel ufrihte. ſi ſchein | |
| Dar umb hies er nemen das/ Holcz, begraben bi aim se,/ Hies der wiger Syloe,/ Und wart von grossen sorgen/ Da | |
| tag/ Von Gottes engel komens phlag,/ Der berůrte da den se:/ Und welem was vil we/ Und der ersten nach der | |
| mit im der junger schar./ Sú fůrent vischen uf den se,/ Als sú vil dike tatent e,/ Und mænigen zug sú | |
| mir wære al sîn kumber leit./ in brâhten koufliute über sê,/ die heten in gekoufet ê/ in der Persen lande./ nie | |
| ein fîâz./ des hers ûz Falfundê;/ kert ein teil geime sê:/ sine mohten langer strîten niht./ ir herren Halzebier man giht/ | |
| / klägelîch und grimme / in dem walde, bî einem sê / ruofen vaste ‘wê! wê!’ / als daz dâ vürhtet | |
| bî einem viure ûf den wisen, / die bî dem sêwe lâgen. / einer juncvrouwen s%..i dâ pflâgen / leider üb%..er | |
| / ez was ir von Syrîe / verre gesant über sê. / noch brâht im diu maget mê: / lînwât, wîz | |
| ein breitez mos hât ez gar / umbevangen und ein sê. / ichn kom dar in nimmer mê / sît mîn | |
| her Gwîgâlois gevie, / der truoc in hin zuo einem sê, / dâ vil jæmerlîche schrê / ein schœne wîp nâch | |
| rise hin zetal; / dâ belac er bî dem breiten sê. / owê, jâmer und owê, / daz er sô jæmerlîche | |
| belac der rîter mit dem rade / ûf des breiten sêwes stade. / ouch was der übel wurm tôt, / von | |
| er drî. / disiu lac sô nâhen bî / dem sêwe daz er rehte vür / der vrouwen kemenâten tür / | |
| an daz gras / gegangen sehs vrouwen / zuo dem sêwe schouwen. / der mâne lûterlîche schein. / nu sâhen si | |
| si wâ vor in ein / schiffelîn vlôz ûf dem sê; / dar an was niht liute mê / niwan ein | |
| deste spâter muosens sîn / nâch ir gewerfte ûf den sê; / geltes hêten si niht mê / niwan ein schif | |
| die selben gotes armen / und wîste s%..i zuo des sêwes stade, / dâ der rîter mit dem rade / lac | |
| bî dem hâre und zôch in / geg%..en dem breiten sêwe hin / als s%..i in wolde ertrenken. / er sprach | |
| ‘vrouwe, die rede lâ: / ich was niwan zuo dem sê.’ / ‘nu sich, daz ez dir immer mê / geschehe! | |
| ich sach si komen / in einem schiffe über %..d%..en sê. / ichn kan iu niht gesagen mê / wan daz | |
| Ditz jæmerlîche wort ‘owê’ / erhôrt%..e diu vrouwe ûf dem sê, / wand %..ez nâhen bî ir geschach. / zuo dem | |
| sluoc Flojîr von Belamunt; / den zôch er an des sêwes grunt / mit im töunde in sîner nôt; / dâ | |
| / den hêt ir ir geselle / verre brâht über sê; / die würme Salamandrê / worht%..en in in dem viure; | |
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